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  • 15.09.2016, 11:33h           15      Teilen:   |

Wirt der "Deutschen Eiche"

Stadt München zeichnet Szenewirt Dietmar Holzapfel aus

Dietmar Holzapfel und OB Dieter Reiter bei der Verleihung der Medaille - Quelle: Facebook / Thomas Niederbühl
Dietmar Holzapfel und OB Dieter Reiter bei der Verleihung der Medaille (Bild: Facebook / Thomas Niederbühl)

Der charismatische Wirt, der seit über 20 Jahren die "Deutsche Eiche" betreibt, hat vom OB die Medaille "München leuchtet" überreicht bekommen.

Der Münchener Wirt Dietmar Holzapfel, langjähriger Betreiber des LGBT- und Künstlertreffs "Deutsche Eiche", ist am Mittwoch im Rathaus von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit der Medaille "München leuchtet" in Bronze ausgezeichnet worden. Mit dem Preis ehrt die Stadt Persönlichkeiten, die sich besonders um München verdient gemacht haben.

"Meine Stadt soll weiterhin weltoffen, tolerant und bunt sein. Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung diskreditiert werden", erklärte Reiter, ein Duzfreund von Holzapfel, nach Angaben der "Abendzeitung" bei der Verleihung.

Holzapfel übernahm 1993 zusammen mit seinem Lebenspartner die Traditionsgaststätte in der Reichenbachstraße. Zur Gaststätte gehören auch ein Hotel und eine Sauna für Männer.

In den letzten Jahren engagierte sich Holzapfel offensiv in der Szene. So sorgte er beim CSD 2006 für Aufregung bei der Polizei, als er auf einem Paradewagen satirisch den damaligen Papst Benedikt XVI. auf die Schippe nahm: Auf Bildern und als Puppe war der katholische Anführer unter anderem mit Kondomen und einer Aids-Schleife zu sehen. Das schwule Papamobil wurde damals von den Beamten verboten; außerdem wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verunglimpfung eines ausländischen Staatsoberhauptes und Beleidigung von religiösen Bekenntnissen wurde eingeleitet, aber schnell wieder eingestellt. Erst knapp vier Jahre später entschied das bayerische Verwaltungsgericht, dass dieses Verbot rechtswidrig war (queer.de berichtete).

Im Juli diesen Jahres sponserte der 59-Jährige den ersten CSU-Wagen beim Münchener CSD (queer.de berichtete). (dk)

Links zum Thema:
» Homepage der Deutschen Eiche
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Tags: münchen, dietmar holzapfel, münchen leuchtet
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Reaktionen zu "Stadt München zeichnet Szenewirt Dietmar Holzapfel aus"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
15.09.2016
14:34:29


(+1, 9 Votes)

Von userer
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"Im Juli diesen Jahres sponserte der 59-Jährige [Wirt Holzapfel] den ersten CSU-Wagen beim Münchener CSD."

Pfui!
Der Eiche-Wirt steckt genau der CSU Geld in den Hintern, die die faschistoiden "Demo für alle"-Leute hofiert und als Freistaatsregierung empfängt.
Link zu www.queer.de

Der Eiche-Wirt finanziert genau die CSU, deren Freistatsjustizminister sich gegen die Rehabilitierung der nach § 175 Verurteilten starkmacht.
Link zu www.queer.de

Zeigt dem Sponsoren der Faschistenfreunde die Rote Karte und dreht der Deutschen Eiche durch Boykott den Geldhahn zu, damit sie keins mehr übrig hat für die CSU!


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#2
15.09.2016
17:06:34


(-1, 7 Votes)

Von Robby69
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Herzlichen Glückwunsch - und viel Erfolg weiterhin!


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#3
15.09.2016
17:11:13


(+1, 7 Votes)

Von Robby69
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Antwort zu Kommentar #1 von userer


Du weißt schon, dass sich Dietmar Holzapfel als einer der wenigen "Szene-Urgesteine" nach wie vor - und schon seit Jahrzehnten! - massiv für uns Schwule und die Schwulen-Szene einsetzt oder?! - Und ja, er versteht sich gut mit Reiter UND Josef Schmid. Na und?!
Du solltest Dich lieber mal über die Hintergrund von Holzapfels Engagement informieren, statt hier - vollkommen unwissend, weil Du nicht aus München (oder Umgebung) bist - derart ekelhaftes Holzapfel-Bashing zu betreiben!

