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Orlandos Bürgermeister Buddy Dyer (li.) führte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel (mi.) und seinen Mann Gauthier Destenay zu dem Ort, an dem am 12. Juni 49 Menschen ermordet wurden (Bild: Buddy Dyer / Twitter)

Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel hat am Mittwoch in Orlando der Opfer des Anschlags auf den queeren Club "Pulse" gedacht. In Begleitung seines Ehemannes Gauthier Destenay besuchte der 43-Jährige während einer privaten Florida-Reise den Ort des Geschehens.

"Dem Premier war es wichtig, ein Zeichen zu setzen", erklärte ein Sprecher Bettels auf Nachfrage der Zeitung "L'essentiel". Das Paar wurde von Orlandos Bürgermeister Buddy Dyer empfangen. Dyer veröffentlichte auf Twitter Fotos von dem gemeinsamen Gedenken vor dem Club und schrieb dazu: "Die Welt steht immer noch mit Orlando."

Am 12. Juni hatte der 29-jährige Attentäter Omar Mateen im "Pulse" 49 Menschen erschossen und über 50 weitere verletzt, außerdem nahm er Geiseln. Nach drei Stunden stürmte die Polizei das "Pulse", tötete den Angreifer und befreite die restlichen Menschen (queer.de berichtete).

Xavier Bettel, der Luxemburg seit Ende 2013 führt, hatte sich im Juni tief betroffen über das Massaker in Orlando gezeigt. In einer Twitter-Nachricht sprach der liberale Politiker von einem "traurigen Tag für die LGBT-Community".

In Luxemburg wurde die Ehe 2014 für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet (queer.de berichtete). Ein Jahr später heiratete Bettel seinen langjährigen Freund (queer.de berichtete). (cw)



#1 goddamn liberalAnonym
#2 PeerAnonym
  • 04.08.2016, 18:00h
  • Ein Lob für den luxemburgischen Regierungschef Xavier Bettel, der ein deutliches Zeichen setzt.

    Das würde auch Angela Merkel oder dem Vizekanzler Sigmar Gabriel gut zu Gesicht stehen.

    Aber Angela Merkel muss noch überlegen, wie sie ihren erzkonservativen Wählern ihre Flüchtlingspolitik verkauft. Und Sigmar Gabriel grübelt, wie er aus der Tengelmann-Nummer rauskommt und da trotz seiner Lügen noch seinen Willen bekommt.

    Da ist wohl für sowas keine Zeit...

    Ich habe bei der Bundesregierung eh immer das Gefühl, dass die mehr mit sich selbst beschäftigt sind als mit Regieren und dass die nicht überlegen, was vernünftig und gut für Deutschland ist, sondern eher, wie sie am besten ihre eigene Macht erhalten können.
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#3 markusbln11Anonym
  • 05.08.2016, 14:24h

  • Respekt. Wissen wir auch schon, wo wir unsere kanzlerin gerne sehen würden bei ihrer nächsten reise in die usa.
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