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Kommentare zu:
Ägyptens Großmufti: "Der Islam gibt niemandem das Recht, Homosexuelle zu verletzen"


#36 Homonklin44Profil
  • 27.07.2016, 10:37hTauroa Point
  • Tja, wenn der Islam niemandem das Recht gibt, andere zu verletzen, kann man sich ja fragen, ob die Todesstrafe wegen Homosexualität in den Ländern, wo sie ausgeführt wird, andere Gründe als Religiöse hat.

    Aber das scheint ein ähnlich scheinbedeutsames Geschwafel zu sein, wie wenn ein christlicher Obermufti ( Papst, Bischof, Kardinal ) irgendwas drüber sagt, wer er sei, darüber zu werten, und hintenrum doch wieder in die traditionelle Wundkerbe hackt, und zwar mit allen verfügbaren Äxten.

    Klingt ja nett von den Islam-Auslegern, wenn die auch mal was Pro-Klingendes loswerden. Ein Zeichen an die rettungslosen Positivdenker zumindest.
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#35 TheDadProfil
  • 26.07.2016, 22:09hHannover
  • Antwort auf #34 von Crikkie
  • ""Ich gelobe Besserung... ;)""..

    Keine Panik..
    Immer ans Frottee-Handtuch denken..
    Das war kein Angriff..
    Ich finde Deine Beiträge sehr klug und ausgewogen formuliert..

    Ich bin Kaffee-Abhängig..
    Vor dem Zweiten Kaffee schalte ich den PC gar nicht ein, geschweigedenn das ich Online ginge, sonst reg ich mich nur unnötig auf..
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#34 Crikkie
#33 TheDadProfil
  • 26.07.2016, 19:22hHannover
  • Antwort auf #30 von Crikkie
  • ""Es war eine großzügige Schätzung zugunsten der AfD, dürfte aber reichen, um kurz anzudeuten, worauf ich hinauswollte.""..

    Jepp..
    Aber ich finde es wichtig gerade im Bezug auf Wahlen immer vom Wähler zu schreiben, und nicht von der Bevölkerung..
    Auch aus der eigenen Erfahrung heraus, das Eltern durchaus anders wählen, als es für die Zukunft ihrer Kinder zielführend wäre..

    ""Selbst dann, wenn es nur 2 Millionen Wähler wären, die der AfD überwiegend Recht gäben, wäre der Gedankenanstoß noch gültig.""..

    Aber ja, unbedingt..
    Es ging auch nicht um die Anzahl, sondern um den Begriff Wähler..
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#32 goddamn liberalAnonym
#31 goddamn liberalAnonym
  • 26.07.2016, 15:38h
  • Antwort auf #27 von fundsachen
  • Man darf nie vergessen: Die ersten die schon vor zwanzig Jahren vor Erdogan warnten und seine politische Karriere auch aktiv behinderten waren TÜRKEN.

    Aber auf Türken und Kurden hört weder die deutsche Rechte mit ihrem offenen noch die deutsche Linke mit ihrem verkappten 'Rassismus'.

    Es ist verblüffend, wie dieser ja nicht gerade hochgeistige Mann mit gefälschtem Uni-Diplom immer wieder Naivlinge in der Türkei und v.a. im Ausland täuschen konnte, obwohl er seine wahren Ziele eigentlich nie wirklich versteckt hat,
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#30 Crikkie
  • 26.07.2016, 13:46h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • Es war eine großzügige Schätzung zugunsten der AfD, dürfte aber reichen, um kurz anzudeuten, worauf ich hinauswollte. Ich hatte zugegebenermaßen zum Zeitpunkt des Kommentars keine Lust mehr, mich da noch mit weiterer Recherche dran aufzuhalten.

    Selbst dann, wenn es nur 2 Millionen Wähler wären, die der AfD überwiegend Recht gäben, wäre der Gedankenanstoß noch gültig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#29 TheDadProfil
  • 26.07.2016, 13:06hHannover
  • Antwort auf #26 von Crikkie
  • ""Übrigens: Aktuell würden 11% der Deutschen die AfD wählen.""..

