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Kommentare zu:
Schleswig-Holstein: Landesverfassung bleibt ohne Gottesbezug


#31 KonservativerAnonym
  • 24.07.2016, 19:43h
  • Vielleicht einen Gedenktag in der Verfassung verankern, der darauf hinweist, dass die deutschen Kirchen und ihre Türme in den letzen 200 Jahren keine Leuchttürme der Menschen-, Bürger- und Minderheitenrechte waren. Die wenigen Minarette auf deutschem Boden auch nicht.
    Die Freiheiten wurden gegen diese Türme errungen. Da sollte man ganz konservativ sein! Immer auf die Herkunft über Generationen hinweg hinweisen.
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#32 MariposaAnonym
  • 24.07.2016, 21:59h
  • Alle Achtung, Herr Kubicki - hätte ich nicht gedacht, daß ich Ihnen mal zustimmen kann.....
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#33 TheDadProfil
  • 24.07.2016, 22:15hHannover
  • Antwort auf #27 von Sukram71
  • ""Gott ist ein Allgemeinbegriff.""..

    Äh ?
    Nöö..
    Und auch in der Formulierung um die es hier geht steckt dann wie erwähnt einmal mehr der Alleinvertretungsanspruch der Abrahamitischen "Religionen" drinn, denn sie lautet eben nicht "allgemein" formuliert
    "die sich aus dem Glauben an EINEN Gott",
    sondern
    ""die sich aus dem Glauben an Gott"",
    und damit an "den einen Gott", ""oder aus anderen Quellen ergeben""..

    Gegen eine "allgemeine" Formulierung wäre vielleicht noch nicht einmal etwas einzuwenden gewesen, aber die vorliegende Formulierung ist ein erneutes Anbiedern an die "Kirchen" im Land, und das hat weder in einer Landesverfassung noch im Grundgesetz etwas zu suchen..

    """In Verantwortung für Gott und die Menschen... [wurde diese Verfassung beschlossen]" auf die Vergangenheit.""..

    Kein Mensch trägt "Verantwortung FÜR Gott"" !
    Meines Wissens nach lautet dieser Satz in verschiedenen Verfassungen der Länder immer
    "In Verantwortung VOR Gott und die Menschen...""..
    Das hat wenig mit Vergangenheit zu tun, und hat auch einen völlig anderen Sinn..
    Hieraus entwickelt der Satz dann nämlich auch eine Wirkung "für die Zukunft"..

    Sollte das irgendwo als "FÜR Gott" formuliert stehen, wäre ich hier für einen Link dazu dankbar..
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#34 TheDadProfil
  • 24.07.2016, 22:22hHannover
  • Antwort auf #29 von Sukram71
  • ""Das nachträglich zu ändern, wäre doch Geschichtsfälschung. Weil es WAR ja damals so. ;) ""..

    Das Grundgesetz ist inzwischen Dutzende Male geändert worden, und manchmal aus weit weniger wichtigem Anlass..

    Es gibt keinen Grund für diesen Satz in dieser Formulierung, es sei denn man will unbedingt einen "Gottesbezug" für eine Gesellschaft erhalten, die sich zunehmend verändert, und durch immer mehr Atheisten/Agnostiker Heute eine deutlich andere ist, als 1949..

    Dem ist Rechnung zu tragen, weil diese Gruppe eine sehr große Gruppe ist..

    Und so kann die Präambel durchaus auch lauten :
    ""Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich die Bevölkerung Kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.""..
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#35 TheDadProfil
  • 24.07.2016, 22:32hHannover
  • Antwort auf #30 von Sukram71
  • ""Und die religiösen Gefühle anderer Menschen sollte man nicht mit Füßen treten. Deshalb sind ein paar diesbezügliche Schutzrechte durchaus ok. Von ein paar Tanzverboten aus Rücksicht auf hohe Feiertage geht die Welt nicht unter. Oft gibt es auch Urlaub deshalb. :)""..

    Es gibt Bundesweit nur sehr wenige arbeitsfreie Tage als Feiertage unter der Woche..

    Demgegenüber gibt es etliche Tanzverbote, die sich über etliche Wochenenden hinziehen :

    de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot#Deutschland

    Interessanterweise sind dort auch der "Volkstrauertag" und der "Totensonntag" als "staatliche Gedenktage" dabei, die von den "Kirchen" schon okkupiert wurden..

    ""Aber solange CDU/CSU so viele Wähler haben, wird sich da leider nicht viel ändern. Das liegt nicht am Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes, sondern das ist nun mal Demokratie. ;)""..

