Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 01.09.2016, 16:54h           32      Teilen:   |

Geständnis

Schwuler "Bachelor" arbeitete als Callboy

Artikelbild
In sozialen Netzwerken zeigt "Prince Charming" gerne seine gestählten Body

Vor dem Start von "Finding Prince Charming" sorgt die US-Show bereits für schlüpfrige Schlagzeilen.

Der erste schwule "Bachelor" hat Gerüchte bestätigt, dass er früher als Escort gearbeitet habe. Robert Sepúlveda Jr. reagierte damit auf Berichte, wonach er vor zehn Jahren Anzeigen auf rentboy.com geschaltet habe, einer inzwischen von der US-Regierung geschlossenen Callboy-Seite.

Sepúlveda ist der erste Star in der neuen amerikanischen Realityshow "Finding Prince Charming"; um seine Gunst buhlen 13 Kandidaten. Die bereits abgedrehte Show wird ab 8. September im amerikanischen LGBT-Sender Logo ausgestrahlt und ist eine inoffizielle schwule Version der Kultserie "The Bachelor".

"Die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Ich war jung und das hat mir geholfen, durchs College zu kommen", sagte der 33-jährige Puerto-Ricaner gegenüber der "Huffington Post". "Aber ich möchte, dass Leute sich darauf konzentrieren, wer ich heute bin als Unternehmer und als Aktivist. Ich habe eine gemeinnützige Organisation gegründet und konzentriere mich auf die Show. Es wäre schön, wenn sich die Leute darauf konzentrieren."

Fortsetzung nach Anzeige


Gegenüber dem Klatschmagazin "Us" sagte der Innenarchitekt: "Jeder ist es wert, geliebt zu werden, egal was er in der Vergangenheit gemacht hat – Escort oder nicht." Ihm mache es nichts aus, den Kandidaten von seiner früheren Karriere zu erzählen. "Das ist Teil meiner Vergangenheit und die Jungs sind auch mir gegenüber offen über ihre Vergangenheit. Es gab etwa Gespräche über HIV und was in ihrer Vergangenheit passiert ist", so Sepúlveda.


"Prince Charming" und die 13 Kandidaten (Bild: Logo)


Auch über die HIV-Infektion eines der Kandidaten war bereits im Vorfeld berichtet worden, was zu teils bizarren Reaktionen in den Medien führte, auch in deutschsprachigen Ländern. So sprach etwa das deutsche "Intouch" von einem "HIV-Skandal beim schwulen Bachelor". Andere Medien wie das schweizerische Boulevardblatt "Blick" hielten einen HIV-positiven Kandidaten ebenfalls für einen "Skandal".

Sepúlveda erzählte in den Interviews weiter, er sei nun bereit, ein Familienleben zu starten. So wolle er Kinder großziehen, womöglich mit einem der 13 Kandidaten.

In der Realityshow werden die Teilnehmer gemeinsam in einem Haus in Los Angeles wohnen und um die Gunst von Sepúlveda werben. Die Show wird vom früheren *NSYNC-Sänger Lance Bass moderiert. Bislang gibt es noch keine Informationen darüber, ob und wann die Sendung in Deutschland ausgestrahlt wird. (cw)

Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Show auf der Seite von Logo TV
Mehr zum Thema:
» Der schwule "Bachelor" sucht nach "wahrer Liebe" (29.08.16)
Wochen-Umfrage: Wünscht du dir auch in Deutschland einen schwulen "Bachelor"? (Ergebnis)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 32 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 76       4            
Service: | pdf | mailen
Tags: bachelor, finding prince charming
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Schwuler "Bachelor" arbeitete als Callboy"


 32 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
01.09.2016
17:11:48


(+3, 5 Votes)

Von AFD-Watch


Na so ein Zufall aber auch. Rein zufällig findet sich ein Skandälchen vor dem Sendestart.
Als ob das nicht alles zugunsten der Quote inszeniert wäre...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
01.09.2016
17:16:43


(+4, 10 Votes)

Von fink


Damit ist dann auch geklärt, dass die Arbeit als Escort etwas ist, wofür man sich doch zumindest ein kleines bisschen schämen und natürlich unbedingt rechtfertigen muss. Fein gemacht, dieses "mutige Bekenntnis" bei gleichzeitiger Distanzierung.

So, und nur so, kommen die braven Schwulen in den Himmel der christlich-monogamen Gesellschaftsmitte. Die anderen müssen leider draußen bleiben.

Es verwundert auch nicht, dass in der Boulevardmedienszene HIV sofort zu einer profitträchtigen Spektakel-Oberfläche plattgepresst wird, auf der Aufklärung oder gar eine empathische Auseinandersetzung keine Rolle spielen.