    11 % der deutschen Wähler..
    Das sind dann noch keine 8.8 Millionen Menschen, aber immer noch zu viele die zu rechtsradikalen Parteien neigen..

    2014 waren es 64,4 Millionen wahlberechtigte Bürger..
    Das sind dann immer noch 7.084.000 potentielle rechte Wähle allein für die AFD..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 surenhohnAnonym
#27 fundsachenAnonym
  • 26.07.2016, 09:52h
  • Antwort auf #17 von goddamn liberal
  • " Lasst uns lieber eine Schule bauen." Mustafa Kemal Atatürk zum Moscheebau."

    "Erdowahn stoppen":

    Jugendverbände rufen zu Anti-Erdogan-Demo in Köln auf

    www.spiegel.de/politik/deutschland/erdowahn-stoppen-jugendor
    ganisationen-rufen-zu-anti-erdogan-demo-auf-a-1104705.html


    ______________________

    "Schon vor vielen Jahren hat dieser Minister auf Befehl von Erdogan den flächendeckenden Ausbau der Moscheen im Land vorangetrieben. Egal ob in der Stadt, oder im kleinsten Dorf, nahezu überall in der Türkei kann man von gleich mehreren Minaretten aus den Muezzin-Ruf vernehmen. Allein in Istanbul gibt es über 3000 Moscheen. In der Nacht des Putsches trug dieser Ausbau seine Früchte

    In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli ertönte in der Türkei an vielen Moscheen nicht der typische Gebetsruf. Es war eine abgeänderte Version, eine Art Totengebet. Im Anschluss schallte es in einigen Regionen in türkischer Sprache über die Lautsprecher:

    Ein Teil des Militärs wendet sich gegen die Regierung und gegen das Volk. Geht auf die Straße und lasst uns gemeinsam gegen sie sein.

    Wohl kaum eine spontane Handlung der vielen tausend Muezzins im Land. Eher eine Anweisung von oben, von der Regierung selbst. So eng sind Kirche und Staat in dem Land also verzahnt...."

    _____________________________

    Erdogans weiterer erfolgreicher Streich

    www.youtube.com/watch?v=vZtwUht1Pn0
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#26 Crikkie
  • 26.07.2016, 09:27h
  • @hene:

    "Ok, hier an dieser Stelle sagt er doch ganz konkret dass Islamische Schulen Gewalt gegen Homosexuelle als richtig erachten."

    Jein. Er spricht von "manche[n] Denkschulen", also islamischen Strömungen oder Denkrichtungen. Schiismus, Sunnismus und Salafismus sind z.B. verschiedene Denkschulen des Islam. Obwohl alle Anhänger der Denkschulen Muslime sind, unterscheiden sie sich in ihrer Betrachtung und Praktizierung des Islam.

    Im Christentum existieren übrigens auch verschiedene Denkschulen, von denen einige die -auch gewaltsame- Unterdrückung von Homosexuellen als durchaus legitim betrachten.

    "Wenn wir nun noch eins und eins verknüpfen, dass viele Moslems (47% ! der untersuchten türkischen Einwanderen) auch in Deutschland Islamische Regeln als über den Gesetzen stehend betrachten[...] Können wir uns auf einen tatsächlichen Rollback einstellen. Einen mit Gewalt."

    Wie TheDad schon sagte: etwa 63% aller in Deutschland lebenden Türken gehören dem Sunnismus an. Demnach wären von den ca. 1,3 Mio. Türken, die die Gebote ihrer Religion über die des Staates stellen würden, 827.007 Sunniten -also jener Denkschule zugehörig, deren oberster Vertreter gerade darauf hinwies, dass der praktizierte Islam zwar nicht mit Homosexualität vereinbar sei, man sich in einem Rechtsstaat aber an die Gesetze zu halten habe: "Aber wir leben in einem Rechtssystem und haben es zu respektieren.".

