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Im offiziellen Münchner Polizeibericht tauchtt der Vorfall bislang nicht auf (Bild: flickr / Maik Meid / by 2.0)

Am Montag vergangener Woche soll am Münchner U-Bahnhof Fraunhoferstraße ein Mann homophob beleidigt und geschlagen worden sein. Dies berichtet münchen.tv.

Das Opfer habe nach eigenen Angaben in einer Kabine der öffentlichen Toilette im U-Bahnhof seine Notdurft verrichtet, als ein Mann an die Türen gehämmert und geschrien habe: "Hier ist die Kriminalpolizei, kommt raus ihr schwulen Dreckschweine, ich warte draußen auf euch". Beim Verlassen des Klos habe sich der angebliche Polizist dem Mann in den Weg gestellt und nach dem Ausweis verlangt. Als er die Aufforderung ignorierte, sei er verfolgt, weiter beschimpft, bespuckt und mit einem unbekannten Gegenstand geschlagen worden. Schließlich habe er fliehen können.

Die Polizei ermittelt nach Angaben von münchen.tv wegen Beleidigung, Nötigung und Amtsanmaßung. Um den Täter zu identifizieren, müsse man nur die Überwachungsvideos der U-Bahn auswerten, forderte das Opfer, das per Fax Strafanzeige erstattet hatte.

Die Polizei bat darum, in vergleichbaren Situationen immer den Notruf 110 zu wählen, weil dann gegebenenfalls schneller geholfen und ermittelt werden könne. (cw)



#1 Zu München uswAnonym
  • 27.07.2016, 22:56h
  • Und hier ein notwendiger Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen sich immer weiter brutalisierende gesellschaftliche Verhältnisse - gegen rechte Hetze, Spaltung und den ganz alltäglichen rechten Terror:

    "Leider ist es zu einem Erkennungsmerkmal der weltweiten Krise des Kapitalismus geworden, dass die zivilen Gesellschaften und der Alltag der Menschen immer mehr brutalisiert werden. Die Schwelle, persönliche und soziale Konflikte mit Gewalt auszutragen, wird immer mehr gesenkt. Die Mittel dafür sind dank gigantischer Waffenproduktion und weltweitem legalem und illegalem Waffenhandel immer leichter zu bekommen.

    Diese Verrohung der gesellschaftlichen Beziehungen ist ein Spiegel der Brutalisierung und Militarisierung der großen Politik, wie sie seit Jahren von NATO, EU und den diversen nationalen Regierungen verfolgt wird.

    Es gibt von bürgerlicher und konservativer Seite auf diese Entwicklung immer nur Antworten in eine Richtung: Ausbau der Überwachung und Abbau der Demokratie; Abschottung der nationalen Grenzen gegenüber unerwünschten MigrantInnen; Stärkung der Polizei und Ausdehnung ihrer Befugnisse, Erweiterung der Militäreinsätze nach Innen und nach Außen. Sie nennen das dann gerne Sicherheitspolitik..."

    www.antikapitalistische-linke.de/?p=1444#more-1444
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#2 NickAnonym
#3 TrixistorchAnonym
  • 28.07.2016, 11:38h
  • Musste da ein besorgtes Elternteil seinen Frust ablassen, weil seine Pöbel-Demo abgesagt worden war?
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#4 FennekAnonym
  • 28.07.2016, 12:28h
  • Die sollen die Videos auswerten und den Täter vor Gericht stellen und wegen Körperverletzung, Beleidigung, Nötigung und Amtsanmaßung verklagen!!
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