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  • 05.08.2016, 16:38h           23      Teilen:   |

Neue Statistik

Lebenspartnerschaften in Sachsen-Anhalt rückläufig

Artikelbild
Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist in Sachsen-Anhalt kein Erfolgsmodell

Im Jahr 2015 hatten 1.119 verpartnerte Menschen ihren Wohnsitz in Sachsen-Anhalt – 29 weniger als noch vor zwei Jahren. Dies geht aus Ende Juli veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hervor.

Schwule Paare gehen in dem östlichen Bundesland dabei etwas häufiger zum Standesamt als lesbische: In einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebten am Jahresende 2015 genau 579 Männer und 540 Frauen. Bei 26 Personen war der Lebenspartner verstorben und von 174 Personen war die Lebenspartnerschaft aufgehoben.



Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen-Anhalt elf Lebenspartnerschaften vor Gericht aufgehoben. Das ist eine Verringerung im Vergleich zum Vorjahr, in dem es zu 22 "Homo-Scheidungen" kam.

Insgesamt waren im Jahr 2015 – wie auch 2014 – mehr Frauen an solchen Aufhebungsverfahren beteiligt. In Zahlen ausgedrückt waren das zwölf beteiligte Frauen und zehn beteiligte Männer. Die durchschnittliche Dauer der Lebenspartnerschaft zum Zeitpunkt der Aufhebung in 2015 betrug 6,4 Jahre. Während die männlichen Lebenspartnerschaften bis zur Aufhebung 8,6 Jahre dauerten, waren es bei den weiblichen nur 4,5 Jahre. (cw/pm)

Mehr zum Thema:
» Nicht einmal 1.400 Thüringer sind verpartnert (28.07.2016)
» NRW: Weniger Verpartnerungen im Jahr 2015 (22.07.2016)
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Tags: eingetragene lebenspartnerschaft, sachsen-anhalt, statistisches landesamt
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Reaktionen zu "Lebenspartnerschaften in Sachsen-Anhalt rückläufig"


 23 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
05.08.2016
18:32:28
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Nick


Abwanderung wird ein Grund sein, aber auch der zunehmende Trend nach Rechtsaußen..

Die AfD hat in SaAh zweistellige Werte eingefahren und zeigt nun ihre wahre Fratze:
Link zu www.neues-deutschland.de


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#2
05.08.2016
20:01:43


(+1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""29 weniger als noch vor zwei Jahren.""..

""In einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebten am Jahresende 2015 genau 579 Männer und 540 Frauen. Bei 26 Personen war der Lebenspartner verstorben und von 174 Personen war die Lebenspartnerschaft aufgehoben.""..

579 Männer..
Schon wieder so eine ungerade Zahl..

Bis das der Tod euch scheidet..

Auch die ELP endet mit dem Tod eines Partners, und da es keine Mehrfach-ELP's gibt, kann es auch keine "ungeraden Anzahlen geben"..


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#3
05.08.2016
21:20:42
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von EHka
Antwort zu Kommentar #2 von TheDad


Jep, da stimmt etwas nicht!!!

Die Zahl kann nicht "Ungerade" sein


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#4
05.08.2016
21:24:28


(+3, 3 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #2 von TheDad


>"und da es keine Mehrfach-ELP's gibt, kann es auch keine "ungeraden Anzahlen geben"

äh... ist das jetzt wieder irgendwie "ironisch gemeint", oder soll ich's dir erklären?


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#5
05.08.2016
23:17:14


(+2, 2 Votes)

Von Slovakenkerl


Link zu www.statistik.sachsen-anhalt.de (PDF)

UND

Link zu www.statistik.sachsen-anhalt.de

2015: 2.231.044 Einwohner
2014: 2.237.911
2013: 2.248.917

Weshalb man die Zahlen von 2013 und 2015 vergleicht und eine Verringerung benennt, anstatt 2014 und 2015 zu vergleichen, bei der ein wenn auch geringer Anstieg um 3 LP's erfolgt ist, und das trotz der Bevölkerungsabnahme (s.o.) ist nicht erklärbar.

Daher kann es wohl nur blanke Propaganda sein, mit dem Ziel mal wieder irgendwas schlecht zu reden....Traurig aber wahr, Springer und Co. quasi permanent attackieren und als homophob brandmarken, aber selbst hier die Zahlen verdrehen. Peinlich, ungeschickt und beschämend!


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#6
06.08.2016
08:15:15


(+1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von ursus


""äh... ist das jetzt wieder irgendwie "ironisch gemeint", oder soll ich's dir erklären?""..

Ach ja, bitte, erklär mal wie etwas, was immer Zwei Personen betrifft, am Ende eine ungerade Zahl ergeben kann..

""In einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebten am Jahresende 2015 genau 579 Männer und 540 Frauen.""..

Das ist der gleiche Unsinn wie schon im Artikel über die Thüringer Lebenspartnerschaften..


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#7
06.08.2016
08:54:16


(+1, 3 Votes)

Von EMMIS
Aus Dresden (Sachsen)
Mitglied seit 03.08.2016


Nun frage ich mich , wen solche Statistiken interressieren. Mich nicht. Wichtig ist nicht wer sich liebt, solte heiraten.


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#8
06.08.2016
10:17:57
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Pfote
Antwort zu Kommentar #6 von TheDad


Es soll vorkommen, dass formal verpartnerte in getrennten Wohnungen leben.

Diese Wohnungen müssen sich nicht zwangsläufig im gleichen Bundesland befinden.

Wo ist das Problem?


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#9
06.08.2016
15:48:19


(+4, 4 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #6 von TheDad


pfote hat es ja jetzt schon aufgeklärt. dein denkfehler besteht schlicht in der annahme, lebenspartner_innen müssten jeweils beide im selben bundesland leben. so einfach isses.

und wenn du jetzt mal einfach schreibst, dass du dich wirklich geirrt hast, ohne ein ablenkungstänzchen aufzuführen, um darauf zu beharren, dass du aber mit irgendeiner völlig anderen sache trotzdem total recht hattest, dann fall ich vom stuhl.


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#10
06.08.2016
23:59:46


(-1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von Pfote


""Es soll vorkommen, dass formal verpartnerte in getrennten Wohnungen leben.

Diese Wohnungen müssen sich nicht zwangsläufig im gleichen Bundesland befinden.

Wo ist das Problem?""..

Klingt zumindest logisch..
Ist es aber trotzdem nicht, wenn man hier "Lebenspartnerschaften" im Standesamts-Register zählt, und nicht das Einwohner-Melderegister nach getrennt Lebenden durchsucht..
Steht auch so im Artikel :

""Schwule Paare gehen in dem östlichen Bundesland dabei etwas häufiger zum Standesamt als lesbische: In einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebten am Jahresende 2015 genau 579 Männer und 540 Frauen.""..

Für mich wäre hier logisch nach den dort geschlossenen ELP's zu fragen, und nicht wer nachher wo wohnt oder gemeldet ist..
Zumal sowohl in Thüringen als auch in Sachsen-Anhalt ja viel mehr Menschen in ELP's leben können, die sie in anderen Bundesländern geschlossen haben..


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