Hatte irgendwer gedacht, diese Sendung werde irgendeine emanzipatorische Wirkung entfalten? Es sei immer gut, wenn Schwule in den Medien sichtbarer werden, egal wie? Bitte spätestens jetzt aufwachen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
01.09.2016
17:31:06


(+1, 7 Votes)

Von m123


Wen interessiert das?

Selbst ohne seine Callboy-Tätigkeit und allein durch seine Teilnahme an der Show zeigt er doch, dass er sich in gewisser Weise für Geld prostituiert. Es kann mir niemand erzählen, dass es bei so nem TV-Müll nicht auch oder vielleicht sogar vor allem um Geld geht. Wer sein Liebesleben so öffentlich zeigt, intimste Küsse und Zärtlichkeiten, im Fernsehen für Millionen Zuschauer sichtbar, wird mit Sicherheit auch Geld vom Sender bekommen. Ich glaub nicht, dass jemand das freiwillig macht ohne Geld dafür zu bekommen. Erst recht nicht, wenn man gut aussieht. Um wahre Liebe geht es bei diesen Bachelor-Shows in der Regel sowieso nicht.

Es scheint aber Fans dieser Sendung in der queer.de Redaktion zu geben, sonst würden wir nicht alle paar Tage mit solchen unwichtigen Artikeln über eine BachelorSendung konfrontiert werden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
01.09.2016
17:46:40


(+2, 6 Votes)

Von Anon Müller


Und das ist jetzt genau warum eine Meldung wert?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
01.09.2016
19:39:18


(+4, 8 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von fink


Und warum sollte er jetzt nicht ganz offen drüber reden?!
Es zeigt doch nur, dass er kein Problem damit hat, früher als Escort gearbeitet zu haben. -
Fakt ist schließlich, dass eine verdammt große Menge Leute - ja, vor allem und gerade auch junge Wohlstandsschwuppen und Klemmschwestern - mit dem Thema Stricher/Escorts ziemliche Probleme haben und immer hysterisch in Schnapp-Atmung und "Moral"-Gekreische verfallen. -
Dabei ein Job als Escort/Stricher genauso ein Job wie jeder andere auch. -
Robert Sepúlveda Jr.s Offenheit jetzt gleich wieder schlecht zu machen und über ihn her zu ziehen, finde ich äußerst geschmacklos. -
Ein bißchen mehr Toleranz könnte nicht schaden. - Das gilt für alle Lästermäuler...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
01.09.2016
19:41:50


(+1, 5 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Robert Sepúlveda Jr., you're a very cute guy!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
01.09.2016
19:46:30


(+2, 8 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von m123


Na und?! Prostitution ist - entgegen Deinem moralinsaueren Gekreische weder verwerflich, noch "bäh" oder sonst was. Es ist ein Job wie jeder andere auch. - Egal ob Escort/Stricher, Manager, Schauspieler, Bäcker... - es geht immer ums Geld. Nicht mehr, nicht weniger.
Toleranz, m123, haste anscheinend immer noch nicht gelernt...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
01.09.2016
20:46:20


(+1, 7 Votes)

Von ehemaligem User Hannibal


Dass euch sowas schon einen Artikel wert ist. Peinlich.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
01.09.2016
22:33:33


(+1, 7 Votes)

Von m123
Antwort zu Kommentar #7 von Robby69


Wo genau hab ich jetzt gesagt, dass Prostitution verwerflich oder "bäh" sei?

Bitte zitier mal die Stelle. Wirste nicht finden.

Aber Hauptsache dem m123 mal wieder etwas unterstellen, was er nie gesagt hat, und dann noch einen drauflegen und mir aufbauend auf dem, was ich nie gesagt hab, Intoleranz unterstellen.

Trink mal ne Tasse Tee, das beruhigt und vielleicht kommst du dann wieder in der Realität an.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
02.09.2016
01:16:14
Via Handy


(-1, 3 Votes)

Von Gittano


Na und was solls und wehm geht's was an? Der soll und kann machen was er will, ist seine Sache. Jeder sollte lieber auf seine Fehler und seinem Leben schauen,damit hat jeder genug zu tun. Ich selbst verurteile keinerlei Liebe sofern es wirklich Liebe ist. Ich verurteile Hurerei und jede Art von fremd gehen,sei es in Gleichgeschlechtlichen oder in Anderen Beziehungen. Liebe ist immer etwas ganz besonderes,aber was echte Liebe ist,wissen die Wenigsten heutzutage. Und gensuso hat jeder Fehler gemacht in seiner Jugend und Vergangenheit,denn dafür sind Fehler da und aus ihnen lernt man auch.
Narürlich gibt es Menschen die nie welche gemacht haben


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
About a Trans-Boy Wahlniederlage für Homo-Hasser Yahya Jammeh Studie: Genitaloperationen an intergeschlechtlichen Kindern weit verbreitet Chef der "Schwedendemokraten" muss aus Homo-Club fliehen
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt