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Die Türkische Gemeinde vertritt in Deutschland lebende Türken und Deutsche mit türkischem Hintergrund (Bild: Wiki Commons / Rainer Zenz / CC-BY-SA-3.0)

Bei der CSD-Politparade am 30. Juli in Stuttgart wird zum ersten Mal die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg als Fußgruppe teilnehmen.

Zum ersten Mal in Deutschland beteiligt sich die Türkische Gemeinde an einem Christopher Street Day. Bei der Politparade am 30. Juli in Stuttgart hat der Landesverband Baden-Württemberg eine Fußgruppe angemeldet. Sie wird auf der CSD-Homepage bereits gelistet.

Die Türkische Gemeinde wolle mit ihrem Auftritt das in Migrantenkreisen verbreitete Tabuthema Homosexualität angehen, erklärte der Landes- und Bundesvorsitzende Gökay Sofuoglu gegenüber dpa. Gegen die Pläne habe es internen Widerstand gegeben. "Wir können aber als Verein, der sich gegen Diskriminierung jeder Art einsetzt, davor nicht die Augen verschließen", so Sofuoglu.

Projekt "Kultursensible sexuelle Orientierung"

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg das vom Bundesfamilienministerium geförderte Projekt "Kultursensible sexuelle Orientierung" ins Leben gerufen. Hauptziel ist es, die persönliche Situation für LGBT-Jugendliche insbesondere mit Migrationshintergrund zu verbessern. Dazu arbeitet der Verein u.a. mit dem Landesnetzwerk LSBTTIQ und Stuttgarts schwul-lesbischem Zentrum Weissenburg zusammen.

Im Jahr 2013 hatte sich die Türkische Gemeinde in Deutschland für eine "volle Gleichstellung von Schwulen und Lesben" ausgesprochen (queer.de berichtete). In Schleswig-Holstein ist der dortige Landesverband Mitglied im Bündnis gegen Homophobie (queer.de berichtete). (cw)



#1 FOX- NewsAnonym
#2 goddamn liberalAnonym
  • 15.07.2016, 15:09h
  • Antwort auf #1 von FOX- News
  • Finde ich auch sehr gut. Dazu muss man wissen, das diese 'Gemeinde' keine religiöse Organisation ist, sondern ein Verbund verschiedenster säkular-patriotischer türkischer Organisationen in der Tradtion des Republikgründers Atatürk.

    Die MitgliederInnen sind so moderat islamisch wie die alteingesessene deutsche Mehrheitsbevölkerung christlich oder jüdisch ist.
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#3 FOX- NewsAnonym
#4 MariposaAnonym
#5 Laurent
  • 15.07.2016, 20:36h
  • Es wäre mal interessant zu erfahren, ob die abgebildete Flagge dabei "offiziell" Verwendung findet.
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#6 hugo1970Profil
  • 16.07.2016, 10:25hPyrbaum
  • Hab heute Nacht während dem Putschversuch folgendes auf Facebook gepostet:
    Ich bin mit den Gedanken bei den Putschisten, die mehr Demokratie in die Türkei bringen wollten.
    Jetzt muß der Westen Rückrad beweisen und erdogan auffordern, KEINE VERGELTUNG an diesen Leuten zu verüben!!!
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#7 DemokratieendeAnonym
  • 16.07.2016, 12:05h
  • Antwort auf #6 von hugo1970
  • Halte ich für unrealistisch.

    Wo ja welche unverständlicherweise für ihn demonstriert haben. Nein, er wird in einem Blutrausch wie seit dem Völkermord an den Armeniern nicht mehr gesehen alle abschlachten, die ihm jemals im Weg gewesen sind. Da wird es jetzt ganz dunkel. Und die Erdogantürken hier werden immer mehr zur Gefahr.

    Ob in der Armee noch Offiziere sind, die den beim nächsten Mal gründlicher ausschalten? Zweifel sind angebracht
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#8 hugo1970Profil
  • 16.07.2016, 12:24hPyrbaum
  • Antwort auf #7 von Demokratieende
  • Ich werd bei der Deutschen regierung über Facebook nicht locker lassen, gerade hab ich wieder beim Ausländischen amt und der deutschen bundesregierung gepostet:
    Ich bitte Sie wieder inständig, bei der diktatorischen Türkischen Regierung zu intervenieren, das die türkischen Behörden mit den Aufständischen besonnen um gehen!!!!

    Vor einer knappen stunde hab ich das hier gepostet:
    Zitate aus dem Liveblock der ARD:

    "Der türkische Präsident Erdogan kündigt hartes Vorgehen gegen die Putschisten an."
    "Erdogan bezeichnet den #Putschversuch als "Geschenk Gottes", das die "Reinigung des Militärs" beschleunige."

    Liebe Deutsche Regierung, Sie müßen sofort intervenieren, das die Aufständischen rechtsstaatliche Gerichtliche Verhandlungen kriegen, diese Leute dürfen auf keinen Fall gefoltert werden.
    Rufen Sie eine Dringlichkeitssitzung in der UNO ein, und in dieser Sitzung muß eine Delegation zusammen gestellt werden, die die Prozesse und Verhandlungen gegen die Aufständischen kontrolliert
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#9 hugo1970Profil
  • 16.07.2016, 12:29hPyrbaum
  • Antwort auf #7 von Demokratieende
  • "Wo ja welche unverständlicherweise für ihn demonstriert haben."

    Es hat sich ausbezahlt gemacht, das er die türkische Pressefreiheit ausgeschaltet hat, die TV Sender außer dem Staatlichen, den die Aufständischen besetzt hatten, berichteten pro erdogan!!!
    Auch das Internet wurde von der türkischen diktatur ausgeschaltet.
    Wenn die Aufständischen sämtliche Radio-, TV sender besetzt hätten, hätten Sie reale Chanchen gehabt.
    Darum ist die Pressefreiheit immens wichtig für die Demokratie!!!!
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