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Berlin Detlef Mücke, Gründungsvater der Berliner Arbeitsgemeinschaft homosexueller Lehrer und Erzieher, wird am Mittwoch mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Mücke ist seit 25 Jahren in der Arbeitsgemeinschaft engagiert, die unter dem Dach der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Berlin (GEW) angesiedelt ist. Er hat sich für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben an Schulen eingesetzt und dafür gesorgt, dass Homosexualität im Unterricht thematisiert wurde. In den 70er Jahren war Mücke einer der ersten Lehrer, der offen schwul an seiner Schule auftrat. Noch bis 1969 konnten schwule Lehrer aus dem Schuldienst entlassen werden, wenn ihre Homosexualität bekannt wurde. "Detlef Mücke hat damit wichtige Impulse für die Berliner Bildungspolitik gegeben", äußerte sich der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel (SPD). Von ihm wird Detlef Mücke die Auszeichnung auf einem Festakt in Berlin überreicht bekommen. (mm)



#1 wolfAnonym
  • 19.04.2005, 16:06h
  • herzlichen glückwunsch !
    wir alten säcke mussten noch was für unser selbstverständnis tun und kannten odo walz in der szene nur vom wegsehen.
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#2 christianAnonym
  • 19.04.2005, 22:50h
  • Hallo,
    endlich mal was Positives,wo doch in andren Ländern so vieles wieder bergab geht.Ja,da kann ich nur noch Gratulieren.

    M.f:G
    chris
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#3 michaelAnonym
#4 Eike StedefeldtAnonym
  • 20.04.2005, 10:49h
  • Ja, das ist ein lieber Staat: Gestern brummt er Schwulen wegen Kinderlosigkeit höhere Sozialbeiträge auf und heute ehrt er einen schwulen Lehrer. Erinnert sich noch jemand an den 4. Oktober 2002? Da erhielten auf Schloß Bellevue zu Berlin, es spielte ein Streichquartett, aus der Hand des Bundespräsidenten Rau (SPD) in derselben Zeremonie unser aller Homo-Hero Volker Beck und Prof. Günter Dörner das Bundesverdienstkreuz. Genau jener Endokrinologe Dörner, der an Ratten Versuche unternahm, Homosexualität auszumerzen. Was sagen uns also solche Ehrungen mit Blechdingern, die auch zahlreiche alte Nazis im Schrank haben?
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#5 dantonAnonym
  • 21.04.2005, 15:43h
  • Ach Eike, so ist das halt in einer Demokratie: mal trifft es den richtigen, mal den falschen. Mir ist schon klar, daß im real existierenden Sozialismus selbstverständlich nur die verdienten Genossen des volkes geehrt wurden, die aufgrund des weisen ratschlusses eines allwissenden politbüros dafür würdig erachtet wurden, gell eike ? Schon blöd, daß das jetzt ganz anders läuft...
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#6 Eike StedefeldtAnonym
  • 21.04.2005, 16:35h
  • Richtig, Danton, so ist die Demokratie, darin wählen die dümmsten Kälber ihre Schlachter noch immer selber.
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