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  • 20.09.2016, 09:11h           4      Teilen:   |

Kampagne "Mann, gib dich nicht geschlagen"

Häusliche Gewalt: Bald Schutzwohnungen für Männer in Sachsen

Artikelbild
Frank Scheinert, Leiter der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen, und Schirmherrin Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, präsentieren Motive der Kampagne "Mann, gib dich nicht geschlagen" (Bild: Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen)

In Chemnitz, Dresden und Leipzig soll es künftig Schutzwohnungen auch für Schwule geben, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden.

Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) kündigte am Montag spezielle Einrichtungen für Männer an, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden. In Dresden und Leipzig sollen entsprechende Schutzwohnungen noch im Herbst eröffnet werden. Später soll es auch ein Angebot in Chemnitz geben.

Häusliche Gewalt könne nicht nur in einer heterosexuellen Ehe, sondern auch in einer schwulen Beziehung vorkommen, erklärte Köpping zum Auftakt der Kampagne "Mann, gib dich nicht geschlagen" der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen. Die Ministerin hat die Schirmherrschaft über die Initiative übernommen, die unter anderem mit Plakaten über das Thema aufklären und sensibilieren soll. "Es passt nicht ins Rollenbild – der erschöpfte oder gar geschlagene Mann. Dabei kommen auch Männer ins Trudeln. Sie sind belastet von der Hektik des Alltags, von den Anforderungen auf Arbeit und in der Familie."

Die Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt gegen Männer sei groß, erklärte die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen: "Die Zahlen schwanken zwischen fünf Prozent häusliche Gewalt anzeigenden Männern in Sachsen bis zur 25 Prozent tatsächlicher Gewalterfahrnis von Männern laut verschiedenen Studien." Im Vorjahr hätten sich in Dresden 36 Männer zu dem Thema beraten lassen, in Leipzig 27.

Im Doppelhaushalt 2017/18 sind in Sachsen für die Betreuungs- und Beratungsangebote zum Schutz vor häuslicher Gewalt rund 3,6 Millionen Euro eingeplant – davon etwa 100.000 Euro für betroffene Männer. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen
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Tags: häusliche gewalt, sachsen, schutzwohnung, petra köpping, männerarbeittt
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Reaktionen zu "Häusliche Gewalt: Bald Schutzwohnungen für Männer in Sachsen"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
20.09.2016
14:16:48


(+1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""In Chemnitz, Dresden und Leipzig soll es künftig Schutzwohnungen auch für Schwule geben, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden.""..

Löblich..
Doch "häusliche Gewalt" ist kein ausschließlich "Schwules Problem"..

Inzwischen gibt es bundesweit 3.500 Frauenhäuser..

Männer die wegen gewalttätiger Übergriffe der Partnerin die Wohnung verlieren gehen überwiegend in die Obdachlosigkeit..

Und immer noch werden bei solchen Übergriffen dann auch die Frauen durch die Polizei "geschützt", weil diese "Ortsverweise" gegenüber den Männern als Opfer aussprechen..
Das ist untragbar..

Die Initiative Sachsens ist hier begrüßenswert, sie darf aber nicht die einzige bleiben..


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#2
20.09.2016
15:17:33
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von markusbln11


Und wieder einmal fällt sachsen positiv auf. Gerade für junge männer mit familienproblemen im coming out ist das eine wichtige einrichtung.

Ob das auch das gesunde volksempfinden in sachsen so sieht?

Gerne werden dort heime und häuser für schutzsuchende abgefackelt. Ich hoffe, hier ist das anders und es wird diese schutzzone auch für schwule akzeptiert.


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#3
20.09.2016
17:56:35
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von TheDad


"Doch "häusliche Gewalt" ist kein ausschließlich "Schwules Problem"

Absolut richtig! Aus der Schweiz zeigen die Zahlen dass bei etwa jedem achten Polizeieinsatz bei häuslicher Gewalt als Täterin eine Frau identifiziert wird, Die Dunkelziffer wird bei Männern die von Frauen geschlagen werden sehr hoch sein. Viele schämen sich zweifellos enorm wenn sie geschlagen werden.

Egal ob in homo- oder hetero- Beziehungen gilt der uneingeschränkte Rat an diese Männer SOFORT solche "Partnerschaften" zu beenden.


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#4
20.09.2016
23:20:49


(+1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von daVinci6667


""Egal ob in homo- oder hetero- Beziehungen gilt der uneingeschränkte Rat an diese Männer SOFORT solche "Partnerschaften" zu beenden.""..

Absolut..
Es gibt kein "hatte ja nur einen stressigen tag", oder ähnlichen Unsinn..
Wer schlägt weil er säuft, hört auch nicht auf zu saufen, und damit auch nicht auf zu schlagen..

Und bei Hetero-Beziehungen keinen Kontakt zu den Kindern ohne Aufsicht !

Denn wer den Partner schlägt, der prügelt auch die Kinder..


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