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Prinz Harry sagte, er sei vor seinem HIV-Test ein wenig nervös gewesen

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit hat sich Harry of Wales auf HIV testen lassen, um gegen Stigmatisierung zu kämpfen.

Nach weniger als fünf Minuten war es auch schon wieder vorbei: Prinz Harry hat sich am Donnerstag in der "Burrell Street Sexual Health Clinic" des britischen Gesundheitsdienstes NHS auf HIV testen lassen, während die Facebookseite der Königsfamilie den Test live streamte. Der Psychotherapeut Robert Palmer führte den seit einigen Jahren verfügbaren Schnelltest durch: Er nahm dem Prinzen Blut ab und verkündete ihm kurze Zeit später ein negatives Ergebnis.

Harry sagte dabei, er sei während des Testes ein wenig nervös gewesen, aber das sei "völlig normal". Palmer erklärte dem 31-jährigen Prinzen, dass die meisten Menschen beim Test vor allem vor der Ungewissheit Angst hätten. Daraufhin Harry: "Ob schwul, hetero, schwarz, weiß, rothaarig, was auch immer – warum sollte man nicht einen Test machen?"

Youtube | Hier lässt sich Harry testen

Harry führt Dianas Arbeit weiter

Harry engagiert sich wie seine verstorbene Mutter Diana gegen Stigmatisierung und Diskriminierung von HIV-Positiven. So hatte er etwa die Aids-Kampagne "Feel No Shame" gestartet. Der Kensington Palace hat außerdem letzten Monat mitgeteilt, dass der Kampf gegen Aids eines der zentralen Themenschwerpunkte in der gemeinnützigen Arbeit der Royals sei.

Die britische Königsfamilie hat sich zuletzt auch vermehrt auch für Schwule und Lesben eingesetzt: So ließ sich Prinz William vergangenes Jahr zu einem Botschafter gegen Hass ausbilden (queer.de berichtete). Im vergangenen Monat erschien er zudem als erstes Mitglied der königlichen Familie auf dem Titelbild des LGBT-Magazins "Attitude" und setzte sich für ein Ende von Mobbing ein.

Von Prinz Harry ist bekannt, dass er sich während seines Militärdienstes für einen schwulen Kameraden eingesetzt hatte: 2013 veröffentlichte der schwule Panzerschütze James Wharton ein Buch, in dem er beschrieb, wie der Prinz ihn vor sechs homophoben Soldaten eines anderen Regiments beschützt habe (queer.de berichtete). (dk)



#1 hugo1970Profil
  • 15.07.2016, 12:59hPyrbaum
  • So wie ich Werbung und Selbstgestaltung nicht mag, aber, hier, bei der britischen jungen Königsfamiliengeneration sieht man, das das was Sie machen, es auch so meinen!!!
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#2 lucdfProfil
  • 15.07.2016, 14:31hköln
  • Ich halte nicht viel von Monarchie und schönen Prinzen aber teilweise finde ich diese Menschen als Individuen ziemlich sympathisch.
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#3 JUPPAnonym
  • 15.07.2016, 23:54h

  • Hier nutzt jemand seinen Promistatus für eine wichtige Sache und vor allem: Er will nicht gewählt werden, damit Geld verdienen Oder sonstige Vorteile haben.

    Auf mich wirkt es endlich mal ehrlich und authentisch. Das kann man über viele andere Initiativen von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nicht sagen.

    HOCHACHTUNG
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