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  • 06.09.2016, 14:11h           20      Teilen:   |

Erzkonservative US-Aktivistin

Homo-Hasserin Phyllis Schlafly gestorben

Artikelbild
Phyllis Schlafly, hier bei einem Auftritt im Jahr 2011, kämpfte bis zu ihrem Tod gegen LGBTI-Rechte (Bild: Wiki Commons / Gage Skidmore / cc by 3.0)

Seit Jahrzehnten kämpfte Phyllis Schlafly gegen LGBTI-Rechte. Sie starb ein Jahr nach der Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht.

Die erzkonservative Aktivistin Phyllis Schlafly ist am Montag in ihrem Haus in einem Vorort von St. Louis verstorben. Sie wurde 92 Jahre alt. Die studierte Verfassungsrechtlerin galt laut dem LGBT-Magazin "Advocate" als "eine der schlimmsten Homo-Hasserinnen aller Zeiten".

Als Gründerin der Lobbygruppe "Eagle Fund" kämpfte Schlafly jahrzehntelang gegen LBGTI-Rechte. Als ihr größter Erfolg gilt, in den Siebzigerjahren einen Verfassungszusatz zur Gleichbehandlung von Frauen verhindert zu haben. Zwar hatten beide Kammern des Kongresses mit Zweidrittelmehrheit dem "Equal Rights Amendment" zugestimmt, allerdings ratifizierten die Verfassungsergänzung wegen ihrer Lobbyarbeit nur 35 der 50 Bundesstaaten – notwendig gewesen wären 38. Ihre Ablehnung begründete sie unter anderem damit, dass die Verfassungsergänzung die Gefahr berge, dass die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet werde.

Nachdem der Supreme Court auch ohne diesen Verfassungszusatz im vergangenen Jahr die landesweite Gleichbehandlung im Eherecht angeordnet hatte, rief Schlafly Politiker auf, das Urteil zu ignorieren. Die wahre Intention der Ehe-Öffnung sei die "Auslöschung der christlichen Religion", so die Katholikin, deren ältester Sohn sich 1992 als schwul geoutet hatte.

Schlafly setzte sich Anfang der Achtziger im Wahlkampf für Ronald Reagan ein und trug zur konservativen Neuausrichtung der Republikaner bei. Im aktuellen Wahlkampf unterstützte sie Donald Trump. Beim republikanischen Wahlparteitag im Juli war sie eine der Delegierten aus Missouri, die für den New Yorker Milliardär stimmten. Sie lobte insbesondere Trumps harte Linie in der Ausländerpolitik und behauptete, dass Immigration die amerikanische Familie "vernichte". (dk)

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Tags: phylis schlafly, ehe-öffnung, usa, st. louis
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Reaktionen zu "Homo-Hasserin Phyllis Schlafly gestorben"


 20 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
06.09.2016
14:21:03


(+15, 15 Votes)

Von KMBonn
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2012


Das erste, was mir dazu in den Sinn kam:

"Ding-Dong! The Witch is dead."

Youtube-Video:


In einem gebe ich der "lieben Verblichenen" aber Recht.

Die "Auslöschung der christlichen Religion", zumindest so wie sie das Christentum versteht, steht bei mir auch ganz hoch oben auf meiner persönlichen Wunschliste.

Möge sie in Unfrieden ruhen.


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#2
06.09.2016
14:36:37


(+6, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von KMBonn


""Die "Auslöschung der christlichen Religion", zumindest so wie sie das Christentum versteht, steht bei mir auch ganz hoch oben auf meiner persönlichen Wunschliste.""..

Ist das eigentlich wirklich so, daß solche Homo-Hasser in einen Extra-Himmel kommen in dem sie nur von LGBTTIQ* umgeben ihre Sünden abarbeiten müssen indem sie dort als "Jungfrau" zur Verfügung stehen müssen ?


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#3
06.09.2016
14:48:50


(+13, 13 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Die USA sind doch durch Immigration entstanden. Da wurde deswegen keine einzige Familie zerstört! Phyllis Schlafly muß wohl extrem dumm gewesen sein, um dieses nicht erkennen zu können. Es ist typisch für Religioten, Zusammenhänge herzustellen, wo es keine gibt.


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#4
06.09.2016
14:49:57
Via Handy


(+13, 15 Votes)

Von Orthogonalfront


Ältester Sohn schwul und noch Eheöffnung mitbekommen. So ists recht. Ein Leben in Hass auf der ganzen Linie gescheitert. Großartig! :-)


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#5
06.09.2016
14:50:58
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Chaosmaedchen
Aus - (Sachsen)
Mitglied seit 25.08.2016


Das Weib scheint aus der Hölle gekrochen zu sein.
Homophob, gegen die Gleichstellung von Frauen, unterstützte Trump..
Wie viel Hass kann in einer Person stecken?


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#6
06.09.2016
15:29:26


(+12, 12 Votes)

Von Eulenspiegel
Antwort zu Kommentar #1 von KMBonn


Das Lied der Vogelscheuche würde auch passen: "If I only had a brain"


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#7
06.09.2016
15:35:59


(+15, 15 Votes)

Von Carsten AC


Schön, dass sie noch die Ehe-Öffnung erlebt hat...


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#8
06.09.2016
15:45:03


(+13, 13 Votes)

Von Yannick


>>> Sie lobte insbesondere Trumps harte Linie in der Ausländerpolitik und behauptete, dass Immigration die amerikanische Familie "vernichte". <<<

Dass, was sie sich unter "amerikanischen Familien" vorstellt, ist überhaupt erst durch Immigration entstanden. Denn hätte es diese Immigration nicht gegeben, dann wären die heutigen amerikanischen Familien solche aus amerikanischen Ureinwohnern. Also diejenigen, die "Indianer" genannt werden und von den Immigranten (also auch ihren Vorfahren) fast ausgerottet, ihres Landes, ihrer Besitztümer und ihrer Kultur beraubt wurden.


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#9
06.09.2016
16:47:16
Via Handy


(+10, 10 Votes)

Von spidermansb


Is doch schön, dass nicht jeder Tod umsonst ist...manche sterben auch, damit die Welt durch ihren Tod ein Stückchen besser wird...Rest in Piss Gewitterhexe!


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#10
06.09.2016
16:47:16


(+6, 8 Votes)

Von Fredinbkk
Aus Bangkok (Thailand)
Mitglied seit 08.01.2015


..bei so einer Nachricht ueber den Tod einer unbeschreiblich boesen,hassenden Person,
bedauere ich, dass es weder Paradies noch Hoelle gibt ..Fegefeuer schon garnicht...( hat ja angeblich der Ratzinger in Absprache mit Luzifer,Teufel und Belzebub vor Jahren einfach offiziell geschlossen...)

der wuerde ich wuenschen in letzterem zu landen und bis in alle "Ewigkeit" fuer ihr geiferndes Schandmaul Bestrafung zu bekommen...

..aber nun ist sie nur tod ,wie alle am Ende ,egal ob Katze,Hund oder Spitzmaus...

und uns allen bleibt erspart "Trauer" zu empfinden .....

Moegen die Wuermer sie fressen...hoffendlich wird denen nicht uebel...


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