Ach ja, die Sauna der "Deutschen Eiche" ist eine der wenigen noch verbliebenen schwulen Sauna in München, Schlaumeier...


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#4
15.09.2016
17:16:34


(+1, 5 Votes)

Von Robby69
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Ups! Muss natürlich heißen: über die HINTERGRÜNDE - nicht die Hintergrund.
Sorry...


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#5
15.09.2016
20:41:46


(-3, 9 Votes)

Von userer
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Antwort zu Kommentar #3 von Robby69


Robby69: "die Sauna der "Deutschen Eiche" ist eine der wenigen noch verbliebenen schwulen Sauna in München"

Ficken ist wichtiger als zu verhindern, dass Kelle und Consorten von der durch Holzapfel gesponserten CSU regierungsfähig gemacht werden? Traurig.


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#6
15.09.2016
23:43:51


(0, 6 Votes)

Von Robby69
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Antwort zu Kommentar #5 von userer


Nein, ficken ist - im Gegensatz zu Deiner Unterstellung -für mich nicht wichtiger als LGBTI-Rechte. Aber ich finde es echt unter aller Sau, wie Du über Dietmar Holzapfel herziehst. KENNST Du als Berliner die Münchner Szene und auch die betreffenden Hintergründe oder Dietmars bisheriges Engagement für uns Schwule? Nein! Er setzt sich seit Jahrzehnten für uns Schwule AKTIV ein und versucht, die Szene mit zu erhalten. . Hast Du Dich je für uns Schwule im Münchner Raum eingesetzt? Nein! Dietmar schon! Bist Du in München gegen drn 175er und gegen Schwulenhass auf die Straße gegangen? Nein! Dietmar schon! Kennst Du seine politische Überzeugung? Nein! Im Gegensatz zu mir. Du weißt ja noch nicht mal, dass er sich gegen Nazis einsetzt! Also bevor Du hier weiter so einen verdammten Scheiße über Dietmar abässt, informier Dich gefälligst mal! Von anderen erwatest Du ja auch, dass sie sich über die Fakten informieren, BEVOR sie posten. Deine Arroganz und Dein vorsätzliches Schlechtmachen von Leuten, die Du nicht mal persönlich kennst, ist echt zum Kotzen und sagt verdammt viel über Deinen Charakter aus.


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#7
16.09.2016
08:43:19


(0, 6 Votes)

Von Robby69
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Antwort zu Kommentar #5 von userer


Nachtrag zu Deiner Information:
Dietmar sponsort nicht "nur" - wie Du hier im Forum aus welchen Gründen auch immer suggerieren willst - den betreffenden CSU-Wagen heuer, sondern steckt einen Haufen seiner eigenen Kohle in den GESAMTEN CSD München, organisiert ihn teilweise mit und arbeitet auch mal an einem der Würstchen-Stände mit. Und wenn Du den queer.de-Artikel

Link zu www.queer.de

auch wirklich komplett gelesen hättest, dann hättest Du u.a. auch folgende Sätze im Update am Ende des Artikels nicht übersehen können:
(Zitat: ) "SPD und Schwusos: "Herzlich Willkommen am CSD"

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben die SPD und die Schwusos am Mittwochmittag auf den angekündigten CSU-Wagen auf dem Münchner CSD reagiert. "Herzlich willkommen am CSD, liebe CSU", erklärte SPD-Stadtrat Christian Vorländer: "In der Stadtpolitik schafft es die CSU nachdem man ihr es lang genug erklärt hat wichtigen LGBTI-Projekten zuzustimmen. Die großen Brocken müssen aber in Land und Bund aus dem Weg geräumt werden, und da ist die Münchner CSU nicht ohne Einfluss, den sie nutzen muss, wenn es ihr Ernst ist." (Zitat Ende)

