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"Weltoffene und tolerante Willkommenskultur"

Niedersachsen eröffnet Vernetzungsstelle für LGBTI-Flüchtlinge


Die neue Stellen soll Flüchtlingen, die wegen ihrer Homo- oder Transsexualität verfolgt worden sind, ein diskriminierungsfreies Leben erleichtern. (Bild: flickr / brx0 / by 2.0)

Ein neues Projekt soll zukünftig LGBTI-Flüchtlingen den Weg in die Gesellschaft ebnen.

Die niedersächsische Landessozialministerin Cornelia Rundt (SPD) hat am Montag in Hannover eine Vernetzungsstelle für Flüchtlinge eröffnet, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität verfolgt worden sind. Die Stelle koordiniert unter anderem Selbsthilfeorganisationen und Ehrenamtler. Außerdem werden Weiterbildungen und Qualifizierungen angeboten.

Die neue Stelle ist ein Kooperationsprojekt des Andersraums Hannover, des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. und des Queeren Netzwerkes Niedersachsen e.V. und wird vom niedersächsischen Sozialministerium zunächst für die Dauer von zwei Jahren unterstützt.

"Diese Vernetzungsstelle für Menschen, denen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Diskriminierungen drohen, ist ein weiterer wichtiger Baustein der weltoffenen und toleranten Willkommenskultur in Niedersachsen", sagte Rundt bei der Eröffnung. "Integration wird nur gelingen, wenn wir die zu uns kommenden Menschen nicht ausgrenzen, sondern ihnen den Weg in die Gesellschaft ebnen." Die Landesregierung setze sich ausdrücklich dafür ein, dass alle Menschen diskriminierungsfrei leben können und respektvoll behandelt werden – unabhängig von ihrer Herkunft und auch unabhängig von ihrer sexuellen Identität, so die Sozialministerin.

"Die Arbeit mit Geflüchteten wird für soziale Einrichtungen, von Kindergärten über Arbeitsämter bis hin zu queeren Zentren, eines der zentralen Themen der nächsten Jahre sein", erklärte Projektkoordinator Kadir Özdemir von Andersraum Hannover. Bereits jetzt erreichten viele Anrufe und E-Mails die Vernetzungsstelle. "Die queeren Geflüchteten brauchen jetzt unsere Unterstützung – wenn heute rechtspopulistische Bewegungen gegen Flüchtlinge hetzen, muss sich die Gesellschaft sowohl gegen Homo- und Transphobie als auch gegen Rassismus klar positionieren. Unter dem Regenbogen ist Platz für alle." (pm/cw)



#1 markusbln11Anonym
  • 20.09.2016, 08:35h

  • Das ist eine wichtige massnahme. Anstatt zu schwafeln, dass frau gerne noch einmal zurück in der zeit wolle, um alles besser zu machen und bereut, anpacken und lösen.

    Die bundesregierung in berlin ist einfach nicht sachorientiert. Die in Niedersachsen schon.
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