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Die Rolle der Dorothy Zbornak in "Golden Girls" (1985-1992) machte Bea Arthur weltweit bekannt

Die "Bea Arthur Residence" wird jugendlichen Obdachlosen der LGBT-Community ab 2017 ein vorläufiges Zuhause geben.

Im kommenden Jahr eröffnet in New York City ein Obdachlosenheim für jugendliche Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender, das nach der 2009 verstorbenen "Golden Girls"-Schauspielerin Bea Arthur benannt ist. Die "Bea Arthur Residence" sollte bereits im Sommer diesen Jahres die Türen öffnen, allerdings musste der Termin wegen Bauauflagen verschoben werden.

Nach Angaben der LGBT-Organisation Ali Forney Center, die das Heim betrieben wird, soll der Umbau eines bestehenden Gebäudes im East Village von Manhattan (222 East 13th Street) im Februar fertiggestellt sein. Kurze Zeit später soll das 18 Betten umfassende Heim seine Türen öffnen. Die Jugendlichen sollen dort auch psychologisch betreut werden.

Bea Arthur vermachte 300.000 Euro an das Ali Forney Center

Bea Arthur hatte sich insbesondere für LGBT-Rechte engagiert, ihr lagen dabei besonders Jugendliche am Herzen. Kurz vor ihrem Tod sagte sie: "Diese Kids vom Ali Forney Center werden von ihren Familien einfach rausgeschmissen, nur weil sie lesbisch, schwul oder trangender sind – diese Organisation rettet wirklich Leben." In ihrem Testament vermachte sie dem LGBT-Zentrum daher 300.000 Dollar (queer.de berichtete). Das neue Obdachlosenheim konnte dank einer Förderung der Stadt New York in Höhe von drei Millionen Dollar errichtet werden.

Bislang bietet das Ali Forney Center vier Notfallunterkünfte für bis zu 47 LGBT-Jugendliche in New York City an. Für 42 weitere Personen gibt es Unterkünfte, in denen junge LGBT bis zu zwei Jahre lang leben können.

Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass junge LGBT in den Vereinigten Staaten von Obdachlosigkeit weitaus mehr betroffen sind als andere. Einer Untersuchung aus dem Jahr 2011 zufolge sind ein Viertel der jungen Homosexuellen in den USA "homeless" – unter Heterosexuellen beträgt der Anteil dagegen lediglich 3,2 Prozent (queer.de berichtete). LGBT-Organisationen appellieren bereits seit Jahren an die Regierung, mehr für Obdachlose zu tun. Derzeit wird davon ausgegangen, dass 4.000 obdachlose Jugendliche in New York City leben – 1.600 von ihnen sollen schwul, lesbisch, bisexuell oder trangender sein. (dk)



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#1 FelixAnonym
  • 29.08.2016, 16:21h
  • Bea Arthur ist eine wahre Heldin und ein Beispiel für echte Menschlichkeit. Schade, dass sie die Öffnung nicht mehr erlebt hat.
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#2 Patroklos
#3 daVinci6667
  • 29.08.2016, 18:11h
  • Antwort auf #1 von Felix

  • Sehe ich auch so.

    Leider ist der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt wie viele Jugendliche von uns von ihren "Eltern" einfach auf die Strasse gestellt werden.

    Diese müssten endlich hart bestraft werden. Z.B, in dem sie alles was ihr Existenzminimum übersteigt an LGBTI-Organisationen abliefern müssen.
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#4 MarcAnonym
  • 29.08.2016, 20:03h
  • Gut, dass Bea Arthur dieser Einrichtung so viel Geld vermacht hat. Die können das sinnvoll einsetzen.

    Aber auch schlimm, dass es solche Einrichtungen überhaupt geben muss. Was sind das für Eltern, die ihre eigenen Kinder vor die Tür setzen?!

    Leider gibt es Millionen Fälle von obdachlosen GLBTI-Jugendlichen auf der ganzen Welt (alleine in den USA sind es schon Hunderttausende), die keine Hilfe erfahren, weil es leider viel zu wenig solcher Einrichtungen gibt.

    Das Schicksal solcher Jugendlichen sollte vielmehr in den Fokus der Öffentlichkeit gebracht werden!
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#5 ich und duAnonym
  • 30.08.2016, 01:07h
  • Ich finde das erschütternd, überhaupt, dann für das Land des bürgerrechtlichen Aufbruchs erst recht (Stonewall Inn): Jeder vierte junge Mensch (Alter von - bis?) wird wegen seiner sexuellen Identität in die Obdachlosigkeit gestoßen. Was hat die ganze angebliche Emanzipation gebracht, wenn die Hoffnung eines jeden Volkes so arg geschunden wird, wie es nie schlimmer hat sein können ???
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#6 giliatt 2Anonym
  • 31.08.2016, 00:04h
  • Das rauhbeinge Golden Girl Bea Arthur hat da wirklich etwas fundamental Gutes in die Bahn gebracht! Top!
    Anerkennen sollte man aber auch, dass die Stadt NY die von Bea gespendeten 300.000 Dollar in zehnfacher Weise für ihr Projekt um also 3 Millionen Dollar aufstockte, wodurch es nicht zu einem klein-kleinen Hilfsprojekt verkam.

