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  • 04.09.2016, 09:07h           31      Teilen:   |

Frankreich

Offenbar Anschlag auf Gay-Club in Metz verhindert

Artikelbild
Die beiden Ende August abgeschobenen Männer sollen u.a. einen Anschlag auf den bei Schwulen und Lesben beliebten Club "L'Endroit" geplant haben (Bild: Google Street View)

Nach Angaben der Behörden wollten zwei islamistische Marokkaner in der französischen Stadt ein Blutbad anrichten – sie wurden vorher festgenommen.

Nach Informationen marokkanischer und französischer Ermittler wollten Islamisten so viele Menschen töten wie möglich: In Metz wurden, wie erst jetzt bekannt wurde, Ende August zwei 19 und 26 Jahre alte Marokkaner festgenommen, die mehrere Terroranschläge in der Innenstadt geplant haben sollen. Die rund 120.000 Einwohner zählende Stadt Metz liegt im Nordosten Frankreichs, etwa 70 Kilometer von Saarbrücken entfernt.

Im Visier der Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" soll unter anderem der bei Schwulen und Lesben beliebte Club "L'Endroit" gestanden haben sowie ein großes Restaurant in der Innenstadt und der Platz der Republik.

Nach Angaben der marokkanischen Behörden sollen sich die Männer das Sturmgewehr-Attentat in Paris sowie den LKW-Anschlag in Nizza zum Vorbild genommen haben. Als Zeitpunkt für die vereitelten Anschläge wurde die letzte Woche der Sommerferien genannt. Darüber hinaus sollen die beiden Marokkaner weitere Anschläge in anderen Städten geplant haben.

Fortsetzung nach Anzeige


Nach Hausdurchsuchungen abgeschoben

Das französische Innenministerium bestätigte die Angaben, die am Samstag erstmals in der marokkanischen Zeitung "Assabah" veröffentlicht wurden. Einer der beiden Männer sei von den Behörden als Terrorverdächtiger geführt worden, zudem habe es Hinweise aus der Bevölkerung gegeben. Bei Hausdurchsuchungen seien zunächst die Computer beschlagnahmt, dann die beiden Verdächtigen vorgeladen und am 26. August sofort nach Marokko abgeschoben worden.

In der US-Metropole Orlando hatte am 12. Juni ein Attentat auf den queeren Club "Pulse" für einen Schock in der LGBTI-Community gesorgt. Ein 29-Jähriger hatte nach eigenen Angaben aus islamistischer Motiviation heraus 49 Menschen erschossen und 53 weitere verletzt (queer.de berichtete). (cw)

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Tags: metz, terrorismus, anschlag, islamischer staat
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Reaktionen zu "Offenbar Anschlag auf Gay-Club in Metz verhindert"


 31 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
04.09.2016
10:10:10


(-2, 18 Votes)

Von Finn


Die sollten lebenslanges Einreiseverbot nach Europa bekommen. Aber das wäre wohl eh nur auf dem Papier, da Europa seine Grenzen nicht schützen kann und eh kein Mensch weiß, wer so alles nach Europa kommt.


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#2
04.09.2016
10:21:24


(+8, 8 Votes)

Von willie


Ich kann dem grade nicht ganz folgen: Jemand plant ein schweres Attentat, wird dabei erwischt und wird -- ausgewiesen??
Warum werden die Täter nicht vor Gericht gestellt, noch dazu in Frankreich? Kümmert sich die Marokkanische Justiz darum?


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#3
04.09.2016
10:42:15
Via Handy


(+5, 11 Votes)

Von Marc


"Einreiseverbot" ist als Strafe für versuchten vielfachen Mord ja wohl etwas schlicht, oder? Aber Dein Eröffnungsstatement diente offensichtlich ohnehin nur der Überleitung zu Deinem unreflektierten EU-Bashing aus dem AfD-Phrasenköfferchen, gell?


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#4
04.09.2016
11:01:35


(-3, 13 Votes)

Von GeorgG
Aus Berlin
Mitglied seit 13.05.2016


Auch in Zukunft wird es Anschläge auf schwule Einrichtungen von fanatisierten homophoben Moslems geben. Dagegen wird man kaum etwas machen können.


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#5
04.09.2016
11:04:19
Via Handy


(+4, 8 Votes)

Von Mal angemerkt


Und sieht durchaus, warum Abschiebung nicht die Lösung bei Kriminalität egal welcher Art sein kann.
Einerseits ist es unverantwortlich jemanden wegen eines Bagatelldeliktes in einen Verfolgerstaat zurückzuführen und ebenso unverantwortlich ist es Schwerkriminelle wie diese Beiden einfach nach Marokko zu schicken.
Selbst wenn die damit hier vielleicht keinen Schaden mehr anrichten können...auch in Marokko kann man Anschläge verüben. Unsere respektive die französische Justiz sollte sich solcher Leute selbst annehmen.


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#6
04.09.2016
12:01:28
Via Handy


(0, 6 Votes)

Von Nick


Wenn abschieben die beste Lösung wäre, wohin können wir dann die Neonazis abschieben?

Anscheinend hat die Vorratsdatenspeicherung doch mal etwas genützt und die Taten wurden verhindert.


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#7
04.09.2016
12:02:19
Via Handy


(+2, 8 Votes)

Von Nick
Antwort zu Kommentar #1 von Finn


Ist das deine Vorstellung von europa? Grenzen dicht?


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#8
04.09.2016
13:11:30


(+4, 16 Votes)

Von Peer


Ich wünschte, in Deutschland würden homophobe Migranten ähnlich zügig abgeschoben.

Hierzulande dürfen die ja sogar in Flüchtlingsheimen mit Messern auf LGBT-Flüchtlinge losgehen; und dann muss nicht etwa der Täter weg, sondern das Opfer. So bestätigt man die nur noch in ihrer Homophobie.

Mir ist jeder Mensch, der bereit ist sich zu integrieren, herzlich willkommen. Aber wer dazu nicht bereit ist oder gar hetzt und gewalttätig wird, hat hier nichts zu suchen.


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#9
04.09.2016
13:32:43
Via Handy


(+2, 6 Votes)

Von Sven


Das macht NULL Sinn. Angenlich einen Anschlag geplant, aber vor Gericht wollte man doch nicht? Da hatte man wohl keine Beweise.


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#10
04.09.2016
13:36:59


(+9, 9 Votes)

Von Crikkie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Da mir dieser Artikel jetzt nicht so ganz schlüssig erschien, hab ich mir mal französische Artikel durchgelesen.

Demnach handelte es sich bei den Marokkanern um Sympathisanten der Daesh, die vermutlich Anschläge vorhatten. Da es keine sicheren Beweise für zukünftige Attentate gab, beide aber durch den französischen Geheimdienst der Daesh zugeordnet werden konnten, wurden beide nach Marokko abgeschoben und dem BCIJ (marokk. Justizpolizei, wie FBI) überstellt.

Was das Migranten-Thema betrifft: Dadurch, dass Marokko früher französische Kolonie war und deren Einwohner auch die französische Staatsbürgerschaft automatisch bzw. einfach auf Antrag erhielten, haben viele Marokkaner eben neben der marokkanischen auch die französische Staatsbürgerschaft. Das hat mit dem Asyl-Thema oder "offenen Grenzen" nichts zu tun, denn Staatsbürger dürfen auch bei geschlossenen Grenzen einreisen...


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