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Die für die Gegend zuständige Cleveland Police ermittelt wegen eines möglichen Hassverbrechens

Der junge Mann wurde in der Nacht zum Mittwoch mit Aerosol besprüht und angezündet. Die Polizei vermutet ein Hassverbrechen.

In Stockton-on-Tees im Nordosten Englands ist es in der Nacht zum Mittwoch offenbar zu einem schweren homophoben Hassverbrechen gekommen: Ein 20-Jähriger bewegte sich der Polizei zufolge gegen drei Uhr morgens auf dem Gelände der Dreifaltigkeitskirche, als er aus einer Gruppe von vier Männern heraus konfrontiert wurde.

Der junge Mann wurde laut Polizei von den Männern zu seiner sexuellen Orientierung befragt. Als er die Gruppe ignorierte und auf der Parliament Street seinen Weg fortsetzte, besprühte einer der Männer die Beine des jungen Mannes von hinten mit einer Aerosoldose und zündete ihn an. Danach flüchtete die Gruppe.

Der 20-Jährige musste mit schweren Verletzungen an den Unterschenkeln am North Tees University Hospital behandelt werden und erhielt dazu auch Hauttransplantationen.

Erinnerung an früheres Verbrechen

Ein Sprecher der Polizei des früheren Verwaltungsbezirks Cleveland sagte zu dem Vorfall: "Wie betrachten das als homophob motiviertes Hassverbrechen und bitten jeden, der Informationen dazu hat, sich an uns zu wenden." Der Mann, der das Gewaltopfer in Brand setzte, wird als Anfang 20 beschrieben. Er sei mittelgroß, habe weiße Haut und blondes Haar und während der Tat Jogginghosen und kein T-Shirt getragen.

Der Fall weckte in Großbritannien Erinnerungen an eine frühere Tat: 2011 war in einem Industriegebiet der schottischen Kleinstadt Cumnock die verbrannte Leiche des 28-jährigen Barkeerpes Stuart Walker aufgefunden worden (queer.de berichtete). Später stellte sich heraus, dass Walker erdrosselt wurde, bevor er zur Spurenverwischung angezündet wurde.

Die Polizei nahm den 19-jährigen Ryan Esquierdo fest, der behauptete, dass er nach einigen Beziehungen zu Frauen mit dem Umgang mit seiner sexuellen Orientierung gekämpft habe. Bei dem Zufallstreffen mit Walker sei es zu Sex gekommen; dabei habe er sich an einen sexuellen Missbrauch erinnert und sei ausgetickt. Das Gericht folgte einem Gutachten, wonach eine posttraumatische Belastungsstörung zu eingeschränkter Verantwortungsfähigkeit geführt habe, und verurteilte den Mann 2012 zu zwölf Jahren Haft. Die Familie kritisierte die Strafe als zu niedrig.



#1 YannickAnonym
  • 21.07.2016, 13:19h
  • Vier gegen einen und wenn der eine dann aufs schwerste verletzt ist, auch noch fliehen. Das zeigt, was das für feiges, asoziales Pack ist.

    Ich kann nur hoffen, dass alle vier Täter sehr schnell gefasst werden und mit der größtmöglichen Härte bestraft werden.

    So ein Abschaum gehört für den Rest ihres asozialen Lebens hinter Gittern, um die Menschheit vor diesem Pack zu schützen.
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#2 KMBonnProfil
  • 21.07.2016, 15:40hBonn
  • Ich bin es so leid, Meldungen wie diese zu lesen. Tätern und deren Anstiftern möchte ich so begegnen, wie sie es verdienen.
    Sie wollten das Leben eines unschuldigen Jungen zerstörenm. Sie nahmen in Kauf, dass er qualvoll stirbt.
    Das ist versuchter Mord aus niedrigsten Beweggründen.
    Weg mit dem Pack hinter Gitter und Schlüssel in den Gully.
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#3 OrthogonalfrontAnonym
#4 NickAnonym
  • 21.07.2016, 17:58h

  • Seit dem Brexitreferendum kommt es in UK immer mehr zu rassistischen, neofaschistischen Gewalttaten.

    Ich denke das da ein Zusammenhang besteht.

    Ich hoffe das die Täter sehr schnell gefasst werden und sehr lange Zeit mit richtig harten Typen verbringen, nur dann werden sie nicht mehr so großkotzig sein...
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