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Berlin Am Dienstag wurde der Halbjahres-Bericht des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) mit Zahlen über HIV-Neuinfektionen vorgelegt: 2004 ist demnach die Zahl der HIV-Neuinfektionen bei homosexuellen Männern in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent angestiegen. Von den 1.928 im Jahr 2004 gemeldeten Neuinfektionen handele es sich bei 47 Prozent um Übertragungen, die beim Geschlechtsverkehr von Mann zu Mann stattgefunden haben. Die Kölner Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zeigt sich besorgt. Bestimmte Bevölkerungsgruppen würden sich weniger vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen als noch vor ein paar Jahren. "Das ist beunruhigend, weil es sich dabei um Menschen handelt, die vor allem in den 80er Jahren das durch HIV/Aids verursachte Leid in ihrem Umfeld selbst erfahren haben", warnte RKI-Präsident Reinhard Kurth. Auch jüngere Menschen verhielten sich in ihrer Sexualität wieder risikobereiter. Vor allem in Ostdeutschland sei die Zahl der HIV-Erstdiagnosen bei unter 30-Jährigen und schwulen Männern besonders hoch. Kurth hält den "wachsenden Therapieoptimismus", der dazu führt, dass HIV als weniger gefährlich eingeschätzt wird, für einen Grund der steigenden Infektionszahlen. (mm)



#1 BernieAnonym
  • 21.04.2005, 12:12h
  • Das ist typisch.
    Über den neuen Papst Benedikt XVI regen sich alle auf und schreien wie die Irren. Aber eine viel erschreckendere Nachricht, nämlich, daß die Zahl der HIV-Infektionen seit einigen Jahren wieder zunimmt, wird erst gar nicht wahrgenommen!
    Und immer wieder der Hinweis, daß homosexuelle Männer die am stärksten vertretene Gruppe ist.
    Ich meine das schadet der sog. Schwulen Community (die es meiner Meinung gar nicht gibt, höchstens ausgerufen durch Alt-Grüne Schwulen-Organisierte) wesentlich mehr, als die Tatsache, daß in Rom einer Reden und Predigten halten oder aber auch nicht halten wird, die eh niemand interessieren oder beherzigen würde.
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#2 bechzelAnonym
  • 21.04.2005, 14:55h
  • lieber bernie,
    die wahl eines neuen papstes ist etwas sehr weltbewegendes. und es ist natürlich, dass daneben andere meldungen eher untergehen. da kann man echt nichts ändern. das ist halt einfach so. ich denke auch, dass die bevölkerung vor manchen meldungen auch einfach "die augen und ohren verschließt", so z.b. bei den hiv-infektionen.
    den hinweis übrigens, dass hiv-neuinfektionen zum über-verhältnismäßigen teil bei schwulem sex geschehen, finde ich sehr informativ. man sollte weiterhin darauf hinweisen.
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#3 BernieAnonym
  • 21.04.2005, 17:50h
  • Aber, Bechzel, genau das ist es ja, was ich so erschreckend finde. Die regen sich auf, daß da einer gegen Kondome ist, und selbst benutzen Sie keins. Das ist natürlich eine Unterstellung, klar, aber was wahres ist dran. Das Bewußtsein, insbesondere unter den 30-45 jährigen Schwulen, sich vor Aids zu schützen, hat nachgelassen, es herrscht eine Stimung, als wäre Aids eine Erkältung, die man mit ein paar Pillen wegbekommt. Und diese Entwicklung kann jeder sehen, der in Gayforen wie z.B. gayromeo surft, Beispiele sind nicht von Nöten, denke ich. Alles egal, hauptsache geil.
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#4 andyAnonym
  • 21.04.2005, 18:46h
  • hi , da sich viele schwule mit aids virus infizieren , ist traurig genug.das berechtigt aber keinen menschen und auch den ratzinger zu sagen, dass schwule eine gefährdung der nation sind !
    schwule müssen kondome benutzen und das ist alles. und wenn jemand aus jucks das nicht möchte , muss dessen bewusst sein , welcher gefahren er sich aussetzt. aber trotzdem liebt sie jesus als gott sehr .und das ist das einizige sicher .
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#5 JuliaAnonym
  • 21.04.2005, 19:11h
  • @Bernie.

    Ich kann Dich nur recht geben. Hier in Holland hat man eine Umfrage gemacht über Safe-Sex unter Jungen Leute. Gay und Heteros. Das Ergebnis war das immer mehr Leute Sex hatten ohne Kondome. Die Ursache dafür ist dass sie Kondome unbequem finden und dass sie denken es sei alles nicht so schlimm, weil es gute Medikamente gibt. Genau wie Du sagst. Die Geschlechtkrankheiten (hier SOA's genannt) wächsen ständig.

    Ich habe mal gelesen es sei ein psychologischer Prinzip, es gilt auch für Autofahren. Je größer und besser das Auto, desto geschwindiger man fahrt. Das hat aber nix zu tun mit der Leistung des Autos, sonst man fühlt sich sicherer. Also Sex ist Autofahren und umgekehrt.

    Gruß, Julia
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