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  • 04.09.2016, 14:33h               Teilen:   |

QueerScope

Deutschland bekommt nationalen queeren Filmpreis

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Der Dokumentarfilm "Kiki", der Einblicke in die Welt der heutigen jungen schwarzen LGBTI-Community gibt, war bereits auf der Berlinale mit einem Teddy ausgezeichnet worden

Am 14. Oktober verleiht QueerScope, eine Kooperation von 13 deutschen LSBTI-Filmfestivals, den ersten QueerScope-Debütfilmpreis an die schwedisch-amerikanische Doku "Kiki".

Im Rahmen des sechsten Filmfests homochrom in Köln wird am 14. Oktober zum ersten Mal der QueerScope-Debütfilmpreis verliehen. Aus weit über 70 queeren Langfilm-Regiedebüts aus aller Welt aus den Jahren 2015 und 2016 wurde der schwedisch-amerikanische Dokumentarfilm "Kiki" ausgewählt. Damit würdigt QueerScope, ein Zusammenschluss von 13 deutschen LSBTIQ-Filmfestivals, die Leistung der Regisseurin Sara Jordenö in ihrem Langfilmdebüt.

Durch die Zusammenarbeit mit Ko-Autor und Kollaborateur Twiggy Pucci Garcon, einem Kiki-Aktivisten, konnte Jordenö über vier Jahre hinweg einen wichtigen und sonst eher weniger zugänglichen Teil queerer Lebensweisen in der Ballroom-Kultur porträtieren. Zwar wurde das Voguing, eine Entwicklung der homo- und transsexuellen bzw. queeren Gemeinschaft, Anfang der 1990er durch Madonna und die Doku "Paris Is Burning" bekannter, verblieb aber im Untergrund.

Direktlink | Offizieller Trailer zu "Kiki"


Neben den selbstbewusst-spielerischen Selbstinszenierungen der Teilnehmer der Kiki- bzw. Vogue-Bälle spielt in Jordenös Werk die Wichtigkeit von Schutzräumen eine besondere Rolle – ein Aspekt der queeren Szene, der auch im Zusammenhang mit dem Attentat in Orlando diskutiert wurde. Wie die teils sehr jungen Protagonisten berichten, erleben sie aufgrund ihrer wahrgenommenen Andersartigkeit als farbige, queere oder HIV-positive Menschen nach wie vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Viele haben Erfahrungen mit Armut, Obdachlosigkeit, Prostitution und Drogen gemacht.

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Der QueerScope-Debütfilmpreis ist mit 500 Euro dotiert

Die Kooperation deutscher LSBTIQ-Filmfestivals unter dem Namen QueerScope besteht schon seit Jahrzehnten, ist aber in den letzten Jahren auf aktuell 13 Festivals herangewachsen. Die meisten von ihnen finden im Herbst statt, organisiert von gemeinnützigen Vereinen, und vergeben in ihrem Rahmen verschiedene Jury- und Publikumspreise. Zusammen zählen sie weit über 30.000 Besucher jedes Jahr.

Die Kompetenz der Programmmacher und ihr Wissen um das weltweite queere Filmschaffen spiegelte sich bislang nur in der Programmauswahl wider. Der QueerScope-Debütfilmpreis ist der weltweit erste nationale queere Filmpreis, der von Programmmachern mehrerer Festivals unabhängig von der Auswahl einzelner Festivals verliehen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Preisen fehlt die Einschränkung, dass Filme bei den teilnehmenden Festivals gezeigt werden müssen.

Mit dem neuen und unabhängigen QueerScope-Debütfilmpreis, der mit 500 Euro dotiert ist, soll der Filmnachwuchs gefördert und ermutigt werden, sich mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten und queeren Themen auseinanderzusetzen. Die Verleihung soll jedes Jahr im Rahmen eines anderen QueerScope-Festivals stattfinden.

In diesem Jahr findet die erste Verleihung am 14. Oktober um 22 Uhr im Turistarama in Köln im Rahmen des 6. Filmfests homochrom statt, welches den Filmpreis initiiert hat. Regisseurin Sara Jordenö ist zur persönlichen Übergabe des Preises nach Köln (sowie zu weiteren QueerScope-Festivals) eingeladen worden. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Homepage von QueerScope mit allen Festivalterminen
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Tags: queerscope, debüttfilmpreis, kiki, homochrom, sara jordenö
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