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  • 19.07.2016, 13:21h           26      Teilen:   |

Volksverhetzung

Leipzig: Stadtrat hetzt gegen "abartige Schwuchteln"

Artikelbild
Enrico Böhm wurde 2014 für die NPD in den Leipziger Stadtrat gewählt. Zuvor war er Anführer der neonazistischen Hooligan-Gruppierung "Blue Caps" (Bild: Ausschnitt NPD-Flyer)

Enrico Böhm, Vorsitzender der Wählervereinigung "Wir für Leipzig", äußerte sich auf Twitter zur CSD-Teilnahme der Grünen.

Mit einem volksverhetzenden Tweet sorgt der rechtsextreme Leipziger Stadtrat Enrico Böhm in Sachsen erneut für Schlagzeilen. In seinem Twitter-Account "Wir für Leipzig" kommentierte der ehemalige NPD-Funktionär einen Infostand der Grünen auf dem Leipziger CSD am Sonntagabend mit den Worten "Die @gruene_leipzig mit Stand bei den abartigen Schwuchteln des #CSD da passen sie sehr gut hin, die kiffenden Pädos.Halt Jedem das Seine :)"



Der Spruch "Jedem das Seine" (in der Bedeutung von "Jedem, was er verdient") steht von innen lesbar über dem Haupttor des 1937 von den Nationalsozialisten errichteten Konzentrationslagers Buchenwald. Er richtete sich damals in zynischer Absicht direkt an die Lagerinsassen.

Fortsetzung nach Anzeige


Böhm ist mehrfach vorbestraft

Enrico Böhm wurde 2014 als damaliger Vorsitzender des Leipziger NPD-Kreisverbandes erstmals in den Stadtrat gewählt. Nach internen Streitigkeiten wurde der ehemalige Anführer der neonazistischen Hooligan-Gruppierung "Blue Caps" im Februar 2016 jedoch seines Parteiamtes enthoben und im März "wegen parteischädigenden Verhaltens auf Grundlage der NPD-Satzung" aus der rechtsextremen Partei ausgeschlossen. Seitdem führt der 33-jährige Mediengestalter die Wählervereinigung "Wir für Leipzig".

Nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" gehen auf Böhms Konto "rund ein Dutzend Vorstrafen", darunter mehrere wegen Körperverletzung. Zuletzt verurteilte ihn das Landgericht Ende Dezember 2015 nach einer Attacke auf eine Radfahrerin wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung.

Gegen die NPD läuft derzeit von dem Bundesverfassungsgericht ein Verbotsverfahren. Sollte die rechtsextreme Partei verboten werden, würde Böhm auch seinen Sitz im Leipziger Stadtrat verlieren, da die Parteimitgliedschaft zur Antragstellung entscheidend wäre. (cw)

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Tags: enrico böhm, npd, jedem das seine, leipzig, volksverhetzung, wir für leipzig, csd leipzig
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Reaktionen zu "Leipzig: Stadtrat hetzt gegen "abartige Schwuchteln""


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
19.07.2016
13:57:48


(-1, 7 Votes)

Von Robin


Wen interessiert schon das Geschwätz eines mehrfach vorbestraften ehemaligen NPD-Funktionärs, der schon mit der NPD seine Ziele nicht erreichen konnte und es jetzt mit einer sonderbaren "Wählervereinigung" versucht...

Dieser Loser ärgert sich über sich selbst und muss seinen Selbsthass deshalb an anderen auslassen...

Solche Witzfiguren interessieren mich nicht die Bohne...


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#2
19.07.2016
14:15:30


(+2, 8 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


"Die @gruene_leipzig mit Stand bei den abartigen Schwuchteln des #CSD da passen sie sehr gut hin, die kiffenden Pädos.Halt Jedem das Seine :)"

Bei so einem hetzendem schwachsin würde ich gern einfach die Hand über die Schulter und mit dem Handballen nach hinten schmeißen, leider dürfen wir das nicht sonst währen wir nicht besser als die drei berühmten Affen.
Die leute, die solche ewigvorgestrige vollidioten wählen, denen müßte man sämtliche Sozialleistungen streichen, die dürften keine einzige Versicherung abschließen, auch von gesinnungsgenossen dürfen sie nichts kriegen. Dann müßen sie antiagressionskurse besuchen, pro Woche mindestens 10 Stunden soziale Arbeit leisten, wenn sie keine Arbeit haben, Straßen, Wälder, Park reinigen.


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#3
19.07.2016
14:18:13


(+6, 8 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #1 von Robin


"Solche Witzfiguren interessieren mich nicht die Bohne..."

Falsch, den schon morgen könnten sie in regierungsverantwortung stehen, was sagst du dann? Tschüss Deutschland, oder kriechst unter den erst besten Stein?


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#4
19.07.2016
14:37:16


(+11, 11 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #2 von hugo1970


>"Die leute, die solche ewigvorgestrige vollidioten wählen, denen müßte man sämtliche Sozialleistungen streichen, die dürften keine einzige Versicherung abschließen..."

deine wut spült dich hier wieder mal weit über die grenzen des rechtsstaates hinaus. gelegentlich solltest du mal bis hundert zählen, bevor du einen kommentar losschießt.


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#5
19.07.2016
15:28:57


(+10, 10 Votes)

Von UrsaMajor


Liebe Leipziger Grüne,

ich hoffe, Ihr erstattet Anzeige wegen Volksverhetzung.


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#6
19.07.2016
16:27:37


(-8, 10 Votes)

Von Alex
Antwort zu Kommentar #5 von UrsaMajor


Letztes Mal als ich nachgesehen habe, galten Homosexuelle nicht als Volk. Aber es findet sich sicher ein anderer Grund für ne Anzeige.


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#7
19.07.2016
16:34:00


(+5, 5 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #3 von hugo1970


Ich wollte das auch keineswegs verharmlosen.

Klar sind solche Schwachmaten brandgefährlich. Aber deren "Meinung" beeindruckt mich halt kein bisschen. Das wollte ich damit klarmachen.

Deren Wahn ist für mich irrelevant.

Aber gefährlich sind solche Leute natürlich dennoch.


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#8
19.07.2016
16:54:23


(+8, 8 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013
Antwort zu Kommentar #6 von Alex


Link:
dejure.org/gesetze/StGB/130.html


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#9
19.07.2016
17:37:01


(+4, 6 Votes)

Von userer
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Bemerkenswert, was Merkels Politik und Bauchgefühl da so alles ermutigt und an die Oberfläche der deutschen Gesellschaft spült.

Und die SPD hilft Merkel dabei, dass Leute wie Böhm "doch mal sagen dürfen", was sie meinen.


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#10
19.07.2016
17:41:08


(+6, 6 Votes)

Von Richtiger Alex
Antwort zu Kommentar #6 von Alex


Tja, wäre schön, wenn man Ahnung hätte, bevor man was schreibt.

Volksverhetzung heißt nicht, dass man gegen ein Volk hetzt, sondern das man das Volk aufhetzt.

Alex
(diesmal der richtige, der auch sonst hier unter dem Namen postet)


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