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  • 30.07.2016, 09:22h           19      Teilen:   |

WDR-Talkshow

Gloria von Thurn und Taxis: "Ich bin vielleicht eine Transe!"



Wenn man Gloria von Thurn und Taxis in eine Talkshow einlädt, kann nichts Vernünftiges dabei herauskommen. Das wissen wir spätestens seit ihrem rassistischen Ausfall vor 15 Jahren bei Michel Friedman ("Der Schwarze schnackselt gern"). Bei "Menschen bei Maischberger" erklärte sie 2008 zur besten Sendezeit, dass Homosexualität "contra naturam" sei und warnte Schwule und Lesben davor, dass sie in die Hölle kommen (queer.de berichtete).

Doch ausgerechnet der öffentlich-rechtliche WDR widmet der dampfplaudernden Fundi-Katholikin wieder einmal eine ganze Sendung, in der die selbsternannte Fürstin auf ihre Geschwister, einen alten Schulfreund, Prälat Wilhelm Imkamp sowie – als Alibikritikerin – die FR-Chefredakteurin Bascha Mika trifft. Und alle Erwartungen werden natürlich erfüllt.

In "Ich stelle mich", auch mit Sandra Maischberger, überrascht Gloria von Thurn und Taxis mit der Enthüllung: "Ich bin vielleicht eine Transe!" Als Kind wäre sie lieber kein Mädchen gewesen, zitiert Bild.de aus dem vorab aufgezeichneten Talk. In dem Bericht heißt es über die heute 56-Jährige: "Sie trug keine Röcke und nannte sich sogar Paul, um Messdiener in einer katholischen Kirche zu werden."

Auf die Frage, ob ihre Mutter Angst gehabt habe, dass ihre Tochter lesbisch sei, meinte von Thurn und Taxis: "Ach Gottchen, nein. Das glaube ich nicht. Ein halber Junge, ja. Heute wäre ich dann in der Gender – wie heißt das Ding, wenn man so trans ist?"

"Ich stelle mich" wird am Sonntag um 21:45 Uhr im WDR ausgestrahlt. Parallel läuft Kai Pflaumes Rateshow "Kaum zu glauben!" im NDR. (mize)

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Tags: gloria von thurn und taxis, wdr, talkshow, ich stelle mich
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Reaktionen zu "Gloria von Thurn und Taxis: "Ich bin vielleicht eine Transe!""


 19 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
30.07.2016
10:09:18


(+5, 15 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


OMG, wer hat denn die von Tut und Taugt nix wieder aus der enkiste hervor geholt?


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#2
30.07.2016
10:24:48


(-4, 8 Votes)

Von 24te


Hat die ihren Reichtum geerbt?

Wahrscheinlich hat sie sich gefreut sich nie bilden und nie arbeiten zu müssen.


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#3
30.07.2016
10:26:27


(+11, 11 Votes)

Von Mandraguas
Aus Iserlohn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 26.03.2014


Ich befürchte, sie hat im Grunde so gar keine Ahnung von den Begrifflichkeiten

*nochmal nachdenk
ja, ich bin mir sogar sehr sicher, sie hat keine Ahnung von den ganzen Begrifflichkeiten und was da dann so an Bedeutung hinter steckt


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#4
30.07.2016
11:32:43


(+14, 14 Votes)

Von Norisette
Aus Nürnberg (Bayern)
Mitglied seit 26.04.2013


Was sie ist, ist mir egal. Aber was mir nicht egal ist, ist ihre bescheidene Moral, geprägt vom Katholizismus, bayerischen Schlags.

Ihre Aussage zu "Schwarzen", ihre Antihaltung zu Kondomen und zur Promiskuität machen diese Frau für mich unmöglich.

Direkt mag sie das zwar nicht entschieden haben, sondern es war ihr Kämmerer, aber als ich eine Wohnung von der Tante mieten wollte, bekam ich dann eine Absage, als ich sagte, dass ich mit meinem Freund einziehen möchte.

Soll sie doch mit ihrer sexuellen Identität machen, was sie will, aber ich möchte die Tussi nicht in unserer Szene erleben müssen, bevor sie sich nicht glaubwürdig bei Betroffenen entschuldigt hat.


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#5
30.07.2016
11:48:16


(-6, 16 Votes)

Von Torsten_Ilg
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die Fürstin hat einen desolaten "Laden" übernommen, den ihr einst der um viele Jahrzehnte ältere Ehegatte hinterlassen hat. Faulheit kann man ihr sicher nicht vorwerfen, aber vielleicht eine gewisse "gesellschaftspolitische Unreflektiertheit". Mit den Jahren und wohl auch durch die familiär begründete "Entrücktheit" ihrer Rolle, hat sich da wohl in ihrem Persönlichkeitsbild vieles zurückentwickelt. Fürstin Gloria entspricht wohl dem klassischen Frauenbild der 1950-er Jahre. Frei nach dem Motto "wie angle ich mir einen Millionär, der mich schalten und walten lässt, aber ansonsten sein eigenes Leben führt!" Medienberichte der 90-er Jahre über die angebliche Homosexualität des Fürsten von T. & T. sind ja hinlänglich bekannt. Aber wahrscheinlich würde die Fürstin dies heute vehement bestreiten.


