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  • 25.07.2016, 08:43h               Teilen:   |

Debütalbum "We Are"

Gefühlvolle Gitarren mit starken Synthies: Run Liberty Run

Artikelbild
Die Karlsruher Band Run Liberty Run besteht aus Patrick (Gesang), Steff (Bass), Marv (Gitarre), und Seb (Schlagzeug) (Bild: Eric Anders)

Die Karlsruher Band hat ihr Debütalbum "We Are" veröffentlicht Ihr Erfolgsrezept: Suchen, Finden und Sein.

Der Weg in die Freiheit beginnt im Kopf eines jeden selbst. Das hat auch die Karlsruher Band Run Liberty Run für sich herausgefunden.

Run Liberty Run sind Patrick (Gesang), Steff (Bass), Marv (Gitarre), und Seb (Schlagzeug). Mit ihrem Namen und ihrer Musik sind sie am Puls der Zeit. Gefühlvolle Gitarren gepaart mit starken Synthies, die genau an jenem Punkt des Songs ertönen, an dem man sowieso gerade die Hand zur Faust ballt, um sie feierlich jubelnd in die Höhe zu werfen. Übertroffen wird das ekstatische Klanggefühl durch einen vigorös gesungenen Refrain. Es folgen Worte mit so viel Intensität wie man sich das in Zeiten, in denen Menschen sich allzu oft winden und raushalten wollen, wünscht.

Wie hat es die Band geschafft, so auf den Punkt zu kommen? Run Liberty Run hat sich selbst revolutioniert – mit einem ganz einfachen Rezept:

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Suchen, Finden und Sein

Das Debütalbum "We Are" von Run Liberty Run ist am 22. Juli 2016 erschienen
Das Debütalbum "We Are" von Run Liberty Run ist am 22. Juli 2016 erschienen

Suchen – Ein voller Club. Junge Menschen werfen sich zu brachialem Elektro Metal im flackernden Licht gegeneinander. Sie können ihn kaum erwarten, den nächsten Befreiungsschrei, den der Sänger ihnen entgegen schmettern wird. Das Schlagzeug feuert. Die Bässe dröhnen im Brustkorb. Die Hitze tropft von der Decke. Es riecht nach Rebellion und Freiheitsdrang. Mit ihrer Attitüde wollten Run Liberty Run die Verzweiflung einer jungen Generation in ihrer ganzen Aggressivität aus sich heraus brüllen – Hauptsache laut.

Finden – Als die vier Karlsruher vor zwei Jahren mit den Arbeiten zu ihrem Album "We Are" begannen, war es für sie an der Zeit für eine Bestandsaufnahme. Zahlreiche Konzerte lagen bereits hinter ihnen. Es waren Auftritte bei denen sie viele Erfahrungen gesammelt haben. Es waren Momente, Erinnerungen und Gefühle, die die Musiker verarbeiten wollten. Zu diesem Zeitpunkt war die Band bereits ein großes Stück zusammen gewachsen. Jedes Mitglied hatte seine Mitte gefunden. "Jeder von uns hat seinen Bereich, in dem er wegweisend ist", erklärt Patrick. Und jeder von ihnen hatte Visionen und Ideen, wie es weitergehen sollte.

Im ersten dreiviertel Jahr musste dieser Quell an Kreativität zunächst gesammelt und sortiert werden. Für die Band stand fest: die Musik soll abwechslungsreicher und ausgefeilter werden. Sie wollen nicht mehr einfach nur drauf hauen. Der neue Fokus soll mehr Tiefe bringen. Die Aggressivität weniger intensiv und bedachter sein. Stilmittel sollen gezielter eingesetzt werden, die Texte tiefsinniger sein.

Sein – Nun, zwei Jahre später ist der Sound von Run Liberty Run ruhiger geworden. Exzessives Schreien wurde durch Background Gesang aller Musiker ersetzt. Die Gitarre ist gefühlvoller, mit mehr Harmonien. Die Synthies werden überlegter eingesetzt. Auch wenn die Texte weiterhin melancholisch bleiben, ist die Grundstimmung eine positivere. Die Musik ist reifer. Wer nun fürchtet, dass die Band ihren Biss verloren hat, liegt falsch. Die Musik von Run Liberty Run hat keineswegs an Kraft verloren. Auch Screams wie in "Bengal Fires" sind auf dem Album zu hören. "Rain" bedient sich druckvoller Metalsounds. Dass die Band melodiöser geworden ist, hört man deutlich an den melancholischen 80er Jahre Klängen von "Hold on". Und mit "Start a Fire" befindet sich eine Ballade auf dem Album, deren Synthies sich öffnen, als wollten sie ganze Stadien mit ihrer Energie umarmen.

Der Schweiß der letzten zwei Jahre hat sich gelohnt. Sie haben sich gefunden.

Youtube | Offizielles Video zu "Bengal Fires" von Run Liberty Run
Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Offizielle Website von Run Liberty Run
» Fanpage auf Facebook
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Tags: run liberty run, we are
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