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Das Urlaubsparadies Aruba liegt in der südlichen Karibik nur 25 Kilometer nördlich von Venezuela (Bild: Aruba Tourism Authority)

Die niederländische Karibikinsel gibt gleichgeschlechtlichen Paaren mehr Rechte.

Das Parlament der Karibikinsel Aruba hat am Donnerstagabend mit elf zu fünf Stimmen und bei vier Enthaltungen für die Einführung eingetragener Partnerschaften für Lesben und Schwule gestimmt. Die Beschluss, der unter anderem auch Pensionsansprüche enthält, ging auf eine Initiative der homosexuellen Abgeordneten Desiree Sousa Croes zurück.

Aruba gehört formal zum Königreich der Niederlande, hat jedoch eine eigene Verfassung, Währung und Regierung. 2007 wurden die weitgehend autonomen Überseegebiete vom Verfassungsgericht zwar dazu verdonnert, die bereits seit 2001 auf dem Festland möglichen gleichgeschlechtlichen Ehen anzuerkennen, rechtliche Ansprüche daraus wurden jedoch auf der Insel weiterhin verwehrt (queer.de berichtete).

"Ich hätte mir die gleichgeschlechtliche Ehe gewünscht", sagte Croes nach der Abstimmung. "Aber diese Änderung beseitigt zumindest die Notwendigkeit, in die Niederlande zu reisen, wenn man seine Partnerschaft anerkannt haben möchte." Die Politikerin hatte ihre Freundin vor vier Jahren in Amsterdam geheiratet. (cw)



#1 Julian 80Anonym
  • 10.09.2016, 16:52h
  • Im Jahr 2016, wo mittlerweile über 20 Staaten die Ehe geöffnet haben und das in immer mehr weiteren Staaten in der Diskussion ist, ist es ein ziemlicher Anachronismus jetzt noch mal mit Eingetragenen Partnerschaften zu kommen.

    Naja, besser als gar nichts...

    Aber schön wäre, wenn auch dort bald die Ehe geöffnet würde...
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