Wenn, dann solltest Du in Zukunft zumindest so fair sein, diese Tatsachen nicht (ob bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt) nicht zu verschweigen, sondern den kompletten Sachverhalt darzustellen - nicht nur DEN Teil, der Dir bzgl. Deiner Argumentation/Sichtweise grade in den Kram passt. -

Und als kleine Anmerkung zum Schluss, falls Dir diese Tatsache "entfallen" ist: Auch wenn Josef Schmid in der CSU - und damit in der für uns LGBTIs falschen, da homophoben, Partei - ist, hat er den Aufruf der Opposition an die bayerische Staatsregierung, der Eheöffnung zuzustimmen, mit unterschrieben.


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#8
16.09.2016
11:36:53


(-2, 8 Votes)

Von userer
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Antwort zu Kommentar #6 von Robby69


Ja, ja, ja und ja: Ich habe lange in München gelebt.

Es ist nun einfach mal so, dass Holzapfels Geld es der CSU ermöglicht hat, sich auf dem Münchner CSD ein Regebogenmäntelchen umzuhängen, obwohl sie gleichzeitig homophobe Fast-Nazis auf Regierungsebene umgarnt. Das nenne ich Pinkwashing mithilfe der Deutschen Eiche.


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#9
16.09.2016
14:39:46


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #6 von Robby69


""Nein, ficken ist - im Gegensatz zu Deiner Unterstellung -für mich nicht wichtiger als LGBTI-Rechte. Aber ich finde es echt unter aller Sau, wie Du über Dietmar Holzapfel herziehst.""..

Tut er nicht..
Bei Licht betrachtet mag es wichtig sein das Herr Holzapfel eine Kneipe, ein Hotel, eine Sauna betreibt, die als eine von wenigen verbliebenen Gastronomischen Betrieben der Szene eine Einrichtung darstellt die wichtig, und beinahe schon unverzichtbar scheint..

Demgegenüber muß man hier aber auch anmerken :
Herr Holzapfel kriecht der CSU in den Arsch..
Der CSU die im Bund die Ehe-Öffnung verhindert..
Der CSU die die Rehabilitation der §-175-Opfer verhindert..
Der CSU die auch weiterhin gegen die Gleichstellung und Gleichberechtigung agieren wird..

Man gibt einer solchen Partei nicht die Möglichkeit sich auf einem CSD "zu präsentieren", selbst dann nicht wenn sich auf dem Wagen dann nur Parteimitglieder zeigten, die als Mitglieder der LSU "selbst betroffen" sein sollten..

Sein anderes Engagement ehrt ihn sicher..
Aber das sponsern einer solchen Aktion reißt dann mit dem Arsch wieder ein, was die Hände aufgebaut haben, und das muß kritisiert werden..


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#10
16.09.2016
19:06:09


(+2, 4 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #9 von TheDad


Tut er meiner Meinung nach doch. Vor allem auch, weil er sich bzgl. der Sauna sofort aufs Ficken einschießt. Und darüber das Hotel "Deutsche Eiche" samt Lokal komplett vergisst - das gibt's nämlich auch noch "nebenbei". Aber sei's drum. - Und wenn "unserer", wie er schreibt, wirklich lange in München gelebt hat, dann muss er Dietmars Engagement auch mitbekommen haben, wenn er - "unserer" - nicht komplett die Augen zugemacht hat. Daher ist für mich noch weniger nachvollziehbar, warum er sich nur auf Dietmars "einmaliges Engagement" bzgl. des Wagen-Sponsorings einschießt. - Denn DAFÜR allein hat ihn die Stadt nicht ausgezeichnet, sondern auch wegen dem ganzen anderen Kram. -

"Bei Licht betrachtet mag es wichtig sein das Herr Holzapfel eine Kneipe, ein Hotel, eine Sauna betreibt, die als eine von wenigen verbliebenen Gastronomischen Betrieben der Szene eine Einrichtung darstellt die wichtig, und beinahe schon unverzichtbar scheint.."

