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Mitglieder der NRW-LSU beim CSD Siegen 2015

Der Landesvorstand der CDU in Nordrhein-Westfalen hat die Lesben und Schwulen in der Union einstimmig als offizielle Parteiorganisation anerkannt.

Auf diesen Moment hat die LSU in NRW 18 Jahre warten müssen: Am Abend des 29. August beschloss der Landesvorstand der CDU einstimmig, die Gruppe lesbischer und schwuler Christdemokraten als offizielle Parteiorganisation anzuerkennen.

"Die nun offizielle Anerkennung durch die NRW-CDU zeigt, dass sich unser Engagement, unsere Zielstrebigkeit und unsere Hartnäckigkeit gelohnt haben", heißt es in einer Pressemitteilung der LSU vom Mittwoch. "Die CDU beginnt endlich, die Lebensrealitäten in Deutschland anzuerkennen."

Dennoch sei dies nur "ein erster Schritt in die Partei hinein", erklärte der LSU-Landesvorsitzende Sven Sprenger: "Die Anerkennung als Netzwerk bietet uns fortan die Möglichkeit, unsere Forderungen – wie die Zulassung der gemeinsamen Adoption, die Öffnung der Zivilehe für Homosexuelle oder die Rehabilitierung von nach §175 StGB Verurteilten – stärker an die Parteispitze heranzutragen. Davon werden wir Gebrauch machen! Nachdem wir nun innerhalb der CDU volljährig geworden sind, beginnt für uns ab jetzt das Erwachsenwerden in der Partei."

Die NRW-LSU ist nach Berlin und Hamburg erst der dritte Landesverband, der offiziell anerkannt ist. "Wir erhoffen uns von der Entscheidung im bevölkerungsreichsten Bundesland eine bundesweite Signalwirkung", heißt es in der Pressemitteilung. (mize)



#1 Patroklos
#2 RalfAnonym
  • 03.09.2016, 11:44h
  • Die Existenz des Phänomens wird offiziell anerkannt. Wer bescheiden ist, kann es als Erfolg verbuchen, wenn der Feind zugibt, dass man überhaupt vorhanden ist. Freilich muss man dann sehr sehr sehr bescheiden sein.
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#3 NachdenkerAnonym
  • 03.09.2016, 22:52h
  • Antwort auf #2 von Ralf
  • Es ist völlig legitim, es mit diesem Hauch von Bitterkeit aufzunehmen. Andererseits ist es ein beruhigendes Signal, dass in dieser Zeit der innenpolitischen Krise die größte Partei der demokratischen Rechten sich den Minderheiten mehr zuwendet. Vielleicht bleibt es zunächst bei diesen zwiespältigen Gefühlen, und dennoch kann man den LSU ihre Freude durchaus gönnen.
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