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  • 01.09.2016, 14:10h           4      Teilen:   |

Bürgerrechtler warnen

Trumps Wahlkampf-Chef gehört offenbar homophobem Geheimbund an

Artikelbild
Der neue Wahlkampfchef Stephen Bannon bei einem Auftritt im republikanischen Haussender "Fox News Channel" (2012)

Der Chefberater von Donald Trump soll ebenso wie die Wahlkampfmangerin des Republikaners Mitglied im Netzwerk "Council for National Policy" sein.

Das neue Wahlkampfteam von Präsidentschaftskandidat Donald Trump arbeitet offenbar eng mit Homo-Hassern zusammen: Nach Informationen der Bürgerrechtsorganisation "Southern Poverty Law Center" (SPLC) sind oder waren sowohl Wahlkampfchef Stephen Bannon als auch Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway Mitglied im Netzwerk "Council for National Policy". Beide wurden Mitte August von Trump ernannt.

Das "Council for National Policy", das seine Mitgliedslisten streng geheim hält, ist laut "New York Times" ein "wenig bekannter Club von ein paar hundert der mächtigsten Konservativen im Land". Die Organisation ist 1981 vom Homo-Hasser Tim LaHaye, einem evangelikalen Pfarrer, gegründet worden. LaHaye veröffentlichte unter anderem das Buch "The Unhappy Gays", in dem gegen Schwule und Lesben polemisiert und die "Heilung" von Homosexualität propagiert wird. Dem Netzwerk sollen auch heute noch die derzeit mächtigsten Homo-Hasser der USA angehören, die damit die aktuelle Politik beeinflussen wollen. Als Mitglieder werden zum Beispiel Fernsehprediger Pat Robertson, Kim-Davis-Anwalt Mat Staver und die homophoben Aktivisten James Dobson und Philip Zodhiates genannt.

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"Echte Extremisten"

Laut SPLC geht aus einer geheimen Mitgliederliste aus dem Jahr 2014 hervor, dass Conway dem Vorstand des Netzwerkes angehörte und Bannon als normales Mitglied geführt wurde. Es sei nicht bekannt, ob die beiden weiterhin in der Gruppe aktiv sind. Die Bürgerrechtler fürchten, das Netzwerk sei ein Ort, in dem möglicherweise "relativ gemäßigte Konservative von echten Extremisten beeinflusst werden, die regelmäßig LGBT-Menschen verleumden, Latinos als gefährliche Gruppe von Vergewaltigern und Krankheitsträgern beschreiben, Verschwörungstheorien […] anhängen und sogar erklären, dass manche Menschen gesteinigt werden sollen, wie es im Alten Testament steht".

Insbesondere die Ernennung von Bannon zu Trumps Wahlkampfchef war bereits im August scharf kritisiert worden, weil er zuvor langjähriger Chef der erzkonservativen Nachrichtenseite breitbart.com gewesen war, die unter seiner Führung immer wieder gegen Minderheiten polemisiert hatte. Auch Kellyanne Conway sorgte wiederholt für Kontroversen: So behauptete sie etwa 2013, dass es keine Vergewaltigung gebe, wenn Frauen ein bisschen stärker wären. Kritiker warfen ihr vor, sexuelle Gewalt zu verharmlosen.

In den letzten Wochen hat die Kritik von Bürgerrechtlern und LGBT-Aktivisten an Donald Trump zugenommen (queer.de berichtete). Auch seine Teilnahme an einer homophoben Konferenz in Orlando wurde scharf kritisiert (queer.de berichtete). Das Treffen von Pastoren fand unweit des LGBT-Clubs "Pulse" statt, in dem genau zwei Monate zuvor 49 Menschen von einem Terroristen getötet worden sind. (dk)

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Tags: donald trump, stephen bannon, kellyanne conway
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Reaktionen zu "Trumps Wahlkampf-Chef gehört offenbar homophobem Geheimbund an"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
01.09.2016
16:20:46


(+5, 7 Votes)

Von Fredinbkk
Aus Bangkok (Thailand)
Mitglied seit 08.01.2015


...moechte nicht wissen ,bei wievielen der "Trump-Helfer" noch immer die Kuk lux clan-Kutte im Schrank haengt...


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#2
02.09.2016
04:43:01
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von Nick
Antwort zu Kommentar #1 von Fredinbkk


Vielen?

Der KKK ist nur ein kleiner Teil des ganzen. Der Präsident Mexikos bezeichnete Trump unlängst als Hitler, da geb ich ihm Recht.

Trump ist nach Goerge Walker Bush der gefährlichste Kandidat aller Zeiten, denn er kann auch nur poltern, wirkliche Konzepte hat er nicht.


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#3
02.09.2016
10:27:05


(+3, 3 Votes)

Von gatopardo
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Zu Trump gibt es ja nun tagtäglich neue Hiobsbotschaften und mich wundert überhaupt nichts mehr. Die meisten Europäer würden sich über seine Äusserungen in ihrer Intelligenz beleidigt fühlen. Das Weltbild von Petry und Le Pen ist wohl ähnlich, nur schlagen sie mildere Töne an.


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#4
02.09.2016
11:21:23


(+3, 3 Votes)

Von Finn


Ein weiterer Grund, weshalb Trump nicht Präsident werden darf...


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