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Gerwald Claus-Brunner soll vor seinem Selbstmord einen anderen Mann in den Tod gerrissen haben

Schwere Vorwürfe gegen den Piraten-Politiker: Bevor er sich das Leben nahm, soll er einen anderen Mann missbraucht und getötet haben.

Der frühere Berliner Piraten-Abgeordnete Gerwald Claus-Brunner soll einen Mann missbraucht und ermordet haben, bevor er sich mit einem Stromschlag das Leben nahm. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (kostenpflichtig) am Dienstagnachmittag. Demnach soll es sich bei dem Opfer um einen 1987 geborenen Mann handeln.

Auch der "Tagesspiegel" berichtete von dem Verdacht der Polizei, dass der 44-jährige Politiker vor seinem Freitod ein solches Kapitalverbrechen begangen habe. Präzise Erkenntnisse seien allerdings erst nach Abschluss der Obduktion zu erwarten, so die Zeitung.

Laut "Bild" habe Claus-Brunner den Mann sexuell missbraucht und ihn anschließend in dessen Wohnung in Wedding erwürgt. Danach soll der Politiker die Leiche in seine eigene Wohnung gebracht haben. Der Mann wird als eher klein und zierlich beschrieben. Um wen es sich bei dem getöteten Mann handelt, ist nicht bekannt. Die Tat soll sich zudem schon vor mehreren Tagen ereignet haben.

Die beiden Leichen wurden am Montag entdeckt

Die Leichen des Politikers und eines weiteren Mannes waren am frühen Montagnachmittag in Claus-Brunners Wohnung in der Schönhauser Straße in Steglitz von der Polizei gefunden worden (queer.de berichtete). Die Polizei ging bei Claus-Brunner von Selbstmord aus, machte aber bislang keine Angaben zu dem anderen Toten. Einen Tag zuvor war Claus-Brunner und seine Piratenpartei bei den Wahlen auf unter zwei Prozent abgestürzt – er hat damit wie seine Fraktionskollegen sein Mandat verloren.


Die letzte Twitter-Nachricht, die Claus-Brunner vor seinem Tod verfasst hat.

Die Piratenpartei hatte den Tod ihres Abgeordneten am Montag bestätigt und erklärt, er habe an einer schweren Krankheit gelitten. Parteichef Bruno Kramm sagte, Claus-Brunner habe auch die Trennung von seinem langjährigen Freund zugesetzt (queer.de berichtete). (cw)



#1 UnglaublichAnonym
  • 20.09.2016, 14:52h

  • Daß das eine extrem gestörte Persönlichkeit war, war ja selbst hier zu lesen. Aber ein Mörder ist auch für diese Partei ein Tiefschlag
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#2 JarJarProfil
  • 20.09.2016, 15:15hKiel
  • Antwort auf #1 von Unglaublich
  • Warten wir mal die Entwicklung ab, ist alles sehr seltsam. Ich meine warum bringt man jemanden um, bringt die Leiche dann zu sich in die Wohnung und bringt sich dann selbst um?
    Wäre es nicht einfacher die Leiche da zu lassen wo man ihn tötete und sich dann irgendwo umzubringen? Auf der anderen Seite muss nicht alles Sinn ergeben bei gestörten Menschen. Schlimme Sache auf alle Fälle.
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#3 anti-allesAnonym
#4 jW-LeserAnonym
  • 20.09.2016, 16:13h
  • BILD WAR DABEI! HABEN ALLES GESEHEN! LEIDER KEINE LIVE-BERICHTERSTATTUNG MÖGLICH GEWESEN!
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#5 LiebeskindAnonym
  • 20.09.2016, 16:54h
  • Antwort auf #2 von JarJar

  • @JarJar: Na ja, wenn du willst, dass der Tote erst zwei Tage später gefunden wird und nicht schon am Tattag (Mutter hat evtl. einen Wohnungsschlüssel), dann macht der Umtransport schon Sinn. So hatte Faxe es selbst in der Hand, wann der andere gefunden wird. Ansonsten wäre ihm die Polizei vielleicht vor seinem Selbstmord auf die Schliche gekommen und hätte ihn festnehmen können, was den Selbstmord gefährdet hätte.
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#6 herve64Profil
  • 21.09.2016, 09:01hMünchen
  • Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen es absolut tabu war, etwas Schlechtes über einen Toten zu verbreiten. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt kann man der BILD-Zeitung hier den Vorwurf der Pietätlosigkeit machen.
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#7 headbangaAnonym
#8 herve64Profil
  • 22.09.2016, 21:42hMünchen
  • Im Übrigen halte ich "Freitod" für eine der widerwärtigsten euphemistischen Vokabeln, die ich kenne. Niemand, der sich umbringt, tut dies aus freien Stücken, sondern sieht sich mit einer ausweglosen Situation konfrontiert, aus der er allenfalls den Tod als Lösung mutmaßt.
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