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  • 23.08.2016, 15:53h           9      Teilen:   |

Erstes bundesweites Gay-Radio

lulu.fm in Hamburg und Berlin auf DAB+

Artikelbild
Ab Oktober kann ist lulu.fm in Hamburg und Berlin auf DAB+-Digitalradios zu empfangen

Das "Radio für die Gay-Community" startet im Herbst in Berlin, Brandenburg und Hamburg auf DAB+.

Als erstes bundesweit lizenziertes Radioprogramm für die Gay-Community startet lulu.fm ab dem 1. Oktober in den beiden größten Städten Deutschlands auf Digitalradio DAB+. Das gab die lulu Media GmbH am Dienstag bekannt.

Verbreitet vom Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin und vom Telemichel, dem Heinrich-Hertz-Turm in Hamburg, erreicht lulu.fm dann technisch 7,6 Millionen Einwohner im Großraum Hamburg, in Berlin und in Brandenburg. Bereits seit 2015 verbreitet der Sender sein Programm im Internet und über eigene Apps.

lulu.fm bezeichnet sich als "das offizielle Tagesbegleitprogramm für die Gay-Community" und spielt "die besten Gay-Hits von gestern und morgen". Zu den Musikkategorien gehören beispielsweise "Golden Gay Hits" oder "Best of Eurovision".

Bereits im Juni erhielt der in Köln ansässige Sender eine bundesweite Lizenz von der Landesanstalt für Medien NRW. Geschäftsführer Frank Weiler erklärte, man wolle ein "vollwertiges und interaktives Programm" für Community machen. "Die schwule Community verbindet ein eigenes Lebensgefühl, sie hat ihre eigene Musikwelt, ihre eigenen Trends und eine Menge eigener Themen, die in anderen Radioprogrammen nicht oder nur selten vorkommen. Das werden wir ab Oktober ändern – und freuen uns selbstverständlich auch über viele interessierte heterosexuelle Hörer", so Weiler.

DAB+ ist der neue terrestrische Übertragungsstandard, der in ein paar Jahren UKW ablösen soll. Um das Programm empfangen zu können, ist ein Digitalradio notwendig. (pm/dk)

Links zum Thema:
» Facebook-Seite von lulu.fm
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Tags: radio, lulu.fm
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Reaktionen zu "lulu.fm in Hamburg und Berlin auf DAB+"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
23.08.2016
21:07:10


(-2, 4 Votes)

Von frank lukas


wird genau so ein Reinfall werden wie seinerzeit der Fernsehsender Timm.


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#2
23.08.2016
21:45:40


(0, 4 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #1 von frank lukas


Radio funktioniert völlig anders als Fernsehen..

Zumal DAB+ Radio in digitaler Qualität für Überall bietet..

Timm erreichte selbst unter besten Bedingungen selbst in seinen besten Zeiten keine so große mögliche Zuhörerschaft..


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#3
25.08.2016
10:11:14


(+4, 4 Votes)

Von Sebi


Gute Nachrichten!

Ich hoffe, dass die bald auch deutschlandweit empfangbar sind.

Und ich hoffe, dass die nicht nur Musik und Veranstaltungshinweise (z.B. auf CSDs, etc.) bringen, sondern auch GLBTI-relevante Nachrichten, Hintergründe, Kommentare, etc. Kritisch und ohne falsche Rücksichtnahme. Denn nur mit unabhängigem, kritischen Journalismus kann man heute noch Menschen überzeugen.


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#4
25.08.2016
10:22:01


(+4, 4 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #1 von frank lukas


Das kann niemand sagen. Alles ist möglich.

Aber es kann auch ein Erfolg werden. Man darf ein paar Dinge nicht vergessen:

1. Radio hat viel geringere Kosten als Fernsehen - und zwar in allen Bereichen, von der Produktion bis zur Verbreitung. Die müssen also viel weniger einnehmen, um rentabel zu sein.

2. Dadurch können die auch Werbeplätze günstiger verkaufen. Dann kann sich auch so mancher Kunde mal Werbung dort leisten, der das bei Fernsehen nicht könnte.

3. Timm war ja nur sehr eingeschränkt empfangbar, was bei Spartenprogrammen, die sich an so fest umrissene Zielgruppen wenden, katastrophal ist, denn wenn man von den wenigen Zuschauern die man eh schon erreichen kann auch nur nochmal eine Teilmenge adressiert, bleibt ja nur eine geringe Menge übrig, die fürs Überleben nicht reicht. Wenn der Radiosender schafft, dass er schnell bundesweit empfangbar ist, kann der auch schneller die zum Erfolg kritische Masse erreichen.

4. Timm war ja schon auch teilweise sehr trashig. Es gibt auf Wikipedia eine Liste mit hunderten Filmen mit GLBTI-Thematik. Und auch eine mit zig Serien. Davon war auf Timm kaum etwas zu sehen. Natürlich kostet das Lizenzen, aber wer nicht genug Geld in die Hand nimmt / nehmen kann scheitert dann halt mit einem Fernsehsender. Auch GLBTI-Nachrichten, kritisch geführte Interviews, Dokus, etc. hätte ich mir viel öfter gewünscht.

Okay, bei Radio fällt das mit den Filmen und Serien schon mal weg. Aber dafür kostet das Spielen von Musik auch weniger und man kann Nachrichten viel kostengünstiger produzieren, weil der Kanal "Bild" wegfällt, man keine Maske, Kulissen, Filmbeiträge, etc. braucht.

5. Radio funktioniert ganz anders als Fernsehen. Wenn es nur Fernsehen ohne Bild wäre, würde es vermutlich gar kein Radio mehr geben. Aber es ist ein ganz anderes Medium mit anderen Zielgruppen, anderen medialen Eigenschaften und Funktionen und anderem Nutzungsverhalten.

