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Vielen Promis wird beim Gedanken an eine Trump-Präsidentschaft mulmig (Bild: flickr / Gage Skidmore / by 2.0)

Unter dem Motto "United Against Hate" wollen Stars wie Maggie Gyllenhaal, Neil Patrick Harris oder Woody Harrelson einen Präsidenten Donald Trump verhindern.

In den USA herrscht Wahlkampf – und mehr als 100 amerikanische Stars aus Film, Fernsehen und der Musikindustrie machen sich in einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief Sorgen, dass sie ihr Land nach einem möglichen Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump nicht wiedererkennen werden. Die Unterzeichner warnen eindringlich vor einer Politik der gruppenspezifischen Menschenfeindlichkeit, auch gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern, durch den 70-jährigen Multimilliardär.

Die Unterzeichner sind ein Who-is-Who aus Hollywood, zu ihnen Schauspielveteraninnen wie Jane Fonda, Julianne Moore und Meg Ryan ebenso wie ihre männlichen Kollegen Bryan Cranston und Woody Harrelson. Viele Musiker unterzeichneten das Papier ebenfalls, darunter die Band Third Eye Blind, Rockstar Moby oder Michael Stipe von R.E.M.

Auch mehrere schwule und lesbische Schauspieler sind dabei, etwa Cynthia Nixon ("Sex and the City"), Jesse Tyler Ferguson ("Modern Family") und Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother") . Den Offenen Brief unterzeichnet haben auch der schwule Produzent und Regisseur Ryan Murphy ("Nip/Tuck", "Glee", "American Horror Story") und der oscargekrönte Drehbuchautor Dustin Lance Black ("Milk").

Warnung vor "hasserfüllter Ideologie"

"Wir glauben, dass es unsere Pflicht ist, diese Plattform zu nutzen, um auf die Gefahren einer Trump-Präsidentschaft aufmerksam zu machen", heißt es bei dem Aufruf. "Donald Trump will unser Land in eine Zeit zurückbringen, in der Angst eine Entschuldigung für Gewalt war, in der Gier Diskriminierung erzeugt hat und in der der Gesetzgeber Gesetze beschlossen hat, die Vorurteile gegen marginalisierte Gruppen festgeschrieben haben." Trump würde Vorurteile gegen LGBT schüren, ebenso wie gegen Mexikaner, Schwarze, Muslime, Frauen, Asiaten, Flüchtlinge, Behinderte, die Arbeiterschicht und amerikanische Kriegsgefangene. Sie warfen dem Kandidaten vor, eine "hasserfüllte Ideologie" zu repräsentieren.



Nach dem republikanischen Krönungsparteitag vergangene Woche in Cleveland findet diese Woche der demokratische Parteitag in Philadelphia statt. Am Dienstag wurde dort Hillary Clinton als offizielle Kandidatin der Partei nominiert. Auch direkt bei der "Convention" zeigten mehrere Hollywood-Stars ihre Unterstützung, darunter etwa Meryl Streep. In dem am Montag auf dem Parteitag beschlossenen Wahlprogramm haben die Demokraten einen besonderen Wert auf Minderheitenrechte gelegt (queer.de berichtete).

Dagegen fordern die Republikaner beispielsweise, Schwulen und Lesben das Recht auf Ehe wieder zu entziehen (queer.de berichtete). Diese Haltung wird auch von den Log Cabin Republicans, der republikanischen LGBT-Organisation, kritisiert. (dk)



#1 FelixAnonym
  • 27.07.2016, 14:27h
  • Wenn Donald Trump Präsident wird, wäre das nicht nur eine Katastrophe für die USA, sondern für die ganze Welt. Nicht nur aufgrund seines erz-homophoben Vizes.

    Es muss klargestellt werden, dass man mit Homophobie nicht mehr gewinnen kann.
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#2 AlexAnonym
  • 27.07.2016, 16:20h

  • "Dagegen fordern die Republikaner beispielsweise, Schwulen und Lesben das Recht auf Ehe wieder zu entziehen"

    Die Republikaner wollen also sowohl das höchste Gericht der USA als auch die US-Verfassung missachten...
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#3 Patroklos
  • 27.07.2016, 17:36h
  • Wenn die USA von einem Mann mit Pfälzer Wurzeln regiert wird, dann gute Nacht! Ich finde es super, daß sich so viele Prominente gegen Donald Trump in Stellung bringen!
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#4 LudwigAnonym
  • 27.07.2016, 19:45h
  • Trump wird nicht gewinnen. In den letzten Jahrzehnten hatte der Sieger immer einen Vice, der, wenn er für politsche Ämter angetreten ist, immer gewonnen hat.

