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  • 14.07.2016, 13:48h           1      Teilen:   |

Beratung und Versorgung

Berlin plant Fachstelle für LGBT-Flüchtlinge

Artikelbild
Berlin hat allein im vergangenen Jahr über 50.000 Flüchtlinge aufgenommen (Bild: flickr / brx0 / cc by 2.0)

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat ein Interessenbekundungsverfahren zur Förderung einer Fachstelle für erwachsene geflüchtete Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen eröffnet. Mit diesem Prozess bietet die Stadt privaten Anbietern die Möglichkeit, diese Aufgaben zu übernehmen. Träger sollten erforderlichen Kompetenzen aufweisen und wenn möglich aus dem LGBT-Bereich kommen. Sie können sich bis zum 1. August hier für die Förderung zu bewerben.

Handlungsschwerpunkte der Fachstelle sind alle Aspekte, die die besondere Schutzbedürftigkeit von LGBT-Geflüchteten betreffen können. Dazu zählen etwa eine angemessene medizinische Versorgung oder die Versorgung wegen erlittener Traumatisierung. Die Fachstelle soll zudem psychosoziale und sozialrechtliche Beratung leisten und die Vermittlung der Hilfesuchenden in das Berliner Versorgungssystem koordinieren und sicherstellen.

Berlin richtete Anfang des Jahres als erstes Bundesland ein Flüchtlingsheim für LGBT ein (queer.de berichtete). Im Mai hat der rot-schwarze Senat dann den "Masterplan Integration und Sicherheit" beschlossen, in dem schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen als Gruppe von "besonders Schutzbedürftigen" aufgeführt sind (queer.de berichtete). In dem Plan wurde auch die Einrichtung der Fachstelle angekündigt. (cw)

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Tags: berlin, asyl, flüchtlinge, interessenbekundungsverfahren
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Reaktionen zu "Berlin plant Fachstelle für LGBT-Flüchtlinge"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
15.07.2016
10:23:06


(+1, 3 Votes)

Von falken42
Profil nur für angemeldete User sichtbar


vorsicht bei griechen, die mit geschenken kommen.
es ist in berlin gängig in der verwaltung als unliebsam empfunde Dinge auszulagern anstatt sich innerhalb der verwaltung darum zu kümmern, das ist bequemer.
ein privater anbieter macht sich pressetechnisch gut, kann aber immer nur beraten, sprich keine homofeindliche entscheidung korrigieren, häufig nur mit den schultern zucken und trösten. ein feigenblatt nennt man das glaube ich.
seit jahrzehnten werden so innerhalb der berliner verwaltung homosexuelle, aber auch viele andere dem (schwarz/rot/rotrot/grünen aber stets konservativen) grundgeist nicht entsprechende "rausgehalten".


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