Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
 powered by
  • 28.07.2016, 16:27h           4      Teilen:   |

Ted Cruz

Gay-Hotel muss nach Flirt mit Homo-Hasser schließen

Artikelbild
Die Veröffentlichung dieses Bildes, das Homo-Hasser Ted Cruz an der Seite des schwulen Unternehmers Mati Weiderpass zeigt, führte zum Boykott

Ein Boykott der Community führte offenbar dazu, dass ein New Yorker Luxushotel für Schwule und Lesben dicht machen muss.

Das "Out NYC Hotel" – eines der luxuriösesten Gay-Hotels der Welt mit über 105 Zimmern – schließt seine Türen: Nach einem Boykottaufruf von LGBT-Aktivisten im vergangenen Jahr ist das Gebäude an der 42. Straße in Manhattan laut "New York Post" für rund 40 Millionen Dollar an den Konzern "Merchants Hospitality" verkauft worden, der es nicht mehr als Gay-Hotel weiterführen will.

Vergangenes Jahr hatte die Unterstützung der beiden schwulen Hotelbesitzer Mati Weiderpass und Ian Reisner für den damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidat Ted Cruz zu einem Aufschrei in der Community geführt (queer.de berichtete). Die beiden hatte sich mit Cruz getroffen und mussten später zugeben, eine Spendenveranstaltung für ihn organisiert und persönlich 2.700 Dollar, den höchsten erlaubten Betrag, an seine Kampagne gespendet zu haben.

Fortsetzung nach Anzeige


Hotelbesitzer: Wir wussten nichts von Cruz' Homophobie

Cruz gehört zu den homophobsten Spitzenpolitikern in den USA und will unter anderem Antidiskriminierungsgesetze abschaffen und Homo-Paaren das Ehe-Recht wieder entziehen. Um den hereinbrechenden Shitstorm abzumildern, hatte Ian Reisner noch erklärt, er habe nichts von den LGBT-Positionen von Cruz gewusst. Allerdings wurde die Aussage als wenig glaubwürdig empfunden und viele Privatpersonen und Organisationen stornierten ihre Reservierungen. Laut Medienberichten sollen die Einnahmen eingebrochen sein.

Die Auseinandersetzung um das Hotel hatte begonnen, als Mati Weiderpass ein Bild auf seiner Facebook-Seite postete, das ihn in seiner Penthouse-Wohnung in Manhattan an der Seite von Ted Cruz zeigt. Geschäftspartner Reisner, der früher auch privat mit Weiderpass liiert gewesen war, erklärte nach dem Gespräch lobend, dass Cruz während des Treffens gesagt habe, dass er es akzeptieren würde, wenn seine Tochter lesbisch wäre. Er begründete später seine Spende für Cruz mit dessen Einsatz für den Staat Israel.

Auch für Ted Cruz hatte das Treffen im Gay-Hotel Folgen. So schrieb der damalige Präsidentschaftskandidat Mike Huckabee, der mit Cruz um die erzkonservativen Anhänger buhlte, auf Twitter: "Ich werde nie politische Spiele mit meinem Glauben spielen. Wir sollten nicht auf der einen Seite um Wähler buhlen, auf der anderen Seite um New Yorker Geld." Später sagte Cruz in einer Präsidentschaftsdebatte, dass er "New Yorker Werte" ablehne. (dk)

Mehr zum Thema:
» Gay and gayfriendly Hotels buchen
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 4 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 85             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: new york city, ted cruz
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Gay-Hotel muss nach Flirt mit Homo-Hasser schließen"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
28.07.2016
18:25:58


(-3, 5 Votes)

Von nur mal so


"...erklärte nach dem Gespräch lobend, dass Cruz während des Treffens gesagt habe, dass er es akzeptieren würde, wenn seine Tochter lesbisch wäre...."

Und das? Auch?

Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
28.07.2016
19:58:15


(+6, 10 Votes)

Von Nick


Super, welche Schlagkraft die LGBT-Aktivisten in New York haben. Die Strafe für die beiden wegen der Anbiederung an einen Homohasser ist mehr als angemessen. Hoffentlich haben die beiden Hoteliers ihre Lektion gelernt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
28.07.2016
20:44:50


(+5, 7 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Mit 40 Mio. Taschengeld wird es ihnen wohl wurscht sein was wir(LGBT) über sie denken!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
29.07.2016
12:26:54


(0, 4 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #2 von Nick


"Super, welche Schlagkraft die LGBT-Aktivisten in New York haben."

Wohl wahr.

Die kennen ihre Rechte und verteidigen sie.

In Deutschland herrscht dagegen die unterwürfige Dankbarkeit vor, dass man ich gleich totgeschlagen wird.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Ort: Out NYC Hotel


 REISE - HOTELS & RESORTS

Top-Links (Werbung)

 REISE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
"Modern Family" besetzt Rolle mit achtjährigem Trans-Schauspieler Erster Trailer: James Franco verfilmt Mord an schwulem Pornoproduzenten Pulse-Angehörige und Überlebende bedanken sich für Spenden Trump umgibt sich mit Homo-Hassern
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt