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  • 29.08.2016, 16:35h           15      Teilen:   |

Australien

Gay-Club in Sydney: Mann schüttete Salzsäure in Gleitgel-Spender

Artikelbild
"Aarows" ist ein 24 Stunden und sieben Tage die Woche geöffneter Club, in dem sich laut Eigenwerbung "Schwule und Bisexuelle in relaxter Atmosphäre treffen" (Bild: Aarows Sydney)

Bei dem Anschlag auf einen beliebten Club in Sydney wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Ein 62-jähriger Mann ist in Sydney wegen versuchter Körperverletzung verhaftet worden, weil er Salzsäure in einen Gleitgel-Spender eines "Gay and Bi Social Club" im Industriegebiet von Sydney geschüttet haben soll. Nach Angaben des Fernsehsenders ABC soll der Mann am Samstag in den "Aarows Club" gekommen sein und die Tat verübt haben.

Glück für die Besucher: Im Club, der laut Eigenwerbung "drei Ebenen Abenteuer für Erwachsene" anbietet, waren bereits zuvor Gleitgel-Spender auf ähnliche Weise manipuliert worden, so dass die Besitzer ein Alarmsystem in die Spender eingebaut haben. Dadurch konnte der Mann sofort vom Sicherheitsdienst des Clubs ausgemacht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Fortsetzung nach Anzeige


Polizei gibt kein Motiv an

Über das Motiv wurden noch keine Angaben gemacht. Ein Sprecher der Polizei erklärte gegenüber der Tageszeitung "Daily Telegraph", man untersuche den Fall noch. Bislang gebe es "keine Anzeichnen, dass Hass eine Motivation war".

Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Verfahren soll am 20. September beginnen.

Salzsäure ist eine farblose Flüssigkeit, die auf der Haut Rötung, Blasen und brennende Schmerzen hervorrufen kann. Bei Augenkontakt enstehen starke Reizungen, auch irreparable Verätzungen mit Hornhauttrübung sind möglich.

Der Club war bereits 2013 in die Schlagzeilen geraten, weil auf dem Parkplatz ein Mann angeschossen worden war. Er wurde durch Schüsse in den Rücken, das Bein und den Unterleib schwer verletzt. Der damals 23-jährige Täter war ein berüchtigter Islamist, der laut "Sydney Morning Herald" bereits mehrere andere Verbrechen begangen hatte. Er wurde dieses Jahr wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen; ihm drohen nun bis zu 25 Jahre Haft. (dk)

Links zum Thema:
» Website des Clubs
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Tags: australien, aarows club, gleitgel
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Reaktionen zu "Gay-Club in Sydney: Mann schüttete Salzsäure in Gleitgel-Spender"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
29.08.2016
17:13:37


(+2, 10 Votes)

Von Fredinbkk
Aus Bangkok (Thailand)
Mitglied seit 08.01.2015


.....oh wie sich alles veraendert ,zu meiner "Ausgehzeit" standen auf dem Bar-Tresen kleine Schuesselchen mit Erdnuessen oder Pop-Corn ...
heute stehen da wohl nun die Gleit-Gel-Spender

aber ok...wenns noetig ist .....wy not ....


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#2
29.08.2016
17:50:53
Via Handy


(+6, 8 Votes)

Von MarcelJ
Antwort zu Kommentar #1 von Fredinbkk


Sorry, aber der Kommentar war echt unpassend. Was da hätte passieren können, wenn das keiner vorher entdeckt hätte ...


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#3
29.08.2016
19:26:17


(+4, 6 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Fredinbkk


Gab's zu Deiner "Ausgehzeit" - wie Du's nennst - denn noch keine Gleitgel-Spender im Cruising-Bereich (z.B. Darkroom etc.) eines Clubs????
Komisch, die Dinger gibt's doch schon gefühlte Ewigkeiten. Also in Bayern hab' ich Gleitgelspender schon seit 1990 "gesichtet". Keine Ahnung, wo Du ausgegangen bist...
Grins...


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#4
29.08.2016
20:04:30


(+6, 10 Votes)

Von Marc


Der muss offenbar komplett dem Wahnsinn verfallen sein. Solche Wahnsinnigen darf man nie mehr auf die Menschheit loslassen...


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#5
30.08.2016
02:36:29


(+5, 7 Votes)

Von Fredinbkk
Aus Bangkok (Thailand)
Mitglied seit 08.01.2015
Antwort zu Kommentar #3 von Robby69


sorry ,es soll Leute geben, die in ihrem ganzen schwulen Leben noch nie einen "Darkroom" von innen gesehen haben.....

gehoer ich auch dazu......

und Bayern hab ich schon 1988 verlassen --Richtung
Fernost...

bitte endschuldige meine Unkenntniss ueber spezielle "Oertlichkeiten"


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#6
30.08.2016
09:29:41


(+3, 3 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Nach 1969 war ich haeufig als Gast in den wie Pilze aus dem Boden schießenden schwulen Kneipen, wo es an der Tuere noch Tuersteher gab, die die Paesse kontrollierten. Da gab es nichts, was Gleitgel aehnlich war.


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#7
30.08.2016
10:43:43


(-2, 4 Votes)

Von ttttt


Öffentliche Gleitgelspender? Widerlich. Ich hätte mehr Angst vor Keimen als vor Salzsäure.


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#8
30.08.2016
11:17:49


(-1, 5 Votes)

Von unglaublich


also mein verständnis für solche etablissements hält sich wahrlich in grenzen - wer das brauch ok, aber als ich das eben gelesen habe blieb mir der mund offen stehen. wozu sind menschen nur fähig? unfassbar. da muss man sich ja schon fragen, was kommt denn eigentlich aus nem seifenspender wenn solche wahnsinnigen rumlaufen?


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#9
30.08.2016
13:28:51


(+3, 5 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Wahnsinnige, die frei herum laufen, und ihre giftigen, tödlichen Scherze an ihnen unbeliebten Gruppen ausleben, scheinen ja derzeit wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Da sind die Deppen, die die Cruisingbesucher mit irgend einem Shice überschütten, jetzt dieser Heini anderswo. In Kiel im Park haben auch schon mal welche Buttersäure oder sowas in der Cruisingzone verteilt ... man fragt sich, ob das einen Grassroot-Effekt in bestimmten Szenen haben könnte.

Sollte man auf alle Fälle aufpassen, was in Gel-Spendern, Seifenspendern, Spritzpistolen, Schaum-Maschinen usw. drin ist, auch wenn man sich durch sowas nicht selbst verrückt machen sollte.

Ist zwar niveaulos, aber solche Typen müsste man über Wochen hinweg täglich anpissen!


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#10
30.08.2016
13:52:10


(+4, 6 Votes)

Von andre
Antwort zu Kommentar #3 von Robby69


"Babylon Sauna" Bangkok. Da gibts diese Utensilien gleich beim Einchecken.


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