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Hiphop, Nujazz, Deephouse und Techno

Der ganz eigene Sound von Pitto


Pitto hat versucht, sich verschiedene Produktionsstile anzueignen – eine Herangehensweise, die es bis heute unmöglich macht, seine Musik auf ein Genre festzulegen. (Bild: Ben Wolf)

  • 1. September 2016, 07:16h, noch kein Kommentar

Mit "Breaking Up The Static" hat der niederländische Musiker sein zweites Album veröffentlicht.

Geurt Kersjes, wie Pitto mit bürgerlichem Namen heißt, hat sich schon immer die Freiheit genommen, unbetretene Pfade zu gehen und so einen ganz eigenen Sound zu entwickeln, mit dem der charismatische Niederländer auch bei seinen Live-Shows die Crowd begeistert.

Nach "Fly like a Bird" im letzten Jahr ist nun die erste Singleauskopplung "Let's Do It Again" aus seinem neuen Album "Breaking Up The Static" erschienen.

"Let's Do It Again" handelt von Neuanfängen und der Erkenntnis, dass nicht alles im Leben perfekt ist, es aber auch nicht sein muss, um trotzdem glücklich zu werden. Von der Herausforderung schwierige Situationen zu bewältigen, Energie zu investieren und sich mit der Frage zu konfrontieren, ob man es schafft das Gleichgewicht wiederzufinden, entgegen aller Hürden. Manches Mal im Leben muss man sich einfach klar machen was man will, was wichtig ist und sich bewusst für einen Neustart entscheiden – Let's Do It Again.

Endlich eigene Musik produzieren


Das Album "Breaking Up The Static" von Pitto ist am 2. September 2016 erschienen

Ein Sound, der sich über die Jahre erst entwickeln musste. Bis er achtzehn war, hört Pitto nur HipHop – aber dann bekommt er eine Platte von "The Prodigy" in die Hände und ist sofort von dem treibenden Breakbeat-Electro aus UK begeistert. Pitto treibt sich jetzt immer öfter in Untergrundclubs herum. Angefixt vom elektronischen Sound sammelt er fortan Platten, kauft sich seine ersten Turntables und mixt, was das Zeug hält. Pitto fängt an, Partys zu organisieren – vornehmlich um selbst vor Publikum auflegen zu können. Der nächste logische Schritt: Nicht nur die Songs von anderen spielen, sondern endlich selbst produzieren.

"Als Kind habe ich bereits das Klavierspielen gelernt. Aber irgendwann bin ich nicht mehr hingegangen. Die klassischen Kompositionen haben mich angeödet – ich wollte lieber meine eigene Musik als die von einem Blatt spielen", erinnert sich Pitto. Das Produzieren am Computer ist genau das Richtige für ihn. Als Autodidakt bringt er sich alles in Ruhe selbst bei. "Ich habe versucht, mir verschiedene Produktionsstile anzueignen – egal ob Hiphop, Nujazz, Deephouse und Techno." Eine Herangehensweise, die es bis heute unmöglich macht, Pittos Musik auf ein Genre festzulegen.

Pitto arbeitet am Tag und produziert die Nächte hindurch Tracks auf seinem Bauernhof auf dem Land und landete 2008 als Lohn für seine harte Arbeit mit seinem souligen House-Track "Feelin'" einen ersten echten Hit in Holland. 2009 legte er mit dem deepen "Sexvibe" nach und gewinnt kurz darauf den Talentwettbewerb "De Grote Prijs Van Nederland" in der Kategorie "Dance".

Das Preisgeld investierte Pitto umgehend in sein Debütalbum "Objects In A Mirror Are Closer Than They Appear", das 2011 bei Green erschien. Nun steht sein Debütnachfolger "Breaking Up The Static" ins Haus, das mit komplexen Kompositionen und erneut einer ganz eigenen musikalischen Handschrift besticht. (cw/pm)

Direktlink | Offiizielles Video zu "Let's Do It Again" von Pitto