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  • 4. September 2016, 11:01h, Noch kein Kommentar

Till Brönners neues Album "The Good Life" ist am 2. September 2016 erschienen

Auf seinem Album "The Good Life" zeigt Deutschlands erfolgreichster Jazzmusiker Till Brönner einen bemerkenswerten Umgang mit Stimme und Instrument.

Die sanften Provokationen sind meist die nachhaltigsten. Der Berliner Trompeter Till Brönner ist nicht eben als Provokateur bekannt, und doch ist sein neues Album "The Good Life" nicht weniger als eine handfeste Herausforderung. Dabei war es anfangs gar nicht so gedacht. Jedes Album erzählt seine eigene Geschichte. Am besten läuft es dann, wenn aus einem geplanten Plot am Ende eine ganz andere Story wird.

Bei "The Good Life" war das im besten Sinne der Fall. Man kann das Album natürlich genau als das nehmen, was es an und für sich ist: eine wunderbar entspannte Neubewertung bewährter Songklassiker, ohne diese auf Teufel komm raus nach "modern" zu bürsten. Viel spannender wird es aber, wenn man das Album als vorläufigen Höhepunkt einer ungewöhnlichen Laufbahn versteht.

Ein Auftritt im Weißen Haus

Till Brönner darf sich zu Recht als erfolgreichster deutscher Jazzmusiker bezeichnen. Doch er ist weit mehr als nur ein Protagonist der nationalen oder europäischen Szene. Immer wieder zieht es ihn ins Mutterland des Jazz. Am International Jazz Day 2016 gelang ihm als Musiker, wovon die meisten deutschen Politiker nur träumen können, nämlich ein Auftritt im Weißen Haus.

Noch bemerkenswerter ist Brönners Umgang mit Stimme und Instrument. Galt er bislang als Trompeter, der gelegentlich sang, tritt er uns auf "The Good Life" plötzlich als Sänger mit zwei Stimmen entgegen.

Auf "The Good Life" gelingt Till Brönner das Kunststück, mit einer Reihe altbewährter Jazz- und Song-Standards eine ganz neue Geschichte zu erzählen. Dass ihm das so leicht und verschmitzt, in manchen Augenblicken sogar erfrischend kaltschnäuzig von der Hand geht, liegt nicht zuletzt daran, dass er sich in seiner Beschäftigung mit der Tradition nicht die Bohne um die Tradition schert. Er hat sich selbst nicht allzu ernst genommen und schon gar nicht mit der Frage beschäftigt, mit wem er sich zu messen hätte. He does it his way. (cw/pm)

Direktlink | Offizieller Trailer zum neuen Album "The Good Life" von Till Brönner

Tourdaten

01.11.2016 – Zürich, Kongresshaus
06.11.2016 – Dortmund, Konzerthaus
08.11.2016 – Darmstadt, Staatstheater
11.11.2016 – Erfurt, Alte Oper
13.11.2016 – Magdeburg, Oper
14.11.2016 – Hamburg, Laeiszhalle
20.11.2016 – Bielefeld, Stadthalle
29.11.2016 – Ravensburg, Konzerthaus
30.11.2016 – Köln, Philharmonie
03.12.2016 – Baden-Baden, Festspielhaus
04.12.2016 – Leipzig, Gewandhaus