Ja, dadurch dass ich halt die ganzen letzten Jahre schon mitbekomme, wie die Münchner Schwulen-Lokale etc. immer weniger werden, halte ich es für verdammt wichtig, dass wir - zum Beispiel nicht durch einen total überzogenen und im Fall Dietmar Holzapfel meiner Ansicht nach grundverkehrten - Boykott auch noch die letzten "Rückzugsorte" vorsätzlich selbst kaputt machen. -
In Berlin oder einer anderen Großstadt (Frankfurt etc.) mag es möglicherweise ja noch mehr als genug "andere" Treffpunkte für Schwule geben, wenn man einer wegbricht. Da mag es ja sein, dass ein Boykott (gerechtfertigt oder nicht) nicht so viel ausmacht. - Aber in München und Umgebung ist in der Hinsicht halt nicht gerade mehr viel da (also wenn man jetzt mal von Klappen absieht, meine ich). Dafür immer mehr Heten-Lokale, die zwar immer mal wieder auf "gay-friendly" machen, in denen Du aber schief angeschaut wirst, wenn Du mal einen Typen küsst - wenn sie Dich nicht gleich rauswerfen, weil Du angeblich mit einem anderen Mann "zu lasziv" getanzt hast. Hab ich selbst schon erlebt, da fragt man sich, was soll das denn?! Für was machen die dann extra einen "gay-day", wenn ich nicht ganz normal mit einem anderen Mann tanzen darf, ohne dass sie überschnappen.

" Demgegenüber muß man hier aber auch anmerken : Herr Holzapfel kriecht der CSU in den Arsch."
Für manche mag es so aussehen, gebe ich zu. Trotzdem sehe ich es anders. Denn Fakt ist nun mal, dass der von mir erwähnte Josef Schmid sich schon 2015 für einen eigenen "CSU"-Wagen eingesetzt hat. - Und als sie eben dieses Jahr im Februar mitbekommen haben, dass die LSU zwar mit einem eigenen Wagen beim CSD dabei sein wollen - und die "Mutterpartei" CSU (wenn man das so nennen kann) sich aber geweigert hat, für die Kosten aufzukommen ist Holzapfel halt eingesprungen. - Es stimmt, dass diese Entscheidung Holzapfels auch in der bayerischen - und speziell der Münchner - Szene nicht unumstritten ist. - Trotzdem sollte man die Kirche beim Dorf lassen, denn Holzapfel wollte den Leuten der LSU - und damit auch indirekt Josef Schmid - nur helfen. -

Die CSU ist und bleibt eine Schwulen-Hasser-Partei und ich bin der letzte, der eine solche Partei verteidigen würde. - Trotzdem respektiere ich Dietmars Entscheidung, den Wagen zu sponsoren und kann ihn - aus seiner Sicht durchaus nachvollziehen. -
Und da ich Dietmar selbst kenne, weiß ich, dass er absolut kein Verständnis für Schwulen-Hasser hat. (Übrigens ist weder er noch sein Lebenspartner in der CSU.) - Wie ich schon in meinem letzten Kommentar geschrieben habe, Dietmar setzt sich seit Jahrzehnten für die Schwulen-Szene ein und daher habe ich ihn durchaus sehr schätzen gelernt. - Mögen andere darüber denken, was sie wollen, ist eben so. -

Und was den LSU Wagen betrifft - damals, als das Sponsoring gelaufen ist, hatte die LSU ja noch nicht GEGEN die Eheöffnung usw. gestimmt, sondern immer nach außen propagiert, dass sie angeblich FÜR die Eheöffnung etc. wäre. - Das sollte man meiner Meinung nach trotzdem in dieser Hinsicht zugute halten. - Richtig, die LSU hat (wie die "Mutterpartei" CSU) bei der entscheidenden Abstimmung dagegen gestimmt. Und das kritisiere ich genauso offen wie Du. Wenn dieses "Nein" der LSU bei der Abstimmung schon vorher festgestanden wäre, glaube ich nicht, dass es überhaupt zu dem Sponsoring-Angebot gekommen wäre.


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