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Benedikt führte die katholische Kirche zwischen 2005 und 2013 an (Bild: flickr / Johannes Schlund / by 2.0)

In einem neuen Buch lobt sich Benedikt dafür, dass er als Papst schwule Seilschaften in der Kirche zerschlagen habe.

Papst Benedikt XVI. erklärt in einem neuen Interviewbuch, das am Freitag in mehreren Ländern erscheinen soll, dass er als Pontifex Sieger im Kampf gegen eine ominöse "Gay Lobby" innerhalb der katholischen Kirche gewesen sei. Laut der "Süddeutschen Zeitung" beschreibt der 89-Jährige in "Benedikt XVI. Letzte Gespräche" des deutschen Journalisten Peter Seewald, wie er eine Schwulen-Seilschaft zerschlagen habe."Ob sich wieder was bildet, weiß ich nicht", so Benedikt XVI. laut Manuskript.

Bereits vor zwei Monaten hatte die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" berichtet, dass Benedikt, der mit bürgerlichem Namen Josef Ratzinger heißt, ausführlich zur "Gay Lobby" Stellung beziehe würde (queer.de berichtete) Demnach beschreibe er das Netzwerk als eine "Gruppe von vier bis fünf hochgestellten Persönlichkeiten", die versucht hätten, auf wichtige Entscheidungen der Kirche Einfluss zu nehmen. Bislang hatte die Kirche die Existenz eines solchen Netzwerks nie bestätigt.

Wegen "Gay Lobby" zurückgetreten?


Das Buch erscheint am Freitag auf Deutsch und in mehreren anderen Sprachen

Vor drei Jahren hatte es bereits Gerüchte gegeben, dass Benedikt wegen dieser "Gay Lobby" zurückgetreten sei. Demnach soll im Vatikan die Angst umgegangen sein, dass die Beziehungen "weltlicher Natur" an die Öffentlichkeit gelangten (queer.de berichtete).

In dem neuen Buch präsentiert sich Benedikt laut "Süddeutsche" als Papst, der versucht habe, den "Schmutz" in der Kirche zu beseitigen – darunter verstehe er unter anderem pädophile Priester, intransparente Finanzen und Korruption. "Ich wollte natürlich mehr tun, als ich konnte", so Benedikt. Die deutsche Kirche kritisiert der frühere Erzbischof von München und Freising scharf. Er beklagt einen "etablierten und hochbezahlten Katholizismus" samt "Überhang an ungeistlicher Bürokratie". Außerdem bemängelt er eine "Theoretisierung des Glaubens" und einen "Mangel an einer lebendigen Dynamik".

Während seiner Amtszeit hatte Benedikt immer wieder vor eine Ausweitung von LGBTI-Rechten gewarnt. So behauptete er 2012, die Anerkennung von gleichgeschlchtlichen Partnerschaften sei eine "Manipulation der Natur" und führe zum Verlust der "Würde des Menschen" (queer.de berichtete). Er konnte jedoch nicht verhindern, dass selbst katholische Länder wie Frankreich, Portugal oder Argentinien Homo-Paare im Ehe-Recht gleichstellten. (cw)



#1 GeorgGProfil
  • 08.09.2016, 12:21hBerlin
  • Joseph Ratzinger hat einen solchen (Selbst-)Hass, dass er wohl noch auf dem Sterbebett gegen Schwule wettern wird.
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#2 panzernashorn
  • 08.09.2016, 12:29h
  • Die Ratzingerin hat schlicht und einfach noch nie alle Tassen im Schrank gehabt.

    Ein Heer von Psychologen und Psychotherapeuten wäre wohl nötig, um die schweren Persönlichkeitsstörungen dieser von Wahn und Hass zerfressenen religiotisch gestörten Figur zu behandeln...................

    Eigentlich ein sehr armer (aber dennoch nicht weniger gefährlicher) Mensch, der noch nicht einmal ahnt, wie dringend er psychotherapeutische Hilfe benötigt.
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#3 panzernashorn
  • 08.09.2016, 12:31h
  • Ein viel besseres Bild würde er abgeben, wenn er sich als "Sieger über seine bisherige Persönlichkeitsstörung" deklarieren könnte................
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#4 JolerhodriohAnonym
  • 08.09.2016, 12:39h
  • Ja, ganz sicher gibt es keine Schwulen Lobby mehr im Vatikan, es gibt ganz sicher gar keine Schwulen mehr dort. Außer ihm, Fr. Gänswein, und tausend andenen! Der hat einen mächtigen Schuß.
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#5 FredinbkkProfil
  • 08.09.2016, 12:45hBangkok
  • ...wohl mehr als 1 Kilo bedrucktes Papier ....

    ein "Schinken" den keiner braucht und der keinem nuetzt.....

    ........daraus haette man auch 60 Rollen Klo-Papier machen koennen....

    beides ist gleichwohl fuer den Ar....!
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#6 DieterBremenProfil
#7 markusbln11Anonym
  • 08.09.2016, 13:25h

  • Ach, ist das nicht der eremit, der eine einzelzelle im westflügel des vatikans bewohnt.

    Nun der herr zeigt nur auf, dass er im vatikanstaat einschliesslich der zugehörigen kirche keine - von den durch ihn gesetzten dogmen -abweichenden meinungen duldete. Gratulation für dieses eingeständnis.

    In europa gibt es nur noch drei personen von der gleichen sorte. Die sind aber noch im amt. Putin, Lukaschenko und Erdogan.
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#8 PeerAnonym
  • 08.09.2016, 13:53h
  • Was für ein Spinner...

    Da sieht man, wie sehr Religiotie den Verstand vernebelt und einen überall Verschwörungen sehen sieht.
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#9 JadugharProfil
  • 08.09.2016, 14:48hHamburg
  • Es gibt ein Sprichwort, welches besagt, dass Eigenlob sehr stinkt. Die Leute im Vatikan sind laut Bibel (Erbsünde) sündige Menschen, so wie der Ratzinger selbst. Sein Schmutz ist, daß er selbst völlig rein strahlen und glänzen möchte in besonderen blütenreinen Prunkgewändern um seine tiefen und dunklen Abgründe zu überdecken. Wäre er ein ergebener Diener Gottes, so hätte er von diesen weltlichen Schmutz Abstand nehmen sollen. Wie wäre es, mal ein Leben in Sack und Asche zu leben, so wie er es oft gegenüber seinen Anhängern gepredigt hat?
    Der ganze Vatikan ist eine riesige Müllhalde größten Drecks, was nur mit der vollständigen Entfernung des Vatikans gesäubert werden kann.
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#10 LinusAnonym
  • 08.09.2016, 15:36h
  • Das Buch heißt ja "letzte Gespräche".

    Können wir also hoffen, in Zukunft von seinem Gefasel verschont zu bleiben?
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