Das alles ist noch kein Garant, dass der Radiosender ein Erfolg wird, aber nur weil der Fernsehsender TIMM kein Erfolg war, muss es hier nicht genauso laufen.

Ich hoffe auf jeden Fall auf viele Hörer und einen Erfolg.


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#5
25.08.2016
11:35:06


(+5, 5 Votes)

Von Timon
Antwort zu Kommentar #3 von Sebi


Da schließe ich mich an. Wenn das auf eine Art "Die Hits der 90er und das beste von heute" auf schwul hinausläuft, finde ich das relativ uninteressant.

Aber wenn es auch Veranstaltungstipps, schwul-lesbische Nachrichten, Features und Reportagen, etc. gibt, ist das ein echter Mehrwert.

Eine Idee wäre z.B. dass man mal mit einem Jugendlichen, der schon in der Schule geoutet ist ein Interview führt. Oder mit jemandem vom SchLau, der in Schulen Aufklärung macht. Oder mit einem HIV-Positiven. Oder einem Transgender. Oder einem Intersexuellen. Etc. etc. etc. Damit sie erzählen, wie ihr Leben so ist, wie sie mit Widrigkeiten umgehen, was sie glücklich macht, worauf sie stolz sind, etc. Denn bei Interviews zu schwul-lesbischen Themen denkt man als erstes immer an Politiker-Interviews. Aber statt des hundersten Politikers, der das als Plattform für Parteiwerbung nutzt und uns versichert, auf unserer Seite zu stehen und tausend Ausreden findet, warum das alles nicht so schnell geht, fände ich solche "Interviews aus dem schwul-lesbisch-bi-transsexuellen Leben" viel interessanter.

Also:
gerne viel Nachrichten, Features, geschichtliche Rückblicke, Reportagen, etc. Aber Interviews nicht mit Politikern, sondern wirklich mit Betroffenen. Denn jeder Politiker sülzt immer nur dieselben Sprüche, dafür braucht man nicht noch mehr Plattformen. Stattdessen lieber in den Nachrichtenteilen kritisch beleuchten, wie sich Parteien und Politiker WIRKLICH verhalten - das bringt viel mehr als deren Selbstbeweihräucherung, wenn sie Kreide gefressen haben.


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#6
26.08.2016
00:35:43


(+3, 3 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #2 von TheDad


"Radio funktioniert völlig anders als Fernsehen.."

Ja.

"Timm erreichte ... in seinen besten Zeiten keine so große mögliche Zuhörerschaft.."

Häää? TIMM gab's mal über Astra, Internet Stream und Zattoo, also weiter als den flächendeckenden deutschsprachigen Raum!

Allerdings hatte der Sender zum Zeitpunkt der weitestmöglichen Empfangbarkeit inhaltlich den Zenit längst überschritten.


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#7
26.08.2016
10:25:11


(+3, 3 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #6 von ollinaie


"TIMM gab's mal über Astra, Internet Stream und Zattoo, also weiter als den flächendeckenden deutschsprachigen Raum!"

Aber Kabel und Antenne fehlten. Und zum damaligen Zeitpunkt war Kabel noch viel stärker vertreten als heute. Und Antenne hat auch ziemlich konstant ca. 15% Marktanteil.


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#8
26.08.2016
11:45:12


(+4, 4 Votes)

Von Jasper
Antwort zu Kommentar #1 von frank lukas


Es kann natürlich niemand garantieren, dass das ein Erfolg wird. Aber wieso soll man es nicht zumindest mal probieren... Zumal ja die Produktion eines Radioprogramms deutlich preiswerter ist als eines Fernsehprogramms, so dass man leichter in die schwarzen Zahlen kommen kann.

Allerdings stimme ich den Vorrednern zu, dass das nicht nur ein mehr oder weniger reines Musikprogramm sein sollte. Denn ich brauche nicht noch einen Sender, der die ewigen gleichen Hits in der "Hot Rotation"-Dauerschleife spielt. Natürlich darf es auch gerne große Hits geben: ich denke da spontan an Bette Midler, Cher, Gloria Gaynor, Donna Summer, Elton John, etc.

Aber neben Unterhaltung sollte es auch Information geben. Da darf es auch gerne mal Promi-News, etc. (wenn der Bezug zu GLBT-Themen gegeben ist) geben. Und gerne auch Kulturtipps, etc. Aber halt auch Gesundheitsthemen und vor allem auch politische GLBT-News und Kommentare. Kritisch, unabhängig, ohne Samthandschuhe und gerne auch mal provokant.

Oder auch mal ein Feature über historische Ereignisse wie die Stonewall-Aufstände. Und vielleicht auch eine Film-Ecke mit Filmkritiken über GLBT-Filme.

Es gibt da sicher genug aus dem Bereich "Information", was man dem Bereich "Unterhaltung" (den es natürlich auch geben soll und muss) zur Seite stellen kann.


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#9
26.08.2016
16:52:18


(+3, 3 Votes)

Von Bundesweit bitte


Wenn man eh schon eine bundesweite Lizenz hat, sollte man das auch bald nutzen.

Das kann ruhig schrittweise erfolgen. Als nächstes könnte z.B. der Großraum Köln / Düsseldorf / Ruhrgebiet folgen. Aber dann sollte es auch nicht zu lange bis zur bundesweiten Ausstrahlung dauern.

Und ich hoffe, dass die genug Geduld haben, denn solche ganz neuen Sender sind in der Regel nicht von heute auf morgen ein Erfolg. Und da sprechen wir auch nicht von Wochen, sondern eher von Monaten oder gar 2-3 Jahren. Ich hoffe, dass die diese Geduld haben.


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