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Das Polizeipräsidium Trier will verstärkt gegen homophobe Gewalt vorgehen (Bild: Polizeipräsidium Trier)

  • 13. Juli 2016, 13:10h, noch kein Kommentar

Mit zwei "Ansprechpartnern für gleichgeschlechtliche Lebensweisen" will das Polizeipräsidium Trier den Gang zur Polizei erleichtern.

Schwule und lesbische Gewaltopfer können sich ab sofort direkt an die beiden Polizeioberkommissarinnen Jenny Maxminer und Christina Fiebach wenden. Darüber hinaus sollen die Beamtinnen Initiativen und Organisationen mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, die sich der Aufklärung und Prävention widmen.

Erstmals wird sich die Ansprechstelle des Polizeipräsidiums Trier beim Christopher Street Day am 16. Juli auf dem Trierer Kornmarkt präsentieren. An einem gemeinsamen Infostand mit VelsPol Rheinland-Pfalz können sich Interessierte über die Angebote informieren.

Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass zahlreiche Straftaten gegen homosexuelle Männer oder Frauen von diesen nicht bei der Polizei angezeigt werden. Eine Ursache dafür dürfte die Furcht vor dem Bekanntwerden der sexuellen Orientierung sein.

Polizeibeamten komme deshalb im Umgang mit Opfern und Zeugen homophober Gewalt eine "besondere Verantwortung und Sensibilität" zu, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Trier vom Mittwoch. "Alle Opfer von Straftaten werden von der Polizei ernst genommen und achtsam behandelt", verspricht Polizeipräsident Lothar Schömann. "Dabei spielt selbstverständlich die sexuelle Orientierung von Menschen keinerlei Rolle." (ots/cw)

Erreichbarkeiten der Ansprechstelle

Polizeioberkommissarin Jenny Maxminer: Gemeinsames Sachgebiet Jugend der Polizeidirektion Trier, Gneisenaustraße 40, 54294 Trier, Email: jenny.maxminer@polizei.rlp.de, Telefon (0651) 20 15 75 36, anonyme Kontaktaufnahme: (0152) 28 85 51 13
Polizeioberkommissarin Christina Fiebach: Polizeiinspektion Prüm, Tiergartenstraße 82, 54595 Prüm, Email: christina.fiebach@polizei.rlp.de, Telefon (06551) 942-0, anonyme Kontaktaufnahme: (0152) 28 85 51 14