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Ilustration aus der Broschüre

"Schluss mit LGBT-Mobbing. Für mehr Respekt im Netz" wurde gemeinsam von Facebook und dem LSVD erarbeitet.

Facebook und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) haben sich zusammengeschlossen und die Broschüre "Schluss mit LGBT-Mobbing. Für mehr Respekt im Netz" entwickelt. Die zehnseitige Veröffentlichung stellt Informationen zu Facebooks Sicherheitsfunktionen bereit und ermutigt dazu, gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie vorzugehen.

"Denk dran: Es geht nicht nur darum, gegen Beleidigungen vorzugehen, sondern auch darum, das Internet zu einem sicheren und offenen Ort für alle zu machen", heißt es in der Broschüre. Appelliert wird allerdings auch an die Eigenverantwortung: "Denke vor dem Posten genau darüber nach, ob dein anderes Verhalten andere verletzen könnte. Wenn du dir unsicher bist, dann poste es nicht – sei respektvoll."

Das Heft "Schluss mit LGBT-Mobbing. Für mehr Respekt im Netz" gibt es auch als Online-Version. (cw)



#1 FelixAnonym
  • 11.08.2016, 11:43h
  • Das Problem ist nur, dass die typischen homo-, bi- und transphoben Mobber sicher nicht diese Broschüre lesen werden und sich auch nicht dadurch ändern würden. Es sind also auf jeden Fall rechtliche Sanktionen nötig.

    Und es muss bereits in Schulen umfassend aufgeklärt werden, damit Homo-, Bi- und Transphobie erst gar nicht entstehen.
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#2 trans_allianceProfil
#3 TheDadProfil
  • 11.08.2016, 21:36hHannover
  • Es wäre schön wenn die Broschüre auch als PDF zur Verfügung stünde..
    Es ist nicht jeder bei "Facebook" angemeldet..
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#4 NajaAnonym
  • 12.08.2016, 10:07h
  • Antwort auf #2 von trans alliance
  • Dann müsstest Du aber auch noch das "A" für Asexuelle, das "P" für Pansexuelle, etc. aufführen.

    Ich halte nichts von endlos langen Buchstabenketten, die sich kaum jemand merken kann und die die Vorbehalte "beim Rest" eher noch steigern.

    Zumal vieles davon auf Missverständnissen beruht. So legen manche z.B. auf zwei oder sogar drei "T"s wert, weil sie "transsexuell" als sexuelle Orientierung missverstehen und deshalb auch noch "transident" und/oder "transgender" separat aufgeführt sehen wollen. Aber das "sexuell" in "transsexuell" kommt nicht von "Sex" als Geschlechtsverkehr, sondern vom lateinischen Sexus für Geschlecht. "Transsexuell" ist also lateinisch für das englische "Transgender" und das deutsche "Transidentisch". Es genügt also ein "T". Und "Q" also "Queer" steht als Überbegriff für alle anderen, so dass man das entweder alleine nennen müsste oder weglassen.

    Wenn man schon vollständig sein will, wäre tatsächlich das "P" für "Pansexuell" und das "A" für "Asexuell" wichtiger als ein zwietes "T" und das "Q". Aber wie gesagt, ich halte eh nicht viel von endlos langen Buchstabenketten.
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#5 StewieAnonym
  • 12.08.2016, 12:12h
  • Antwort auf #2 von trans alliance
  • Lesbisch und schwul sind aber kein Geschlecht.

    Ja, jedes Geschlecht verdient Respekt. Aber genauso jede sexuelle Identität und jede sexuelle Orientierung.

    Ansonsten kann ich mich nur anschließen:
    gerade wenn man soviel Wert darauf legt, dass jede Gruppe erwähnt wird, finde ich es diskriminierend, einfach ein Sternchen für "und alles andere" zu verwenden. Einseits nutzt Du mit dem doppelten T eine Tautologie, weil "transsexuell" dasselbe wie "transgender" ist (weil eben sexuell von Sexus kommt und nicht von Sexualität), aber dann wird einfach alles andere hinter einem Stern versteckt.

    Das ist das Problem dieser Bezeichnung: egal, wieviele Buchstaben man nimmt, immer wird es irgendwen geben, der sich darin nicht wiederfindet. Und deshalb ist diese Bezeichnung (obwohl ich selbst sie auch nutze, wenn auch im kürzerer Form) schon wieder selbst diskriminierend.

    Wir bräuchten endlich eine Bezeichnung, die alle diese Aspekte beinhaltet, ohne dass sie alle einzeln aufgezählt würden. Ähnlich wie "Regenbogenfamilie" statt alle Konstellationen, die man darunter versteht, einzeln aufzuzählen.
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#6 trans_allianceProfil