    Übrigens: Aktuell würden 11% der Deutschen die AfD wählen. Bedenkt man, dass Juristen das Grundsatzprogramm zumindest teilweise als durchaus verfassungsfeindlich betrachten*,
    könnte man ebenso gut behaupten, knapp 8,8 Mio. Bürger würden ihre Ideologie über das Gesetz stellen. Allerdings rufen AfD-Politiker ihre eigenen Anhänger eher nicht dazu auf, sich dem Rechtssystem unterzuordnen.

    *
    www.lto.de/recht/hintergruende/h/afd-parteiprogramm-forderun
    gen-konflikt-grundgesetz-politik/


    "Siehe beispielsweise grüne Diskussionen um die Nationalflagge bei Länderspielen."

    FunFact: Diese "Diskussion" nach einem Aufruf einer(!) Jugendabteilung der Grünen war eigentlich nie eine. Rechte Gruppen, die momentan eben wieder besonders präsent sind, sprangen nur auf das Thema an und die Medien umgehend auf diesen Zug auf. Auch die dieses Jahr so breitgestampfte Flaggenklau-Aktion linker Gruppierungen findet bereits seit Jahren statt -fand aber durch die Aufbauschung insbesondere durch die AfD dieses Jahr besonders viel Aufmerksamkeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 OrthogonalfrontAnonym
#24 TiamickEhemaliges Profil
  • 26.07.2016, 00:03h
  • Antwort auf #14 von Johammes45
  • Dieser Religionsgelehrte hier, äußert sich wenigstens mäßigend gegen Gewaltätigkeit, während die kath. Kirche in Afrika meist die übelsten Gesetze mit Todesstrafe oder langen Gefängnisstrafen , die man auch dort nicht überleben kann, noch befeuert und fordert.

    Der Vatikan oder Dein Papst widersprechen dem dortigen Klerus auch nicht, obwohl sie ja in der hierarchischen Ordnung dieser Kirche eigentlich die Chefs des dortigen Klerus wären.
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#23 LarsAnonym
  • 25.07.2016, 23:21h
  • Antwort auf #22 von hene
  • "wenn das Aufnahmeland ein psychopatisches Selbstverständnis hat."

    Solche Katastrophisierungen und Pathologisierungen nützen niemandem etwas. Seit der Wiedervereinigung haben viele Deutschen zu ihrem "Schland" ein ganz gutes, entspannt-ironisches Selbstverständnis entwickelt und viele Migranten auch. Daneben gibt es in Deuschland auch die gute Tradition regionaler und religiöser Identitäten und deren Zusammenleben (Bayern, Sachsen, Friesen, Protestanten und Katholiken etc.) und das Verständnis, in einem großen Bund demokratischer Staaten gut aufgehoben zu sein, der diese Werte achtet und schützt. Auch Einwanderer können hier einen Platz finden und suchen ihn offenbar auch und sind bereit, ihn ihrerseits zu schützen und zu erhalten.

    Gerade die Erfarhungen aus den europäischen Religions- und Modernisierungskriegen, als es Deutschland im 30jährigen Kireg etwa so ging, wie heute Syrien, könnten dazu beitragen, mit genausoviel Selbstbewusstsein wie Empathie die Integration zu befördern. Dabei hat sich gerade in Deutschland (was damals als Nation nicht existierte) gezeigt, dass starrer Nationalismus oder religiöser Fanatismus, die sich in diesen Krisenzeiten als Lösungen anboten, der falsche Weg sind.

    Zu Stabilität und Wohlstand und Selbstbewusstsein führte hierzulande ein Bund der vernünftigen und friedliebenden Menschen, die ihre Vielfalt annahmen, tolerierten, aber sich auch klare Regeln des Zusammenlebens gaben und willens waren, diese einzuhalten.

    Es wäre fatal, wollte man die muslimisch geprägte Menschen zwingen, sich zwischen Akzeptanz von Homosexualtität (=westlicher Wert) und "Islam" zu entscheiden. Das kann nur schief gehen. Man kann persönlich und religiös alles mögliche ablehnen, aber man muss eben die Gemeinschaft in der man lebt, akzeptieren. Das muss - als erster Schritt - zusammen gehen.

