Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 21.09.2016, 07:09h           4      Teilen:   |

In England galt der Iceman als schwul

Wie Gletschermumie Ötzi geoutet wurde



Genau 25 Jahre ist es her, dass ein deutsches Ehepaar bei einer Bergtour in den Ötztaler Alpen am Rande eines Gletschers zufällig die älteste Mumie der Welt entdeckte. Der Mann aus dem Eis, der vor über 5.000 Jahren lebte, ist seitdem als "Ötzi" bekannt, in England nennt man ihn auch "Frozen Fritz".

Zum Jubiläum der Entdeckung am 19. September 1991 befragte der SWR den Leiter des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman, Dr. Albert Zink. Die Einrichtung wurde 2007 an der Akademie Bozen als weltweit erstes Forschungszentrum gegründet, bei dem ausschließlich die wissenschaftliche Arbeit an Mumien im Mittelpunkt steht.

In dem Beitrag erzählt Zink einige Anekdoten rund um Ötzi – etwa wie er von einem deutschen Übersetzer versehentlich geoutet wurde:

Manche Geschichten sind wirklich lustig, und die erzähle ich auch gerne selbst, beispielsweise, dass Ötzi schwul war. Das war lediglich ein Übersetzungsfehler: Da hat man aus dem deutschen Wort Samen den englischen semen gemacht, was im Deutschen so viel bedeutet wie Sperma. Deswegen wurde das sozusagen in die falsche Richtung interpretiert. Es wurden keine Spermien in seinem Darm gefunden, sondern Pflanzensamen.


Eine Heterosexualität des Herrn aus der Kupfersteinzeit ist damit aber freilich auch nicht bewiesen… (mize)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 4 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 45       5       2     
Service: | pdf | mailen
Tags: ötzi, gletschermumie, frozen fritz, albert zink, iceman
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Wie Gletschermumie Ötzi geoutet wurde"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
21.09.2016
08:58:42


(+4, 4 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Soweit ich mich erinnere war das mit den Samen in Ötzis Darm eine Meldung, die die HOSI damals als Aprilscherz in ihren Lambda-Nachrichten veröffentlicht hat.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
21.09.2016
10:41:44


(-1, 11 Votes)

Von GeorgG
Aus Berlin
Mitglied seit 13.05.2016


"Es wurden keine Spermien in seinem Darm gefunden, sondern Pflanzensamen."

Man kann auch schwul sein, ohne Spermien im Darm zu haben.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
21.09.2016
21:19:34


(+1, 5 Votes)

Von Komischer Vogel
Antwort zu Kommentar #2 von GeorgG


Ja genau das sagt der Artikel ja.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
23.09.2016
11:02:11


(+2, 4 Votes)

Von Vater
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von GeorgG


Homosexuelle 'Männer' erkennt man immer am Lippenstift, an (oftmals roten) Pullovern mit V-Ausschnitt (siehe bei queer.de) und natürlich am männlichen Samen im Darm.

Richtige, heterosexuelle und männliche..., also richtige Männer...., sozusagen heterosexuelle Männer...., kurz: männliche Heterosexuelle: eben diese erkennt man überall und sehr einfach an den sich in ihrem Darm befindenden Pflanzensamen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Queer.de-Blog

Top-Links (Werbung)

 MEINUNG



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind Israel: Gleichstellung ausländischer Homo-Partner geplant Tag der Menschenrechte: EKD wirbt für LGBTI-Gleichbehandlung Die Poesie der ersten schwulen Liebe
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt