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CDU-Truck auf dem Berliner CSD 2009 (Bild: flickr / Jörg Kanngießer / by 2.0)

Bei der Demoparade zum Stuttgarter Christopher Street Day am heutigen Samstag wird die Union in diesem Jahr nicht dabei sein. Nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" konnte sich die Regierungspartei den CSD-Auftritt nicht leisten.

Während alle anderen Parteien ihre CSD-Trucks aus der Parteikasse finanzieren, wurde der zwischen 5.000 und 7.000 Euro teure CDU-Truck in den vergangenen Jahren durch Privatspenden ermöglicht. Aus dem Kreis- oder Landesverband habe es nie Zuschüsse gegeben. "Der Betrag war auf sehr wenige Schultern verteilt. Es ist schade, dass das diesmal nicht zustande kommen kann", erklärte der CDU-Fraktionschef im Stuttgarter Gemeinderat Alexander Kotz gegenüber dem Lokalblatt.

Die Teilnahme als Fußgruppe am Stuttgarter CSD war für die Union keine Alternative: "Wenn die anderen Parteien einen Wagen haben, käme das nicht so gut", meinte der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Der schwule Politiker kündigte an, stattdessen bei der Türkischen Gemeinde mitzulaufen, die erstmals an der Parade teilnimmt (queer.de berichtete).

Der Zug startet um 16 Uhr am Marienplatz und führt über die Tübinger und Eberhardstraße am Marktplatz vorbei zum Schlossplatz, wo gegen 18 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet. (cw)



#1 Sissy That TalkAnonym
  • 30.07.2016, 08:37h
  • Passend hierzu das CSD-Special vom GayMag Sissy That Talk! Watch & Learn: Wieviel Politik steckt noch in der queeren Polit-Parade? Was ist das besondere am Stuttgarter Pride? Und warum ist Angie nicht die Kanzlerin der schwulen Herzen?

    www.youtube.com/watch?v=YK3tiRcFNIk
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#2 Petrillo
  • 30.07.2016, 09:30h
  • "Ich-kann-nicht wohnt in der ich-will-nicht-Straße...

    Man sollte den Schwerpunkt des Berichts darauf legen, dass die Partei-Zentrale das Ganze nicht unterstützt, was bei DER Partei eigentlich niemanden verwundern dürfte...
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#3 stromboliProfil
#4 KostenfrageAnonym
  • 30.07.2016, 10:42h
  • Ein echtes Armutszeugnis für die CDU! Wenn es die anderen Parteien schon die Teilnahme durch ihre eigenen Kassen finanzieren, dann sollte das auch bei der CDU möglich sein!
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#5 NorisetteProfil
  • 30.07.2016, 12:21hNürnberg
  • Solange sich eine CDU als homophob erweist und sich nicht für ihre Homophobie - auch in der Vergangenheit, wo sie viel Leid über uns gebracht haben - glaubwürdig entschuldigt, kann sich ein CSD keine CDU leisten.

    Getreu dem Motto: "CSD statt CSU!" - gilt auch für die CDU.
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#6 stromboliProfil
#7 TheDadProfil
  • 31.07.2016, 14:37hHannover
  • ""Stuttgart: CDU kann sich CSD-Wagen nicht leisten""..

    """Wenn die anderen Parteien einen Wagen haben, käme das nicht so gut", meinte der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Der schwule Politiker kündigte an, stattdessen bei der Türkischen Gemeinde mitzulaufen, die erstmals an der Parade teilnimmt.""..

    Tatsächlich ?
    Heißt dann hier ""kann sich CSD-Wagen nicht leisten"", sie haben kein Geld dafür ?

    Oder kommt dann hier doch die andere Bedeutung von "sich leisten" zum Tragen, die dann aussagt, man wolle oder könne sich eine Beteiligung aufgrund der Partei-Haltung zur Gleichstellung und Gleichberechtigung nicht leisten, denn damit brüskiert man dann "Wähler-Schichten" auf die man bei künftigen Wahlen "angewiesen" ist, um im Bund an der Macht zu bleiben, und sie im Ländle wieder zu erringen ?

    Kann sich Kaufmann nach diesem ""Interview mit der "Welt" "", was dann ein "Interview in der "Welt" " ist, ein Mitlaufen bei der türkischen Gemeinde noch leisten ?

    Was wenn die dann alle plötzlich nackt mitliefen ?
    Igitt, wie absonderlich..
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#8 falken42
#9 Homonklin44Profil
  • 03.08.2016, 14:19hTauroa Point
  • Ich lach mich wech.

    Ausgerechnet die großen mächtigen C-Heinis kriegen nicht genug Kohle zusammen... wer's glauben will. Aber dass die Spendenbereitschaft bei den Christlichen so versickern muss, wenn es um Solidarität mit ihren Unbeliebtesten geht, nenne ich kein großes Wunder.
    Wegen ein paar GLBTIQ-Leuten in der eigenen Partei werden die nicht auf ein Mal freigiebig und tolerant.
    Man wird sehen - sobald's ein Stadtfest oder was ohne GLBTIQ-Bezug gibt, sind die mit Prunkwagen am Start mit allen Schikanen. Auf den "Demos für Alle" wären die doch gern mit der Deluxe Ausführing in King Size Format erschienen, oder etwa nicht?

    So bleibt mehr Platz für alliierte Mitläufer und Wagen. Hat doch auch was.
    ....
    Gibt's noch den gaychat-Wagen in S? Gruß an die Crew =8o)
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