    Das Selbstbewusstsein unserers Landes besteht in der Erfarhung, dass sich religiöse, staatliche, regionale und überstaatliche Identitäten verbinden lassen - aber auch, dass das harte Arbeit ist.
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#22 heneAnonym
  • 25.07.2016, 22:16h
  • Antwort auf #11 von goddamn liberal
  • "Bis unsere Pastorentochter für arabische Masseneinwanderung sorgte, trugen bei uns auch nur etwa ein Fünftel der Muslimas Kopftuch."

    Ja das sollten wir nicht vergessen, gerade liberale Moslems werden durch strenggläubige enorm unter druck gesetzt und fliehen genauso aus unseren Gettos, dennoch holt es sie ein. Die aktuellen nicht vorhandenen Grenzen werden das enorm beschleunigen.
    Das in Deutschland zwar viel von Integration gesprochen wird aber in letzter Konsequenz keine eingefordert wird, ist eine Katastrophe für alle Zuwanderer die sich auch wirklich hier ein neues Leben aufbauen wollen. Aber wir haben uns ja mittlerweile selbst vom Begriff Leitkultur verabschiedet. Wie soll man jemanden verständlich machen, dass er sich integrieren soll wenn das Aufnahmeland ein psychopatisches Selbstverständnis hat. Siehe beispielsweise grüne Diskussionen um die Nationalflagge bei Länderspielen.
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#21 HeinerAnonym
  • 25.07.2016, 21:47h
  • Sollen wir jetzt dankbar sein, dass er uns wenigstens nicht ermorden will, aber durch seine Bezeichnung von Homosexualität als "Sünde" weiter zu einem Klima beiträgt, dass Gewalt als logische Folge hat?!

    Jeder, der Liebe als "Sünde" bezeichnet, hat sich als Gesprächspartner disqualifiziert. Egal, ob er uns zusätzlich auch noch ermorden will oder nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 SchleicheR74
  • 25.07.2016, 21:44h
  • Antwort auf #19 von Johammel0815
  • Also ich bin Johannes45 nicht böse, weil er immer wieder zu missionieren versucht oder um Verständnis für die Kirche wirbt. Uns gibt das Gelegenheit immer wieder auf andere Weise Gegenargumente zu bringen.
    Ich würde sogar meinen, dass es ganz in Ordnung ist, wenn er es schreibt. Ich hab zumindest das Gefühl, dass es nützt. Ich lern hier jedenfalls immer wieder mal gute Argumente.
    Genug hab ich von Hass und Hetze, die findet man hier nicht. Da fällt mir grad ein... Wisst ihr, diese Seite fühlt sich noch etwas an wie das Internet um 1998-2001, respektvoller Umgang (meistens jedenfalls). Liegt an der Moderation und an den Leuten hier, vielleicht auch etwas am Design, womit ich absolut kein Problem habe. - egal, zu viel OT ;)

    Und klar, was der Imam sagt ist schon erstmal nicht schlecht. Wenns doch nur im Allgemeinen schon so weit wäre.
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#19 Johammel0815Anonym
  • 25.07.2016, 19:58h
  • Antwort auf #13 von panzernashorn
  • Eher erinnert mich die staendige Wiederholung der immergleichen Phrasen an einen Chatbot. Anders ist dessen Verhalten auch nicht erklaerbar: er muesste doch eigentlich wissen, dass seine Auflistungen hier eher weniger interessieren, und trotzdem....

    Es muesste dafuer (am besten auf Browser-Seite) einen Filter geben, der solche Artikel einfach gar nicht mehr anzeigt. (Filter-Worte: Kirche, fortschrittlich, Eherecht, Gleichstellung und eine Liste der Kirchen, die immer wieder genannt werden ;-) ) Dann koennten/duerften solche Kircheneiferer schreiben was und wieviel sie wollen, nur sehen wuerde man es dann nicht mehr ;-)
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#18 LarsAnonym
  • 25.07.2016, 19:28h
  • Gut, zu sehen, dass es Menschen in der islamisch gerpägten Welt gibt, die die Verantwortlichkeit besitzen, sich des Themas Gewalt gegen Homosexuelle anzunehmen und sich zu Wort melden. Eine umsichtige und begrüßenswerte Aussage, die hoffentlich dazu beiträgt, dass die Schraube der Gewalt nicht mutwillig und beliebig von jedem unzufriedenen Menschen, der den Islam und Gott für sich zu beanspruchen meint, weitergedreht werden darf - zum Schaden islamisch geprägter Menschen selbst.
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#17 goddamn liberalAnonym
#16 canuzziAnonym
#15 AFD-WatchAnonym
  • 25.07.2016, 18:32h
  • Antwort auf #2 von hene
  • "Können wir uns auf einen tatsächlichen Rollback einstellen. "

