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Cara Delevingne mal weniger glamurös im neuen Film "Suicide Squad", der in Deutschland ab dem 18. August zu sehen ist (Bild: Warner Bros.)

Das Supermodel erzählt davon, wie sehr sie ihre Freundin liebt – und warum es ihr nichts mehr ausmacht, als "gay" bezeichnet zu werden.

Schauspielerin und Topmodel Cara Delevingne hat in einem Interview mit "Vogue" erstmals über ihre Liebe zu US-Musikerin Annie Clark gesprochen. "Ich bin voll verliebt. Ich wusste nicht, was liebe war – echte Liebe", sagte die 23-jährige Engländerin. "Ich habe nicht verstanden, wie tief sie geht. Ich dachte immer, es hieße 'Du gegen den Rest der Welt'". Jetzt wisse sie endlich, was Liebe bedeutet, "ob es die Liebe für einen selbst, für die Welt oder deinen Partner ist".

Delevingne erklärte auch, dass es ihr nichts mehr ausmache, als "gay" bezeichnet zu werden – sie sei sogar stolz darauf. Sie habe das Wort, das auf Englisch sowohl schwul als auch lesbisch bedeuten kann, ursprünglich nicht gemocht, weil sie es nur als Schimpfwort gekannt hatte. "Als Kind habe ich 'gay' als schlechtes Wort benutzt. Ich habe etwa gesagt: 'Das ist so gay'. Alle haben das getan." Da sie heute offensichtlich verliebt sei, sei es "großartig, wenn Menschen mich als 'gay' bezeichnen wollen", so die Britin weiter. Sie schränkte aber ein: "Aber wir sind alle fließend [in unserer Sexualität] – wir verändern uns und wir entwickeln uns."

Das gesamte Interview mit der Patentochter von Joan Collins erscheint in der englischen "Vogue"-Ausgabe, die am Donnerstag veröffentlicht wird.

Vielfältig in der Liebe und im Job


Cara Delevingne auf dem Laufsteg

In den letzten Jahren war Delevingne unter anderem mit dem Singer-Songwriter Jake Bugg und Schauspielerin Michelle Rodriguez ("Lost", "The Fast and the Furious") liiert (queer.de berichtete).

Seit 2012 versucht Delevingne, sich als Filmschauspielerin zu etablieren. Ihre erste Rolle spielte sie neben Keira Knightley in der Neuverfilmung von "Anna Karenina" als Prinzessin Sorokina. 2015 bekam sie ihre erste Hauptrolle als Margo Roth Spiegelman in der Verfilmung des John-Green-Romans "Margos Spuren". In Kürze wird sie in der Comicverfilmung "Suicide Squad" zu sehen sein – in dem Sommerblockbuster spielt sie die Figur "Encantress", einen von mehreren Superbösewichten. Der US-Film läuft am 5. August in Nordamerika und zwei Wochen später in Deutschland an. (dk)

Youtube | Trailer für "Suicide Squad"


#1 HabukazProfil
  • 02.08.2016, 06:50h
  • Sie wurde als Model so berühmt, dass es leicht für sie war zur Schauspielerei zu wechseln. Angebote werden ihr hinterher geworfen. Sie musste sich nicht in Hollywood hochkämpfen. Außerdem ist sie bisexuell. Wegen all dem bekommt nichts mit von den Problemen mit denen lesbische und besonders schwule Schauspieler zu kämpfen haben.

    Nicht mal in Filmen mit schwulen Protagonisten, spielen schwule Männer die Hauptrollen, geschweige denn in Hollywood Blockbustern.
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#2 Shinkaishi
  • 02.08.2016, 16:07h
  • Unser aller Sexualität ist "fließend"...

    Warum immer verallgemeinern? ^^ ;

    Manche Menschen erleben ihre Sexualität als fließend, andere als stark konstant.

    Würde es nicht vielleicht helfen, nicht von sich auf andere zu schließen? Ich finde diese Idee, dass manche Leute der Ansicht sind für andere sprechen zu können, ziemlich anmaßend.
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