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Einzelkommentar zu:
16 Kirchengemeinden treten "Initiative Regenbogen" bei


#3 DreaAnonym
  • 22.09.2016, 08:34h
  • Die Erlebnisse mit der württembergischen Landeskirche rund um unsere Segnung 2003 gehört zu den schlimmsten und homophobsten Erlebnissen, die ich in meinem Leben hatte. Unser Pfaffer wollte uns IN DER KIRCHE segnen (in der ich getauft und konfirmiert wurde), aber Teile der Gemeinde waren dagegen ("wir wissen ja gar nichts über Homosexualität" - am Ende kam jemand von Wüstenstrom, um diese Wissenslücke schließen, denn ProFa war zu liberal). Am Ende wurde sogar der Oberkirchenrat unter Druck gesetzt, der bis dahin hinter dem Pfarrer stand, der diesen Druck wiederum an den Pfarrer weitergab. Von angedrohter Suspension bis hin zu detaillierten Regeln, was der Pfarrer alles NICHT darf (segnen, Talar tragen, die Zeremonie Gottesdienst nennen, in der Kirch abhalten....) Zitat des Pfarrers: "An diesem Tag habe ich zum ersten Mal über meine Kirche geweint". Wir haben damals (wenn uns die Kirche den Segen verweigert) einfach unsere Freunde und Verwandten um ihren Segen gebeten, und es wurde ein beeindruckender und berührender Gottesdienst, aber für mich war das Verhalten der Landeskirche so unsäglich, dass ich mich seither mit Gott und dem Glauben schwertue. Zum Glück gehöre ich nun zur EKHN, die sehr offen und menschenfreundlich ist, aber die württembergische Landeskirche ist einfach entsetzlich. Gut, dass sich dort Menschen einfinden, die für Verbesserung kämpfen.
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