    Dafür dass man über einen Rollback jammert, tut die AFD aber verdammt wenig dagegen, wie z.B. liberalere Gesetze unterstützen, um einen Rollback entgegenzuwirken. Was kann man nun daraus schließen, wie die AFD tatsächlich zu einem Rollback steht?
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#14 Johammes45Anonym
#13 panzernashorn
#12 o aus hAnonym
  • 25.07.2016, 16:38h
  • Antwort auf #8 von SchleicheR74
  • > ... Ich müsste als religiöser Mensch das Handeln gegen LGBT-Menschen als Gotteslästerung betrachten, da diese Leute die Schöpfung Gottes nicht respektieren.

    Der Imam argumentiert genau anders herum  und jedenfalls in dem Punkt bin ich persönlich genau seiner Meinung: Das Handeln gegen LGBT ist Gotteslästerung, weil auch LGBT-Menschen Gottes Geschöpfe sind.
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#11 goddamn liberalAnonym
  • 25.07.2016, 15:19h
  • Antwort auf #9 von hene
  • "Wie sähe denn die Umfrage aus, wenn wir diese bei anderen als Türken stellen, vielleicht aus Ländern, die weit Religiöser sind als die Türkei."

    Will ich mir gar nicht vorstellen.

    "Du kannst dir sicher sein, die Regeln zum Thema Sex kennt jeder."

    Aber bei den Türken hält sich kaum einer dran.

    Bis unsere Pastorentochter für arabische Masseneinwanderung sorgte, trugen bei uns auch nur etwa ein Fünftel der Muslimas Kopftuch.
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#10 puschelchenProfil
  • 25.07.2016, 14:36h irgendwo in nrw
  • Antwort auf #6 von TheDad

  • "Stellte man die gleiche Frage über die "Regeln des Christentums" die über den staatlichen Gesetzen stünden an "gläubige Christen", erhielte man ähnlich hohe Werte in der Antwort auch von diesen.."

    Stichwort Kim Davis. Ist noch gar nicht lange her, dass sich die üblichen Verdächtigen auf den einschlägigen Seiten einen auf diese "mutige und ehrenwerte Märtyrerin" runtergeholt haben.
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#9 heneAnonym
  • 25.07.2016, 14:30h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • "Na ja, da die türkischen Einwanderer die islamischen Regeln meist nicht genau kennen, ist das Ganze zwar unschön, aber auch nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick wirkt."

