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Am 9. September soll Berlin sauber werden (Bild: flickr / Kathryn Hile / by 2.0)

Am 9. und 10. September wird in Berlin angepackt, um die Stadt schöner zu machen. Regenbogenfamilien wollen einen Spielplatz reinigen.

Das Regenbogenfamilienzentrum des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) beteiligt sich in diesem Jahr erstmals am "Aktionstag für ein schönes Berlin". Auch Kinder können am Freitag (9. September) mitmachen. Der Aktionstag wird vom "Tagesspiegel" zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Initiative WirBerlin veranstaltet.

Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) wollen die Aktivisten den Spielplatz gegenüber dem Familienzentrum in der Cheruskerstraße reinigen und von Brennnesseln befreien.

Das Regenbogenfamilienzentrum ist eine 2013 eröffnete Anlaufstelle für lesbische, schwule, bisexuelle und Trans-Menschen mit Kindern. Es ist als"Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" prämiert worden (queer.de berichtete). (pm)

Aktion "Regenbogenfamilien für einen schönen Spielplatz"

Freitag, 9. September 2016, 10 bis 12 Uhr
Cheruskerstraße 22, 10829 Berlin-Schöneberg. Groß und Klein sind willkommen. Um Anmeldung bei LSVD-Landesgeschäftsführer Jörg Steinert wird gebeten: joerg.steinert@lsvd.de.


11 Kommentare

#1 YannickAnonym
  • 31.08.2016, 12:57h
  • Schön, dass die sich beteiligen.

    Aber eigentlich auch ein Armutszeugnis, dass immer mehr Städte auf solche "Bürger-Reinigungs-Tage" angewiesen sind, weil sie selbst nicht mehr für die Sauberkeit sorgen können, die früher mal selbstverständlich war.

    Aber Hauptsache, genug Leute glauben weiterhin die Mär, dass es Deutschland so gut ginge. Wer marode Straßen und Brücken, zerfallende Schulgebäude, geschlossene Schwimmhallen und Büchereien, etc. kennt, weiß, dass die angebliche Blüte wohl nur für die Oberen Zehntausend gilt.
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#2 Laurent
#3 AlbrechtAnonym
  • 31.08.2016, 14:43h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • Nein, er verwechselt nicht Ursache und Wirkung.

    Marode Brücken und Straßen, etc. ist genauso eine Folge fehlender Finanzmittel wie fehlendes Geld für Straßenreinigung.

    Dass das Gemeinwesen immer weiter zusammengekürzt wird, ist eine direkte Folge der fiskalischen Lage.
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#4 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 31.08.2016, 16:03h
  • Antwort auf #3 von Albrecht
  • "Dass das Gemeinwesen immer weiter zusammengekürzt wird, ist eine direkte Folge der fiskalischen Lage."

    Ich sehe das anders.
    Viel eher ist es eine direkte Folge der jahrelangen neoliberalen Politik.

    Wie in zahlreichen Pressemeldungen der letzten Wochen zu lesen war, sprudeln die Steuereinnahmen des Bundes bestens, und zwar sogar in deutlich höherem Umfang als prognostiziert.

    Es ist halt nur eine Frage, wem man Staatsgelder letztlich in den Allerwertesten schiebt.

    Das Gemeinwesen, oder auch die gut 12,5 Millionen Menschen, die in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze leben, sind es jedenfalls eher nicht.
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#5 Laurent
  • 31.08.2016, 16:27h
  • Antwort auf #3 von Albrecht
  • Verantwortlich für den Schmutz in den Straßen, auch illegale Müllablagerungen, sind diejenigen, die Abfälle und auch Kippen "achtlos" wergwerfen und entsorgen, nicht diejenigen, die das alles nicht rechtzeitig wegräumen.
    Typische Abwälzung von eigener Verantwortung auf den Staat.
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#6 Patroklos
  • 31.08.2016, 16:40h
  • Wenn ich mir das Bild mit den Besen so anschaue, muß ich immer an Petry, von Bevervoerde, Kelle und die ganzen "Demo für Alle"-Schicksen denken!

    Hier noch ein Hinweis für die Pappenheimer, die es nicht verstehen:

    Petry, von Bevervoerde, Kelle usw. = Hexen
    Hexen = Besen
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#7 Martin WAnonym
#8 userer
  • 31.08.2016, 21:19h
  • Und ich dachte immer, für die Pflege von Spielplätzen etc. würde ich bereits mit meinen Steuergeldern zahlen. Aber vielleicht sind die doch vorwiegend dazu da, um die Gehälter und Ruhestandsbezüge von Politikerinnen wie SPD-Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zu sichern, deren Grundgehalt (da gibt's noch Zuschläge, oder?) gemäß Besoldungsgruppe B6 pro Monat 9.167,62 EUR beträgt. Davon könnte sie eigentlich einen Selbstständigen mit dem Jäten von Unkraut sponsern, wenn es ihr so wichtig ist, dass die Kleinen sich nicht an von ihr zu verantwortenden Brennessen aua machen.
    www.dbb.de/fileadmin/pdfs/einkommenstabellen/besoldungstab_b
    und_150301.pdf

    Wenn sich nun auch Regenbogenfamilien vor diesen Karren spannen lassen, ist das vielleicht ein Zeichen der Normalität. Allerdings ist das dann eine Normalität, die ich abstoßend finde.
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#9 SozialesAnonym
  • 31.08.2016, 22:43h
  • Antwort auf #4 von UrsaMajor
  • "Ich sehe das anders.
    Viel eher ist es eine direkte Folge der jahrelangen neoliberalen Politik. "

    Aber genau das steht doch auch in Yannicks Kommentar am Ende: dass der angebliche Aufschwung de facto nur bei den oberen Zehntausend ankommt.

    Dass Deutschland eigentlich eines der reichsten Länder der Welt ist, ist klar. Aber es wird halt falsch verteilt, so dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Und dass halt auch nicht genug Geld für öffentliche Aufgaben wie Straßenbau, Stadtreinigung, etc. da ist. Außer in den Vierteln, wo die Multimillionäre oder Politiker wohnen - da wird jeden Tag gereinigt, da gibt es keine Schlaglöcher und auch keine maroden Schulen.
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#10 UrsaMajorEhemaliges Profil