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Bill Clinton möchte an der Seite seiner Frau erneut ins Weiße Haus einziehen (Bild: flickr / Kate Wellington / cc by 2.0)

Der Ex-Präsident und Ehemann von Hillary Clinton freut sich, dass Vorurteile in seinem Land abnehmen – mit einer Ausnahme.

Im Interview mit der Comedy-Newssendung "Daily Show" mit Trevor Noah zeigte sich Bill Clinton am Donnerstag überzeugt, dass sein Land in den letzten Jahrzehnten Fortschritte beim Kampf gegen gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit gemacht hat:

Amerika hat es sehr weit gebracht: Wir sind weniger rassistisch, weniger sexistisch, weniger homophob und sind weniger feindlich gegen bestimmte Religionen eingestellt, als wir es waren. Wir haben ein Vorurteil, das uns bleibt: Wir wollen um niemanden herum sein, der nicht unserer Meinung ist. [Lachen im Publikum] Die Leute lachen, aber nicht zu laut, weil sie wissen, dass ich die Wahrheit sage.

Clinton argumentierte, dass Demokraten und Republikaner immer polarisierter aufeinander schielten und es viel weniger Wechselwähler gebe.

Hier das Interview (Zitat ab 1:20):

Wie wichtig die Late-Night-Shows während der US-Wahlen sind, zeigt auch ein Auftritt von Donald Trump am Donnerstag beim Marktführer "The Tonight Show" auf NBC. Moderator Jimmy Fallon fasste Trump dabei sehr sanft an – Gespräche über Homophobie oder Rassismus waren in der Sendung tabu, stattdessen war der Höhepunkt, als Fallon dem 70-Jährigen das Haar verwuschelte.

Auf Twitter führte dieses Interview zu Irritationen – mit einigen Verweisen auf die deutsche Geschichte:

Twitter / aka_fatman

Twitter / benschwartzy

Während die "Daily Show" nicht im deutschen Fernsehen gezeigt wird, läuft die gesamte "Jimmy Fallon"-Sendung mit Donald Trump am Freitagabend um 23.30 Uhr im ARD-Digitalsender One (mit deutschen Untertiteln). (dk)



#1 MarinaAnonym
  • 17.09.2016, 15:26h
  • Naja, für den Außenstehenden hat es eher den Eindruck, dass Amerika in den letzten Jahren wieder rassistischer geworden ist als noch bis vor ein paar Jahren.

    Vielleicht täuscht das ja von außen und es war immer schon so, nur dass es jetzt offener gezeigt wird. Aber zumindest wirkt es so.

    Und es gibt genug Teile der USA (vor allem der berüchtigte Bible Belt), die noch heute genauso rassistisch, sexistisch und homophob sind, wie eh und je.
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#2 falken42
  • 21.09.2016, 20:20h
  • Antwort auf #1 von Marina
  • trump mag für den rassistischen, faschistischen und homophoben teil der usa stehen. nicht symphatisch...
    clinton steht für den teil dem nichts mehr irgend etwas bedeutet, ausser der gier nach geld. dafür werden sie die welt in einen atomaren weltkrieg reissen. so wie sie heute nichtheteros unterstützen, werden sie uns morgen in lager sperren oder schlimmeres, weil es nützlich ist.
    und sigmar gabriel wird zustimmen, weil es in den lagern ja auch um arbeitsplätze geht.
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