    Danke Bea Arthur.
    Danke New York.

    Diese Hilfe ist sehr wichtig, damit junge Menschen ihren Weg finden.

    Bezüglich der angeführten "STUDIEN" , die LGTB-Betroffenen in den USA eine Obdachlosenrate von 25 Prozent attestieren wollen im Vergleich zu den 3,2 Prozent bei Heterosexuellen, hege ich hingegen Zweifel.

    Aber wichtig ist, dass geholfen wird. Da wollen wir nicht meckern.

    Oder wie sagte Bea?

    "HALT DIE KLAPPE, ROSE!"
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#7 userer
#8 Patroklos
#9 giliatt 2Anonym
  • 02.09.2016, 00:33h
  • Antwort auf #7 von userer
  • Ja, Patrokolus von Beitrag Nummer 8 hat das schon sehr deutlich verdeutlicht... Er verweist auf ein Zitat, das man Winston Churchill zuschreibt. Darin ging es nicht um Studien, sondern um Statistik.Nun kommen Studien nicht ohne Statistik aus. Statistik ist das mathematische Grundmodell der Studie. Das Zitat lautete: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast."

    Studien weden gerne zitiert. Studien sind meist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

    Meine Zweifel an STUDIEN begannen bereits zu DDR-Zeiten, als es hieß:...sowjetische Wissenschaftler haben festgestellt, dass ....
    Deren Wahrhaftigkeit durfte nicht infragegestellt werden aus politischen Gründen.

    Studien müssen eine langjährige Forschungsarbeit zur Grundlage haben. Aber dann würden sie als Ergebnis langjähriger Forschungen deklariert werden.
    Mir, als studiertem Wirtschaftswissenschaftler, ist das Fach Statistik nicht fremd:
    >Statistik ist die "Hure" der Wissenschaft. Mit Statistik kannst Du alles beweisen.<
    Das waren übrigens der ersten Lehrsätze, mit denen wir Studenten der alterhrwürdigen Rostocker Universität von unserer Dozentin Frau Dr. Kücken begrüßt wurden.

    Studien müssen eine breite zahlenmässig statistisch fundierte Massenbasis haben. Ansonsten sind sie wertlos. Ergebnisse müssen zudem gewichtet werden. Also mit anderen gesicherten Erkenntnissen zahlenmässig verknüpft werden nach ihrem jeweiligen Anteil an der Auswirkung auf das Endergebnis. Hierfür gibt es mathematische Vorgehensweisen., wie die Indexzerlegung. Oder die "phi-Funktion", die Gauss`sche Glockenkurve, die mal auf dem 5-DM-Geldschein abgebildet war.

    Was heute als "wissenschaftliche Studie" in die Öffentlichkeit gebracht wird, ist zumeist unwissenschaftliches Fastfood.

    Als Lebensmittel-Verbraucher werden wir damit widersprüchlich zugetextet:
    Zwei Glas Wein pro Tag erhöhen das Krebsrisiko.
    Zwei Glas Wein täglich mindern Herzinfarkte.
    Zwei Glas Wein täglich erhöhen das Lebensalter um 7,42 Jahre.
    Zwei Glas Wein, täglich getrunken, verkürzen Dein Leben auf 59,2 um 11,7 Jahre.

    Die genannten Zahlen stimmen nicht.

    Aber was bei Queer.de in den Texten oftmals als STUDIE zitiert wurde, war statistisch zumeist ein Nullinger, ein Selfexploder.
    Ich spotte mal aus Herzenslust:

    Amerikanische Wissenschafts-Studenten der rennomierten "Klumumba-University" in Yohio stellten in einer Studie fest, dass 63% der Lehrkräfte weiblichen Geschlechts sind. Hingegen waren lediglich 78,2% der Dozentinnen und Dozenten männlichen Geschlechts, wovon sich das Forscherteam per Augenschein durch Herniederziehen des Reißverschlusses der Jeans überzeugte.

    Das Forschungsergebnis gilt als wegweisend (queer.de berichtete!).
    Befragt wurden 17 Personen und zwei Kinder.
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#10 userer
  • 05.09.2016, 11:38h
  • Antwort auf #9 von giliatt 2
  • Danke für deine Ansammlung von überkommenen Binsenweisheiten. Die Uni Rostock rangierte ja schon immer eher deutlich unterhalb des Mittelfeldes. Ich freue mich weiterhin auf einen seriösen Gegenbeweis, aber vermutlich hast du nichts Handfestes zu bieten. Leugnest du eigentlich auch die Zahl der im Holocaust Ermordeten, weil du Statistiken generell nicht glaubst?
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