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Das "Network of European LGBT Families Associations" wurde erst vor vier Jahren gegründet (Bild: NELFA)

  • 9. September 2016, 16:20h, Noch kein Kommentar

NELFA erhält als erste Organisation für Regenbogenfamilien einen Teilnehmerstatus im Europarat.

Das Netzwerk der europäischen Regenbogenfamilienverbände (NELFA) darf im Europarat künftig mitreden: Wie die 2012 gegründete Organisation am Freitag mitteilte, ist sie in die Konferenz der internationalen Nichtregierungsorganisationen im Europarat aufgenommen worden.

Die Straßburger Konferenz nimmt aktiv am Entscheidungsprozess des Europarates teil. Die Nichtregierungsorganisationen haben die Aufgabe, mit ihren Fachkenntnissen beratend zur Verfügung zu stehen. Der Konferenz gehören über 400 Nichtregierungsorganisationen an, darunter auch die LGBTI-Organisation ILGA Europe, die "European Gay and Lesbian Sport Federation" sowie Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International.

"Mit der Aufnahme erkennt der Europarat die vitale Rolle von Nichtregierungsorganisationen in einer Demokratie an", erklärte NELFA-Vizepräsident Luís Amorim in einer Pressemitteilung. "Der Teilnehmerstatus wird die Zivilgesellschaft stärken und uns besser ermöglichen, uns in allen 47 Mitgliedsstaaten des Europarates für die Vielfalt der Familie einzusetzen."

Dem NELFA-Netzwerk gehören 27 Verbände aus 18 europäischen Ländern mit mehr als 25.000 Mitgliedern an. Eines der Gründungsmitglieder ist der Lesben-und Schwulenverband in Deutschland (LSVD).

Alle europäischen Staaten mit Ausnahme Weißrusslands und des Vatikans sind Mitglieder im Europarat. Das wichtigste Dokument der Organisation ist die 1950 beschlossene Europäische Menschenrechtskonvention, die im Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg durchgesetzt wird. (dk)