    Du kannst dir sicher sein, die Regeln zum Thema Sex kennt jeder. Egal ob strenggläubig oder ungläubig.
    Und wenn knapp 50 % die Regeln über Gesetze stellen, ist auch klar was das bedeutet.
    Wir reden hier immerhin von der religiösen begründeten Rechtfertigung und auch Forderung zu Gewalt.
    Wie sähe denn die Umfrage aus, wenn wir diese bei anderen als Türken stellen, vielleicht aus Ländern, die weit Religiöser sind als die Türkei.
    Das einzige was daran nur unschön ist, ist die Verharmlosung eines Religiös bedingten Gewaltauftrages von dir.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 SchleicheR74
  • 25.07.2016, 14:14h
  • Antwort auf #4 von Johannes45
  • Ich kann in der Ausrichtung der Religionen zu LGBT-Rechten grundsätzlich keine nennenswerten Unterschiede erkennen. Nunja, die Einen wollen dich töten, die Anderen bringen dich nicht um; das ´muss´ man dann schon selbst machen; aber letztendlich wird man verachtet und diskriminiert. Kein Umfeld ni dem ich leben könnte und darum lehne ich auch jede Religion strikt ab.
    Religion ist so extrem stereotyp, wie soll da ein Mensch in diesen wirren Auslegungen der Religionen eine freie Meinung bilden können. Diese Doktrien in den Kirchen lassen Menschen nur in bestimmte Richtungen denken, weil nicht sein kann und darf, was grad ist. Ich erlebe das häufig, wenn man mit stichhaltigen Argumenten kommt (z.B. Wieso hat Gott uns lesbisch, schwul oder transsexuell gemacht? Wir sind doch alle Gottes Schöpfung!), dann wird das einfach weggewischt oder weggelacht. Als ob Religiöse eine fürchterliche Angst haben, bei Zustimmung zu meinen Argumenten in den Hölle zu kommen. Ich werd aus diesen Leuten nicht schlau und so ist es auch mit Dir Johannes. Islam bekämpfen aber Christentum is schön, alles klar...Ich wäre da konsequenter...

    Ich müsste als religiöser Mensch das Handeln gegen LGBT-Menschen als Gotteslästerung betrachten, da diese Leute die Schöpfung Gottes nicht respektieren. Religion halte ich für das Aufwachsen des Menschen für gänzlich ungeeignet, weil stereotype Denkmuster gefestigt werden. Ich würde sogar gern behaupten, dass Stereotype hier erst entstehen. (Aber nur, weil mir grad keine unreligiösen Stereotypen einfallen.)

    Aktuell ist die Religion wieder für meine schlechte Laune verantwortlich. Da bieder ich mich derer logischerweise auch nicht an, niemals!
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#7 markusbln11Anonym
  • 25.07.2016, 13:54h

  • Diese wichtige stellungnahme eines islamischen geistlichen ist sehr wertvoll und muss der startschuss zu einer bewegung sein.

    Ich kommentierte vor dem berliner csd, dass es auch signale aus den moslemischen glaubensgemeinschaften zugunsten der lgbt-community bedarf. Dies ist eines. Ein wichtiges.

    Ob daraus eine bewegung wird, hängt jetzt von weltoffenen geistlichen ab - hierzulande und anderswo, die sich diese stellungnahme als mindestkonsens in ihrer lehre zu eigen machen.

    Ich hoffe dazu, dass die worte des geistlichen auch in arabischer sowie türkischer und persischer sprache zugänglich gemacht werden.

    Das statement sollte auch ein signal an die türkei sei, lgbt-menschenrechte trotz und angesichts der gegwärtigen politischen situation nicht einzuschränken. Lgbt sind auch in der türkei als menschen mit allen rechten ubd pflichten zu akzeptieren.
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#6 TheDadProfil
  • 25.07.2016, 13:17hHannover
  • Antwort auf #2 von hene
  • ""Wenn wir nun noch eins und eins verknüpfen, dass viele Moslems (47% ! der untersuchten türkischen Einwanderen) auch in Deutschland Islamische Regeln als über den Gesetzen stehend betrachten:""..

    Und wenn wir vor allem bei diesem "Eins und Eins zusammenzählen" außer Acht lassen, daß es sich hier um einen Großmufti des Sunnitischen Islam handelt, und zusätzlich ignorieren das 60 % aller sich als gläubige Muslime bezeichnenden Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland der Sunnitischen Schule angehören, dann kann man daraus ein Ergebnis basteln, wie es einem paßt..

    Es gibt auf recht komplizierte Fragen wie der einer institutionalisierten Homophobie nicht immer eine einfache Antwort..

    Es geht hier auch nicht um das "ankündigen" eines Roll-Back, denn der findet längst statt..

    Allerdings ausgelöst durch völlig andere Gruppen..

    Übrigens..
    Stellte man die gleiche Frage über die "Regeln des Christentums" die über den staatlichen Gesetzen stünden an "gläubige Christen", erhielte man ähnlich hohe Werte in der Antwort auch von diesen..