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#6
30.07.2016
12:00:40


(+3, 13 Votes)

Von GeorgG
Aus Berlin
Mitglied seit 13.05.2016


Die höchste Ausbildung, die diese "Fürstin" hat, ist die Mittlere Reife.
Wenn sie von ihrem Mann nicht diesen ganzen Besitz geerbt hätte, säße sie jetzt vielleicht an der Kasse von ALDI.
Sie sollte sich bei komplizierten Dingen, die sie nicht versteht (Homosexualität, Transsexualität, Gender) besser zurückhalten.


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#7
30.07.2016
12:18:47


(+10, 12 Votes)

Von christian h
Antwort zu Kommentar #5 von Torsten_Ilg


Die gute Frau heißt Fürstin von Thurn und Taxis, sie ist keine fürstin. Adelstitel und die damit verbundenen privilegien wurden in Deutschland vor 97 jahren abgeschaft. Dabei wurde als zugeständnis festgelegt, dass die ehemaligen titel zum namensbestandteil werden.


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#8
30.07.2016
16:31:07


(-3, 9 Votes)

Von LabradorLotta
Antwort zu Kommentar #5 von Torsten_Ilg


Aus einem Interview mit der BamS: Reporter: "Es gab immer wieder Gerüchte, dass Ihr Mann Johannes diverse sexuelle Präferenzen hatte " Gloria (die Prinzessin ist um eine Antwort nicht verlegen): "Das waren die wilden 70er Jahre. Mein Mann war ein Kind seiner Zeit, der hat nix ausgelassen. Johannes und ich haben uns sehr geliebt..."

Nur mal so nebenbei: die 70er waren in der Tat offene Jahre, sie wurden von AIDS zunichte gemacht, denn nur das gab den Konservativen Auftrieb.

Jemand wie Frau Thurn, die konservative Prinzipien hat, aber anscheinend durchaus in der Lage ist, diese auch mal an die Realität anzupassen, ist mir im übrigen 1000mal lieber als jemand der für alles offen ist, aber im Zweifel stets nur versucht die Realität an sein kleines, geschlossenes Weltbild anzupassen.

Wenn Frau Thurn das Frauenbild der 50er verkörpert, was verkörpern dann Homosexuelle: die wilden 20er?! Jeder weiß wie das endete - auch weil man nur im Jetzt lebte und sich nicht positionierte gegenüber dem was von rechts auf die Leute zurollte...Heute ist es nicht anders.

Ausgerechnet Gloria, die Schwulen und Lesben auch schon mal riet, für das eigene Seelenheil zu beten, glaubt offenbar daran, dass auch Deutschland die Homo-Ehe einführt: Sie sollten Deutschland nicht unterschätzen. Okay, wir sind noch nicht so weit wie Irland, aber Berlin hatte einen schwulen Bürgermeister, Deutschland einen homosexuellen Außenminister.

Quelle:
Link zu www.wochenblatt.de

Möglicher Weise steigt man hier die falsche...


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#9
30.07.2016
21:59:07


(+4, 6 Votes)

Von globo
Aus Berlin
Mitglied seit 04.05.2008


Diese Frau habe ich zusammen mit dem Wallfahrtsdirektor (keine Ironie,diesen Job gibt es wohl tatsächlich) Imkamp erlebt. Beide stellten seinerzeit ein Buch oder eine DVD über den damaligen Papst Benedikt vor.

Das jetzige Leben ist vielleicht die Buße für die ausschweifenden früheren Jahre der "Fürstin".


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#10
31.07.2016
09:22:49


(+7, 7 Votes)

Von Chefchen
Profil nur für angemeldete User sichtbar


-- Spoiler: ACHTUNG IRONIE --
Sorgt sich der (öffentlich-rechtliche) WDR um seine Einschaltquoten, dass man diese grenz-debile Möchtegern-Fürstin wieder aus der Mottenkiste kramen muss?

Ich war eigentlich ganz froh, dass man in letzter Zeit nicht mehr so viel von der - neuerdings erzkatholischen - Gloria gesehen und vor allem gehört hat, denn bei "Allgemeinbildung" und "weltpolitischem Verständnis" hat sie offenbar in der Schule gefehlt...

Und jetzt tritt sie innerhalb weniger Tage in ein "Fettnäpchen" nach dem anderen...

Anscheinend hat die adelige Dame den Gong zur letzten Runde nicht gehört... nun ja: Bildungs- FERN-sehen


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