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Die BVG, wie die Berliner Verkehrsbetriebe kurz genannt werden, hat wieder einmal zugeschlagen. Ein neues Plakatmotiv zeigt zwei Conchita-Doubles mit dem Spruch: "Wer schwarz fährt, muss Eier haben". Kleingedruckt darunter steht: "Und 60 Euro".

Sexuelle Anspielungen und queere Motive haben bei der BVG mittlerweile Tradition. Erst vor wenigen Wochen warb das öffentlich-rechtliche Unternehmen mit zwei Lederkerlen für ihre 7-Euro-Tageskarte (queer.de berichtete). Der abgedroschene Slogan "Bringt dich ans andere Ufer" und das Achtziger-Outfit der beiden Models sorgten freilich für einigen Spott aus der Community.



Handfeste Beschwerden und Sexismus-Vorwürfe gab es wegen des Motivs "Du musst Deine Möpse nicht verstecken". Die BVG wollte damit offiziell darauf aufmerksam machen, dass kleine Haustiere in Berlin keinen Fahrschein brauchen.



"Wir sollten lockerer sein, auch die BVG nimmt sich nicht so ernst", wies BVG-Sprecherin Petra Reetz Kritik an den Motiven in der "Berliner Zeitung" zurück. Sie kündigte an, dass "noch einige lustige Plakate" folgen werden.

Unter dem Motto "Weil wir dich lieben" versucht die BVG seit etwa einem Jahr, sich ein cooleres Image zu geben – queere Motive eingeschlossen. Die Motive des Unternehmens mit Community-Bezug sind dabei mehr als nur ein Marketinggag.

Unter dem Motto "Weil wir dich lieben" versucht die BVG seit etwa einem Jahr, sich ein cooleres Image zu geben – queere Motive eingeschlossen. Die Motive des Unternehmens mit Community-Bezug sind dabei mehr als nur ein Marketinggag.

Seit 2011 sind die Verkehrsbetriebe Mitglied im Berliner Bündnis gegen Homophobie, und mittlerweile ist es Tradition, dass BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta zum Start der Pride-Saison am U-Bahnhof Nollendorfplatz die Regenbogenfahne hisst. Die Kuppel der Station leuchtet darüber hinaus nachts in Regenbogenfarben (queer.de berichtete). (mize)



#1 ursus
  • 30.07.2016, 22:17h
  • das outfit der beiden lederbären ist nicht "achtziger", sondern "old guard" und sah schon vor den achtzigern ungefähr genauso aus. es gibt natürlich auch in der fetischszene wechselnde moden, aber das hier ist doch eher zeitlos.
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#2 NilsAnonym
#3 herve64Profil
  • 31.07.2016, 12:28hMünchen
  • Hm, und wer hat jetzt die Eier: die Schwarzfahrer oder die Conchita-Verschnitte?
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#4 JogoleinProfil
  • 31.07.2016, 12:57hAalen
  • Wirklich beeindruckend finde ich ja, einen derart großen Septum-Ring zu tragen, ich merk ja schon 8mm breites Fakeplug, wie schwer muss so ein riesen Ring sein?
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#5 falken42
  • 31.07.2016, 14:52h
  • ist doch ganz lustig ... das mit den möpsen auch.... dabei hätte sich die bvg früher noch nicht mal getraut das wort "eier" in sexuellem zusammenhang auch nur zu erwähnen ;)

    bedenklich ist, das hier die zwei gängigsten hetero schwulen klischees bedient werden, wir sind entweder leder- oder conchita-typen....

    wie wärs mal mit einem schwulenhetero-faced fussballspieler, da kann man bestimmt einen schönen spruch mit bällen oder einlochen finden .... ;)

    das wäre mal eine werbung über die man wirklich reden würde .... dings bums outet sich auf einem bvg-plakat!!
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#6 Danny387Profil
#7 CarstenFfm
#8 spontiAnonym
#9 niccinicciAnonym
#10 GeorgGProfil
  • 10.08.2016, 10:38hBerlin
  • Von Frau Nikutta hört man nur Positives, vor allem von Mitarbeitern. Auch wer sie persönlich erlebt, muss feststellen, dass Frau Nikutta ein Glücksfall für die BVG ist.
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