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Statistik veröffentlicht

NRW: Weniger Verpartnerungen im Jahr 2015


In Köln wurden erneut die meisten schwul-lesbischen Paare auf dem Standesamt gezählt

Im Jahr 2015 wurden in den nordrhein-westfälischen Standesämtern 1.663 eingetragene Lebenspartnerschaften beurkundet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt am Donnerstag mitteilte, waren das 3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2014: 1.715). Erst seit dem Jahr 2014 werden entsprechende Daten im Rahmen der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung bei den Standesämtern erhoben.

857 weibliche und 806 männliche Paare gaben sich 2015 in Nordrhein-Westfalen das Ja-Wort. Frauen waren bei 2015 begründeten gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften im Durchschnitt 40,6 Jahre, Männer 43,4 Jahre alt. Eheschließende waren dagegen zum Zeitpunkt der standesamtlichen Trauung mit 34,5 bzw. 37,3 Jahren um etwa sechs Jahre jünger. Der Altersunterschied der Lebenspartner lag bei 30 Prozent der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zwischen zwei bis unter fünf Jahren.

Bei 85 Prozent der im vergangenen Jahr beurkundeten Lebenspartnerschaften besaßen beide Personen die deutsche Staatsangehörigkeit. In 1,7 Prozent der Fälle waren beide Partnerinnen bzw. Partner Ausländer.

Die landesweit höchste Zahl an neu begründeten gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften wies auch im Jahr 2015 die Stadt Köln mit 275 Fällen auf. Auf den weiteren Plätzen lagen Düsseldorf (115) und Essen (72). Die niedrigsten Werte ermittelten die Statistiker für den Kreis Höxter (5) sowie für die Stadt Bottrop und den Kreis Olpe (jeweils 7).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, gab es nach den Ergebnissen des Mikrozensus in NRW im Jahr 2015 insgesamt 22.000 eingetragene Lebenspartnerschaften. (cw/pm)



#1 markusbln11Anonym
  • 22.07.2016, 07:55h

  • Hej, das ist jetzt ein richtiger wettbewerb. Wer hat die meisten verpartnerungen? Traut Euch. Aber dazu bedarf es der Ehe für Alle.
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#2 JasperAnonym
  • 22.07.2016, 10:48h
  • Mein Partner und ich warten auf die Eheöffnung.

    Wir wollen keine Ehe 2. Klasse für Menschen 2. Klasse, sondern die echte Ehe mit allen Rechten und Pflichten.

    Und das soll dann auch Ehe heißen - alles andere ist diskriminierend.
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