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Ob das dem seligen Freddie Mercury gefallen hätte? Am 14. April startet die Deutschland-Tour von Queen mit Sänger Paul Rodgers.

Von Jan Gebauer

Wer hätte gedacht, dass die Rock-Giganten von Queen auch ohne den verstorbenen Freddie Mercury ein solches Comeback hinlegen würden? In Köln schlägt sich das Musical "We Will Rock You" bereits rekordverdächtig: In den ersten acht Wochen verkauften die Veranstalter rund 250.000 Karten. Mit einer Auslastung von 97 Prozent übertreffen Queen sogar das Disney-Spektakel "König der Löwen" in Hamburg. Kein Wunder, dass die Produktion bis voraussichtlich 2007 in Köln aufgeführt werden soll. Indes packte die beiden verbliebenen Original-Mitglieder Brian May und Roger Taylor das Reunion-Fieber, während Bassist John Deacon keinerlei Interesse an einer Wiederbelebung ohne Mercury hatte. Mit einer Greatest-Hits-Show sind May und Taylor nun auf Welttournee unterwegs. Anstelle des charismatischen und stimmgewaltigen Freddie Mercury interpretiert Paul Rodgers die alten Songs.

Der Brite ist kein Unbekannter: Er wurde als Sänger der sehr erfolgreichen 70s-Rock-Bands Free ("All Right Now") und Bad Company ("Can't Get Enough") bekannt. Er spielte auch kurze Zeit mit Jimmy Page in der Gruppe The Firm. 1991 machte er Aufnahmen mit Ex-Who-Drummer Kenny Jones und anderen Rockmusikern wie Bryan Adams, David Gilmour und Chris Rea. Am 14. April gastieren Queen als erstes in München, bevor Leipzig (17. April), Frankfurt/Main (19. April), Dortmund (25. April) und Hamburg (28. April) auf dem Plan stehen. Sämtliche Hallenkonzerte waren nach Angaben des Veranstalters innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Nach der großen Resonanz auf diese Tournee kann man Queen im Sommer auch Open Air bewundern: Am 6. Juli tritt das Trio im Kölner RheinEnergie-Stadion auf.

13. April 2005



11 Kommentare

#1 skydiverProfil
  • 13.04.2005, 15:56hStuttgart
  • Freddie war das Salz in der Suppe von QUEEN (!!!) Freddie Mercury war QUEEN (!!!)

    Ich bin mir ganz sicher, das es einem Freak wie Freddie Mercury ganz bestimmt gefallen hätte, wenn die anderen Jung´s (Brian & Roger) ohne ihn weiter als QUEEN Musik machen (!!!) Nicht umsonst hat Freddie den Titel "Show must go one..." mit den anderen Jung´s aufgenommen (!!!)
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#2 Uwe GörkeAnonym
#3 PrinzesschenAnonym
  • 13.04.2005, 19:00h
  • "... interpretiert Paul Rodgers die alten Songs."

    Tja, wie soll man das nun finden als einer, der durch Queen (insbesondere die Schweinerock-Version von We Will Rock You auf Live Killers, die Freddy übrigens hasste) mit dem Rockismus infiziert wurde?

    Eine neue Combo mit Brian und Roger hätte ja durchaus auch ein Potenzial für neue Songs, denn die beiden haben schon immer auch tolle Sachen beigesteuert (das arschgeile Radio Gaga stammt z.B. von Roger, der Kracher Fat Bottomed Girls von Brian).

    Der wahrhaft durchgeknallte Pomp allerdings, also die schwule Seele dieser Band, kam nun mal von Freddy. Eine neue Band mit neuen Songs wäre eben nicht mehr Queen. Und das hier ist höchstens die Queen Revival Group feat. May & Taylor - oder so. Mit anderen Worten: Trotz Brian und Roger leider irgendwie irrelevant.
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#4 HampiAnonym
  • 13.04.2005, 20:30h
  • Freddy Mercury in Ehren, aber gilt er auch als schwules Vorbild? Immerhin hat er sich ja zu tode gefickt und musste deshalb wegen AIDS den Löffel mit 45 Jahren abgeben. Soll man jemanden verehren nur weil er mit mehr Männern Sex gehabt hat als Tausend Heteros in ihrem ganzen Leben? Oder ist eben genau das das schwule Vorbild, ficke viel und sterbe solange Du noch jung, schön und geil bist?
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#5 PrinzesschenAnonym
  • 13.04.2005, 21:07h
  • @Hampi: Ich sehe Freddys Verdienst vor allem in seinem großen Beitrag zum Glam, also darin, das schwule Potenzial von Rock mit freigelegt zu haben. Das ist ja in der Zwischenzeit schonmal verschütt gegangen (Heavy Metal - mit Ausnahme der Kostüme von Manowar...) und auch wieder ausgegraben worden (Turbonegro et al, wobei der schwule Mainstream anscheinend lange seine Probleme mit Rockmusik hatte). Insoweit waren die Frühwerke von Queen einfach Pionierarbeit. Das ist für mich seine Leistung, für die ich ihn bewundere.
    Dass er sich mit einem Leben im Kamikaze-Stil den Tod geholt hat, soll man sich mal lieber als Mahnung gelten lassen.
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#6 ACopAnonym
  • 14.04.2005, 00:01h
  • Freddy hat seine Songs mal mit Tempo-Taschentücher
    verglichen - benutzen und wegwerfen... genauer kann man
    es nicht beschreiben. Das heute die verbleibenden
    Musiker von Queen ihre Rente damit verdienen wollen/
    müssen ist nicht schlimm, aber alte und gebrauchte
    Taschentücher bleiben deshalb immer noch alte und
    gebrauchte Taschentücher!

    ---> Das Zeugs braucht heute niemand mehr! Weg damit!
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#7 DanielAnonym
  • 14.04.2005, 01:58h
  • Queen ohne Mercury sind in etwa so viel wert, wie es Jethro Tull ohne Ian Anderson und Turbonegro ohne Hank wären, oder Black Sabbath ohne Ozzy waren. Das ist nichts als ein schlapper Versuch mit Nostalgie Kohle zu machen. Für diese Konzertkarten für keinen Cent berappen.
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#8 DavidAnonym
  • 14.04.2005, 02:49h
  • *g* Also ich finde die Black Sabbath-Sachen OHNE Ozzy interessanter, auch wenn's anders ist - die Sänger brauchen sich stimmlich nicht hinter ihm zu verstecken.
    Ach, und das "schwule Potenzial" der härteren Musik hat doch erst Recht ein gewisser Rob Halford "freigelegt"
    Und der gilt doch als Metal-God!
    (Und ist auch mal kurz bei Sabbath eingesprungen, nebenbei gemerkt)
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#9 JanAnonym
  • 14.04.2005, 12:39h
  • Wo kann denn bitte Ozzy Osbourne singen??? Seine Qualitäten liegen sicher woanders, aber nicht darin eine tolle Stimme zu haben.
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#10 ATHAnonym