    Trump hat einen aus der 3. Reihe, der erst im 2. Anlauf Gouverneur wurde und auch wieder abgewählt wurde.

    Clinton hat mit Kaine einen, der seine Wahlen immer gewonnen hat, wie die vorherigen Präsidenten auch.

    Zudem spricht alles für Clinton. Trump liegt gerade nur vor Ihr, weil er gerade kostlenlose 100te Mrd in Fernsehwerbung durch den Parteitag hatte.

    Nach dem Parteitag von Clinton wird sie wieder in Führung liegen.

    Der demografische Trend spricht für SIe. Nur einmal hat es ein Republikaner bei den letzten 5 Wahlen geschafft.

    Dazu hat sie westentlich größere Parteispenden. Den Rückhalt der wichtigsten Lobbies, Holiwood, usw...

    Wenn Sie das nicht gewinnt, ist sie selbst schuld.

    Und da sie ja mit Trump verwandt und befreundet ist, wird Trump am Ende noch den einen oder anderen Patzer hinlegen, falls es für Clinton nicht reicht. Denn wenn die sich auf Trump als Sieger geeinigt hätten, hätte er eine lange Schlange möglicher Vices gehabt.
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#5 TheDad
  • 27.07.2016, 21:46h
  • ""Log Cabin Republicans,""..

    Ernsthaft ?
    Republikanische Schrankschwestern ?

    Humor haben die wenigstens bei der eigenen Gruppen-Bezeichnung..

    Trump ist ein mediales Phänomen..
    Das taugt allerdings nicht zu "politischer Führerschaft", oder gar zu einem US-Präsidenten..
    Was man auch schon bei einem Schauspieler wie Ronald Reagan sehen konnte..
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#6 ManyotaAnonym
  • 28.07.2016, 08:42h

  • Es müssten viel mehr Celebrities, die nicht zur LGBT-Gemeinde gehören gegen Trump öffentlich machen.
    Ausserdem geht es nicht nur um LGBT-Leute. Es geht quasi gegen jeden,der nicht dumm, hasserfüllt, hetero,männlichen Geschlechts u. chauvinistisch ist.
    Und Trumps Aussenpolitik will ich mir gar nicht erst vorstellen.
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#7 GeorgGProfil
  • 28.07.2016, 08:43hBerlin
  • "Der Vorsitzende der Log Cabin Republicans Gregory T. Angelo, einer Vereinigung innerhalb der Republikanischen Partei, die für die Rechte von Homosexuellen eintritt, bezeichnete Trump als einen der besten, wenn nicht den besten, republikanischen Präsidentschaftskandidaten für die Rechte Homosexueller (im Original: one of the best, if not the best, pro-gay Republican candidates to ever run for the presidency)"

    Warten wir also ab, bis Trump Präsident ist.

    Es ist ein Unterschied, was jemand im Wahlkampf sagt und wie er sich dann in seinem neuen Amt verhält.
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#8 falken42
  • 28.07.2016, 12:13h
  • trump ist böse - keine frage.
    aber clinton? die hat bei jedem krieg der usa unter obama ihre finger drin gehabt.
    sie redet gerne über mehr härte gegenüber moskau und die möglichkeit eines begrenzten(?) atomwaffeneinsatzes. na ratet mal wo das wohl sein wird, bestimmt nicht in chikago.
    zu lesben- und schwulenrechten hat sie sich erst (positiv) geäußert, als sie damit stimmen fangen konnte.... von ttip u.ä. gar nicht zu reden.
    trump vs. clinton - das ist wie pest oder cholera.
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#9 FennekAnonym
#10 FennekAnonym
  • 28.07.2016, 12:40h
  • Antwort auf #8 von falken42
  • Ja, mir wäre auch Bernie Sanders am liebsten gewesen.

    Die Wahl Trump oder Clinton ist tatsächlich nicht sehr reizvoll. Aber wenn es nun mal leider darauf hinausläuft, ist Clinton immer noch besser als Trump.
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