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Hongkong Die Polizei in Hongkong hat am Montag die Modenschau eines schwulen Veranstalters gestürmt und anschließend aufgelöst. Zehn Einsatzkräfte, teilweise in zivil, ließen die Musik stoppen und überprüften die Papiere von über 300 Gästen, kurz bevor die Show beginnen konnte. "Ich kann das nicht verstehen. Wir haben für die Vorführung proffessionelle Choreographen und Models engagiert. Es gab keinerlei sexuell eindeutige Szenen", klagte einer der Veranstalter. Die Polizei gab an, die Veranstaltung nicht aufgrund der Homosexualität aufgelöst zu haben, nannte aber keinen anderen Grund. In der chinesischen Hafenstadt mehren sich die Beschwerden über ein aggressives Vorgehen der Polizei gegen die schwule Szene. Die Verwaltung von Hongkong denkt indessen darüber nach, die Rechte von Schwulen und Lesben auszuweiten. Eine Umfrage ergab aber kürzlich, dass 60 Prozent der Bevölkerung ein solches Vorhaben für überflüssig hielten. Fast 70 Prozent gaben an, nichts von der Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung zu wissen. (mm)



#1 HarryAnonym
  • 20.04.2005, 08:38h
  • Fast 70% gaben an, nichts von der Diskriminierung zu wissen. Für mich ist es eindeutig faschistoid, was da abgeht.
    Ich frage mich, wieviel Prozent der deutschen Bevölkerung im 3. Reich angegeben hätte, nichts von Diskriminierung oder Verfolgung ihrer Mitbürger zu wissen.
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