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Regisseurin Vanessa Jopp (3.v.l.) mit Mark Waschke (1.v.l.), Meret Becker und Jens Harzer bei einer Szenenbesprechung am Set (Bild: rbb / Andrea Hansen)

In ihrem fünften Fall ermitteln Robert Karow und Nina Rubin an einer Neuköllner Gesamtschule.

Eine bizarre schwarze Masse, zusammengeschmolzen mit einem Plastikliegestuhl in einem Laubengarten – mehr ist nicht übrig von Enno Schopper. Die Berliner "Tatort"-Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) müssen in ihrem fünften Fall herausfinden, was hinter dem grausamen Tod des Lehrers steckt. Seit Dienstag laufen die Dreharbeiten für den neuen Berliner Krimi mit dem Arbeitstitel "Amour fou".

Die ersten Ermittlungen führen Rubin und Karow an die Gesamtschule im Neuköllner Rollbergkiez, in der Enno Schopper unterrichtete, bevor er offenbar erschlagen, mit Benzin übergossen und verbrannt wurde. Aber warum? "Fragen Sie mal die Kids im Kiez, was man am besten mit Schwulen macht", sagt Ennos Lebenspartner Armin (Jens Harzer) zu den Ermittlern. Enno hat seine Homosexualität offen gelebt – "fast provokativ, jedenfalls hier", heißt es in der Pressemitteilung des rbb.

Ein Morast aus Gerüchten und Vorurteilen


Coming-out mit der Zigarette danach: Im November 2015 hatte Kommissar Karow erstmals einen anderen Mann abgeschleppt (Bild: rbb)

Ein Zeuge will angeblich gesehen haben, wie sich Enno dem Schüler Duran Bolic (Justus Johanssen) im Umkleideraum sexuell genähert hat. Seit Jahren kümmert sich der Lehrer um den Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Er und Armin haben ihm ein Zuhause gegeben und ihn gefördert. Aber das Gerücht bestreiten Enno und Duran vehement. Trotzdem drehen Elternschaft und Jugendamt am Rad. Enno wird beurlaubt, bis zur Klärung…

Doch nun ist Enno Schopper tot. Rubin und Karow wollen Duran befragen. Aber der ist verschwunden, angeblich mit seinem Vater nach Kroatien. Stimmt das? Durans Freundin Jasna (Lisa Vicari) schwört: "Niemals! Duran hat seinen Vater gehasst". Und Duran hätte Enno nie ein Haar gekrümmt, er habe ihn vergöttert. Das beteuert auch Armin, dessen ironisch-charmante Art bei Karow gleichermaßen Interesse und Misstrauen weckt. Die beiden Ermittler müssen sich anstrengen, um nicht im Morast aus Gerüchten und Vorurteilen zu versinken.

Mit seinem eigenen Coming-out hatte Robert Karow im November letzten Jahres als erster schwuler "Tatort"-Kommissar selbst für Schlagzeilen gesorgt (queer.de berichtete). In der zuletzt ausgestrahlten Berliner Folge "Wir, Ihr, Sie" war er im Juni sogar beim Analverkehr mit einem anderen Mann zu sehen (queer.de berichtete).

Das Drehbuch zu "Amour fou" schrieb "Tatort"-Spezialist Christoph Darnstädt, Regie führt Grimme-Preisträgerin Vanessa Jopp. Drehorte sind das Tempelhofer Feld, Kreuzberg und Neukölln, unter anderem die Hasenheide. Die Ausstrahlung ist für Pfingstmontag, den 5. Juni 2017 geplant. (cw/ots)



#1 JensAnonym
  • 08.09.2016, 08:09h
  • Och nö Kinners, jetzt hatten die gerade erst mit dem Kommissar einen selbstbewussten Schwulen gezeigt, jetzt muss wieder einer sterben. Mörder oder Opfer, das hatten wir doch seit 1933. It's over. Do your homework.
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#2 FredinbkkProfil
  • 08.09.2016, 09:21hBangkok
  • Antwort auf #1 von Jens
  • ....das ist ein Krimi ,da soll es schon mal Moerder oder Opfer geben, sogar unter Heten ....

    wuenscht Du Dir nur Randbesetzungen , z.B den schwulen Friseuer des toten Lehrers ....

    verstehe Deinen Einwand nicht...
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#3 FelixAnonym
  • 08.09.2016, 09:22h
  • Im deutschen Fernsehen sind Schwule immer entweder der psychopathische Täter oder das Opfer oder der AIDS-Kranke.

    Wieso kann man im deutschen Fernsehen nicht auch mal andere Schwule zeigen?!
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 08.09.2016, 11:14hFrankfurt
  • Die Message des Krimis ist doch klar: Pädos gibt's nicht nur in der RKK sondern auch unter Schwulen in eingetragener Partnerschaft. Wenn das nicht Teil des Rollbacks ist, dann weiß ich auch nicht
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#5 m123Anonym
  • 08.09.2016, 11:57h
  • Ich finde es schlimm, dass männliche Homosexualität dort in einen Zusammenhang mit Pädophilie gebracht wird.

    Richtig übel.

    Da bekommt die ohnehin konservative Zuschauerschaft des Tatorts wieder reichlich Nahrung für falsche Vorurteile.
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#6 TheDadProfil
#7 Dont_talk_aboutProfil
#8 Dont_talk_ShitAnonym
  • 08.09.2016, 23:21h
  • Antwort auf #7 von Dont_talk_about
  • Ach so ist das. Das heißt also, die Eltern sollen also über die sexuelle Selbstentfaltung des möglicherweise schwulen Sohnes hinwegentscheiden.
    Wenn du das auch noch gut findest, dann bist du einfach ekelhaft und nicht anders als die besorgten Eltern!

    Aber vielleicht ist das ja auch die Auflösung: Der Sohn ist schwul und braucht ein Vorbild oder jemanden zum reden. Der Lehrer wird von einem "besorgten Eltern"teil umgebracht, weil dieses nicht damit klar kommt, dass der Sohn schwul ist...
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#9 Vater
  • 08.09.2016, 23:51h
  • Wo Männer andere Männer und sogar Kinder verführen...

    Grausamer Mord im morastigen Sumpf des Pädo- und Homosexuellenmilieus... *grusel*
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#10 Dont_talk_aboutProfil
  • 09.09.2016, 00:21hFrankfurt
  • Antwort auf #8 von Dont_talk_Shit
  • Der Sohn hat eine Freundin. Bitte erstmal sorgfälltig den Artikel lesen.

    Wieso veröffentlichst Du Deine Beiträge teilweise unter diesem Synonym ? Sie haben ganz offenkundig das gleiche, recht überschaubare Niveau wie die des Kollegen The Dad
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