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  • 27.07.2016, 16:43h           4      Teilen:   |

Auf öffentlicher Toilette bedroht

Homophober Übergriff in München: Täter gab sich als Polizist aus

Artikelbild
Im offiziellen Münchner Polizeibericht tauchtt der Vorfall bislang nicht auf (Bild: flickr / Maik Meid / cc by 2.0)

Am Montag vergangener Woche soll am Münchner U-Bahnhof Fraunhoferstraße ein Mann homophob beleidigt und geschlagen worden sein. Dies berichtet münchen.tv.

Das Opfer habe nach eigenen Angaben in einer Kabine der öffentlichen Toilette im U-Bahnhof seine Notdurft verrichtet, als ein Mann an die Türen gehämmert und geschrien habe: "Hier ist die Kriminalpolizei, kommt raus ihr schwulen Dreckschweine, ich warte draußen auf euch". Beim Verlassen des Klos habe sich der angebliche Polizist dem Mann in den Weg gestellt und nach dem Ausweis verlangt. Als er die Aufforderung ignorierte, sei er verfolgt, weiter beschimpft, bespuckt und mit einem unbekannten Gegenstand geschlagen worden. Schließlich habe er fliehen können.

Die Polizei ermittelt nach Angaben von münchen.tv wegen Beleidigung, Nötigung und Amtsanmaßung. Um den Täter zu identifizieren, müsse man nur die Überwachungsvideos der U-Bahn auswerten, forderte das Opfer, das per Fax Strafanzeige erstattet hatte.

Die Polizei bat darum, in vergleichbaren Situationen immer den Notruf 110 zu wählen, weil dann gegebenenfalls schneller geholfen und ermittelt werden könne. (cw)

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Tags: münchen, homophobe gewalt, öffentliche toilette, strafanzeige
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Reaktionen zu "Homophober Übergriff in München: Täter gab sich als Polizist aus"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
27.07.2016
22:56:08


(-1, 5 Votes)

Von Zu München usw


Und hier ein notwendiger Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen sich immer weiter brutalisierende gesellschaftliche Verhältnisse - gegen rechte Hetze, Spaltung und den ganz alltäglichen rechten Terror:

"Leider ist es zu einem Erkennungsmerkmal der weltweiten Krise des Kapitalismus geworden, dass die zivilen Gesellschaften und der Alltag der Menschen immer mehr brutalisiert werden. Die Schwelle, persönliche und soziale Konflikte mit Gewalt auszutragen, wird immer mehr gesenkt. Die Mittel dafür sind dank gigantischer Waffenproduktion und weltweitem legalem und illegalem Waffenhandel immer leichter zu bekommen.

Diese Verrohung der gesellschaftlichen Beziehungen ist ein Spiegel der Brutalisierung und Militarisierung der großen Politik, wie sie seit Jahren von NATO, EU und den diversen nationalen Regierungen verfolgt wird.

Es gibt von bürgerlicher und konservativer Seite auf diese Entwicklung immer nur Antworten in eine Richtung: Ausbau der Überwachung und Abbau der Demokratie; Abschottung der nationalen Grenzen gegenüber unerwünschten MigrantInnen; Stärkung der Polizei und Ausdehnung ihrer Befugnisse, Erweiterung der Militäreinsätze nach Innen und nach Außen. Sie nennen das dann gerne Sicherheitspolitik..."

Link zu www.antikapitalistische-linke.de


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#2
28.07.2016
06:48:51
Via Handy


(+2, 6 Votes)

Von Nick
Antwort zu Kommentar #1 von Zu München usw


Mit den Forderungen der rechten CSU nach einem Bundeswehreinsatz im Inland werden auch keine Amokläufe oder Attentate verhindert.

Stattdessen wird die Gesellschaft immer weiter militarisiert.

Link zu www.neues-deutschland.de

Link zu www.neues-deutschland.de


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#3
28.07.2016
11:38:52


(+2, 4 Votes)

Von Trixistorch


Musste da ein besorgtes Elternteil seinen Frust ablassen, weil seine Pöbel-Demo abgesagt worden war?


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#4
28.07.2016
12:28:25


(+4, 4 Votes)

Von Fennek


Die sollen die Videos auswerten und den Täter vor Gericht stellen und wegen Körperverletzung, Beleidigung, Nötigung und Amtsanmaßung verklagen!!


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