    Weder in Bayern noch im Saarland, den beiden Bundesländern mit dem höchstem Anteil "Katholiken" in der Bevölkerung, gibt es ein Tanzverbot am 2.Weihnachtstag..
    Das gibt es nur in Hessen..
    Denn die "Feiertage" und auch die Tanzverbote sind Ländersache..

    Ich halte es für ein Unding das die "Kirchen" Menschen zur "Teilnahme" an "religiösen Riten" zwingen können !

    Vielleicht in diesem Zusammenhang auch mal interessant :

    www.glaeserne-waende.de/download
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#36 Sukram71Profil
  • 25.07.2016, 00:33h Bonn
  • Antwort auf #35 von TheDad

  • Missstände in Bezug auf Religion und Kirche gibt es in Deutschland viele.

    Das liegt aber nicht am recht unkonkreten Wort "Gott" in der Präambel des Grundgesetzes, sondern daran, dass CDU/CSU das nicht ändern wollen und die Union von den Leuten gewählt wird. ;)
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#37 Sukram71Profil
  • 25.07.2016, 00:40h Bonn
  • Antwort auf #34 von TheDad

  • "Das Grundgesetz ist inzwischen Dutzende Male geändert worden, und manchmal aus weit weniger wichtigem Anlass."

    Richtig. Aber nicht die Präambel, also das Vorwort der ursprünglichen Verfasser. ;)

    Die haben nun mal geschrieben, was sie sich damals bei der Formulierung des Grundgesetzes gedacht haben.

    Und auch wenn uns das heute nicht mehr passt, sollten wir das nicht einfach ändern. Ich finde, das wäre sowas wie Geschichtsfälschung. :)
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#38 userer
  • 25.07.2016, 09:14h
  • Antwort auf #19 von Sukram71
  • Sukram71: "Damit kann sicher jeder gut Leben ... Das GG ist ja ansonsten eine sehr moderne Verfassung."

    Dass mit dem religiotischen SPD-Kompromiss sicher nicht jeder leben kann, ergibt sich bereits aus dem Artikel. Und das GG war u. U. in den 1950ern modern, ist jedoch heute z. B. wegen des christlichen Gottesbezugs und wegen der fehlenden Erweiterung von Art. 3 so rückständig wie Ihre Weltsicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#39 userer
  • 25.07.2016, 09:25h
  • Antwort auf #30 von Sukram71
  • Sukram71: "Und die religiösen Gefühle anderer Menschen sollte man nicht mit Füßen treten. Deshalb sind ein paar diesbezügliche Schutzrechte durchaus ok."

    Dieser Satz toppt den gesammelten Blödsinn, den Sie vorher ablassen. Sie machen sich also dafür stark, dass Religioten wie Sie die Werte anderer Menschen mit Füßen treten dürfen, gleichzeitig aber unter Mimosenschutz stehen. Das nenn ich dummdreist.

    Sie leben im falschen Jahrhundert, zumindest in Europa.

    Menschen wie Sie, die das Rad der freien gesellschaftlichen Entwicklung zurückdrehen wollen, müssen mit allen legalen Mitteln bekämpft werden. Ich hoffe, daran denken diejenigen, die Sie auf der Straße bei Pegida und Konsorten antreffen.
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#40 Homonklin44Profil
  • 25.07.2016, 10:43hTauroa Point
  • Antwort auf #23 von Sukram71
  • Was als gute Sitte gilt, kann sich ändern. Irgendwann wurden die Sitten schon mal geändert, wahrscheinlich mit jedem neuen kulturellen oder ethisch relevanten Einfluss. Deshalb sind Überholungen für Sittengesetze, wenn die denn überhaupt verankert werden, dringend mal nötig. Die Idee, dass Solches über Jahrhunderte gleich zu bleiben hat, ist eine Illusion. Der Mensch entwickelt sich weiter, seine Bedürfnisse werden komplexer. In 100 Jahren könnten sich Aufgeklärte fragen, warum eine Charakteristik aus dem Wahn-Inhalt bestimmter psychisch Erkrankter, 'Gott' genannt, in Verfassungstexten bedacht wurde...

    Wissenschaftlich Interessierte tun das schon seit geraumer Zeit.

    Es könnten zum Beispiel alle damit leben, dass religiöse Inhalte oder der Glaube daran eine private Angelegenheit darstellen, und daher im persönlichen Bereich belassen bleiben. So ähnlich wie beim Sex oder vielleicht beim Klogehen. Zur Ausübung gibt's immer noch genug öffentliche Tempel, Synagogen, Kirchen usw. bzw. analog öffentliche Toiletten, Cruising Areas, Bordelle usw.

    Das täte Religiösen nicht weh und Aufgeklärten auch nicht.
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