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Richard "Scott" Silverthorne war erst im Mai zum zweiten Mal als Bürgermeister von Fairfax wiedergewählt worden (Bild: Fairfax County Police)

Der Bürgermeister der US-Kleinstadt Fairfax bot Drogen als Gegenleistung für Sex an – und lud ausgerechnet zwei Zivilfahnder zum Treffen im Hotel ein.

Zivilfahnder der Polizei haben am Donnerstag den Bürgermeister der Kleinstadt Fairfax im US-Bundesstaat Virginia festgenommen. Der 50 Jahre alte Kommunalpolitiker Richard "Scott" Silverthorne hatte sich mit den beiden Ermittlern zum Sex in einem Hotel in Tysons verabredet und wollte sie mit Crystal Meth bezahlen.

Der Kontakt kam über ein schwules Datingportal zustande, wo die Beamten nach einem Hinweis ein Fake-Profil anlegten. Silverthorne, ein Mitglied der Demokratischen Partei, nahm tatsächlich Kontakt auf und bot in späteren Chats Drogen als Gegenleistung für Sex an.

Auch zwei Drogendealer festgenommen

Der verabredete Dreier im Crowne Plaza in Tysons wurde daraufhin von Beamten der Drogenfahndung observiert, die zwei Dealer nach der Lieferung von zwei Gramm Crystal Meth festnehmen konnten. Als der Bürgermeister später den beiden verdeckten Ermittlern die Droge geben wollte, klickten auch im Hotelzimmer die Handschellen.

Nach einem Bericht der "Washington Post" wurde Silverthorne, der erst im Mai zum zweiten Mal als Bürgermeister wiedergewählt worden war, als Reaktion auf den Drogenskandal vom Stadtrat abberufen. Auch seinen neuen Hauptjob als Lehrer an einer lokalen Schule ist er los. Die 20 Meilen westlich von Washington gelegene Stadt Fairfax hat nur etwa 23.500 Einwohner.

Im Januar hatte Silverthorne in einem im Krankenhaus geführten Interview beklagt, dass er ein "furchtbares Jahr" hinter sich habe. Er erkrankte an Hautkrebs, verlor seinen früheren Job und musste aufgrund von Schulden Privatinsolvenz anmelden. Sein Haus wurde zwangsversteigert. (cw)



#1 Patroklos
  • 07.08.2016, 13:40h
  • Dumm gelaufen und man stelle sich einmal vor, daß Volker Beck das Gleiche passiert wäre!
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#2 asdfsdAnonym
  • 07.08.2016, 14:48h
  • schon wild, mit welchen methoden in den usa die eigenen bürger bespitzelt werden.
    der polizei sollte es auch im land der freiheit nicht erlaubt sein, solche fallen aufzustellen imho
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#3 Miguel53deProfil
#4 Vater