    Dazu müßte man danach dann nicht nach Ägypten schielen, aber in den Vatikan..

    Welcher "Denkschule" gehörst Du an ?
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 25.07.2016, 13:01h
  • Antwort auf #2 von hene
  • Na ja, da die türkischen Einwanderer die islamischen Regeln meist nicht genau kennen, ist das Ganze zwar unschön, aber auch nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick wirkt.

    Nur 13% der Türken sind übrigens für eine Gesellschaft streng nach dem Koran. Tendenz sinkend.

    Es ist kein Wunder, dass Erdogan jetzt auf das Vaterland und nicht auf den Koran setzt. Es kann auch nicht verwundern, dass der Islamist Erdogan eine islamische Sekte zum Staatsfeind erklärt und die säkulare CHP umarmt.

    Das ist natürlich nur die Taktik eines Diktators, aber es ist eine raffinierte, die die Mentalität der Türken kennt und berücksichtigt.

    In Ägypten sieht die Sache anders aus. Es ist gut, wenn sich der Mufti langsam zur Menschlichkeit hinrobbt und dabei Ratzinger fast schon überholt.

    Ob das große Wirkung in der arabischen Welt mit ihrem Gewalt-Kult zeigt, ist zu bezweifeln.
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#4 Johannes45Anonym
  • 25.07.2016, 12:55h
  • Na da lobe ich doch lieber das Judentum, das Christentum und den Buddhismus

    Dort gibt es eine ganze Reihe an christlichen Kirchen, jüdischen Organisationen und buddhistischen Organisationen, wo homosexuelle Paare nach Ihrem Gang zum Standesamt sich kirchlich trauen oder zumindest in einem Gottesdienst sich segnen lassen können. Die Liste dieser Kirchen, Synagogen und buddhistischen Tempel ist im Jahre 2016sehr sehr lang...

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare

    Reformjudentum, Konservatives Judentum, ...

    Refomierte, Lutheraner, Unierte, Unitarier, Presbyterianer, Quäker, Waldenser, Anglikaner und Altkatholiken ...

    Im Islam hingegen schaut es echt übel aus.
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#3 AlexAnonym
  • 25.07.2016, 12:39h
  • Ja, es ist immer einfach Stellung gegen etwas zu beziehen, das woanders geschieht... Aber man muss ja schon dankbar sein, wenn ein Religionsvertreter mal nicht selektiv aus dem "heiligen" Buch seiner Wahl zitiert und das als stichhaltige Argumentation ausgibt.

    Dem religiösen Fanatismus muss man leider jeden Millimeter Boden einzeln abringen. Die Aussage ist ein Anfang, aber sicher nicht das Ende. Von daher: Danke, Herr Allam. Jetzt wäre es wünschenswert, wenn der Gedanke der Aufklärung in der islamischen Welt auch konsequent zuende gedacht würde.
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#2 heneAnonym
  • 25.07.2016, 12:35h
  • "Manche Denkschulen haben sich dahin gehend geäußert", räumte Allam ein. "Aber wir leben in einem Rechtssystem und haben es zu respektieren."

    Ok, hier an dieser Stelle sagt er doch ganz konkret dass Islamische Schulen Gewalt gegen Homosexuelle als richtig erachten.
    Wenn wir nun noch eins und eins verknüpfen, dass viele Moslems (47% ! der untersuchten türkischen Einwanderen) auch in Deutschland Islamische Regeln als über den Gesetzen stehend betrachten:

    www.welt.de/politik/deutschland/article156269271/Islam-Gebot
    e-stehen-ueber-dem-Gesetz-findet-fast-die-Haelfte.html


    Können wir uns auf einen tatsächlichen Rollback einstellen. Einen mit Gewalt.
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#1 userer
  • 25.07.2016, 10:17h
  • Sicherlich ein gewaltiger Schritt in einer Kultur, die ein Amt für religiöse Rechtsfragen eingerichtet hat. Jedoch tastet er sich damit lediglich von unten an die schwulenhassenden Menschrechtsverletzer im Vatikan heran.
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