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  • 22.09.2016, 18:40h           21      Teilen:   |

Rechter Klartext in Magdeburg

Sorge um Hetero-Gefühle: AfD will Aktionsplan gegen Homophobie stoppen

Artikelbild
Als Abgeordneter richtet der AfD-Politiker Daniel Roi den im Wahlkampf versprochenen "Klartext" u.a. gegen sexuelle Minderheiten

In einem Antrag im Landtag Sachsen-Anhalts fordert die Partei, das Land solle Geld in die Kinderbetreuung stecken, anstatt das "Empfinden von Normalität und Natürlichkeit" mit "abweichender Sexualität" zu stören.

Von Norbert Blech

Die "Alternative für Deutschland" zeigt immer mehr ihre homosexuellenfeindliche Ausrichtung: Am Donnerstag hat die Landtagsfraktion der Partei in Magdeburg einen Antrag (PDF) eingebracht, das "Aktionsprogramm für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI)" sofort zu beenden und "die dadurch gebundenen Mittel künftig auf Programme zur Förderung von Familien mit Kindern zu konzentrieren".

Der vom Parlamentarischen Geschäftsführer Daniel Roi verfasste Antrag behauptet, das "an sich wünschenswerte Ziel" stünde "in keinem rationalen Verhältnis zu dem betriebenen Aufwand und der Radikalität der Maßnahmen". So werde eine "radikale Gleichstellung auch in Bereichen des Familienrechts und des Adoptionsrechts gefordert, die unsere bewährten Begriffe von Ehe und Familie relativiert und damit das Grundgerüst unserer Gesellschaft gefährdet."

Die Pläne setzten die armen Heterosexuellen geradezu unter Druck, so Roi: "Der Aktionsplan verpflichtet über 95 Prozent der Bevölkerung dazu, die abweichende Sexualität von weniger als 5 Prozent der Bevölkerung in extremer Weise zu berücksichtigen. Er legt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung auf Handlungsweisen fest, die ihrem Empfinden von Normalität und Natürlichkeit zuwiderlaufen. Dadurch wird die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung einem Druck ausgesetzt, der die vermeintliche Entlastung von weniger als 5 Prozent der Bevölkerung nicht annähernd aufwiegt."

Roi, der mit 31 Prozent in seinem Waklkreis Wolfen bei den Wahlen im März ein Direktmandat erzielt hatte, behauptet gar, das Aktionsprogramm ziele darauf ab, "das Koordinatensystem der gesamten Gesellschaft zu verschieben" und das "System der Zweigeschlechtlichkeit, auf dem unsere Gesellschaft beruht, aufzulösen und durch die Beliebigkeit der Zuordnung zu allen möglichen Formen des Sexualverhaltens zu ersetzen".

Sein Fazit: "Das Aktionsprogramm der Landesregierung verringert keine echte Diskriminierung, es verschafft Personen mit abweichendem Sexualverhalten und deren Verbänden eine nicht zu rechtfertigende Überprivilegierung und stellt die Grundlagen unserer Gesellschaft infrage."

Fortsetzung nach Anzeige


Tabuisierung und Bestrafung von Homosexualität

Die AfD war erst im März in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingezogen, mit 24,3 Prozent der Stimmen und 25 von 87 Sitzen. Bereits wenige Wochen später gab es den ersten homophoben Eklat, als der Abgeordnete Andreas Gehlmann in einer Landtagsdebatte bei einer Äußerung zur Bestrafung Homosexueller in den Maghreb-Staaten dazwischen rief: "Das sollten wir in Deutschland auch machen" (queer.de berichtete).


Ausschnitt aus der Endfassung des offiziellen Landtagsprotokolls der Sitzung vom 2. Juni (PDF, S. 64) und ein Wahlplakat von Andreas Gehlmann, der Homosexuelle mindestens tabuisieren will


Während das offizielle Landtagsprotokoll auch nach Beschwerden der Partei die Äußerung in diesen Zusammenhang setzt (queer.de berichtete), hatte sich die AfD "verteidigt", der Politiker habe sich auf einen vorherigen Satz bezogen, in dem es um eine Tabuisierung Homosexueller gehe. "Gehlmann hatte sich dahingehend geäußert, dass 'tabuisiert sein soll, wer Homosexualität offen auslebt'", so eine Pressemitteilung der Fraktion. Anstatt den Abgeordneten zumindest dafür zu tadeln, schrieb die Partei in der Mitteilung weiter, Gehlmann stehe zu der Aussage "uneingeschränkt, da er Sittenverfall und sogar allgemein offen ausgelebte Sexualität scharf ablehnt" (queer.de berichtete).

Poggenburg gibt die Dauer-"Demo für alle"

Das von der AfD kritisierte Aktionsprogramm der früheren rot-schwarzen Landesregierung aus dem Jahr 2015 (PDF) sieht auch eine bessere Aufklärung von Schülern vor, die gerade von der neuen rot-schwarz-grünen Regierung angegangen wird (queer.de berichtete)
Das von der AfD kritisierte Aktionsprogramm der früheren rot-schwarzen Landesregierung aus dem Jahr 2015 (PDF) sieht auch eine bessere Aufklärung von Schülern vor, die gerade von der neuen rot-schwarz-grünen Regierung angegangen wird (queer.de berichtete)

Auch Fraktionschef André Poggenburg hatte die Tabuisierungs-Äußerung Gehlmanns ohne weitere Distanz in die Medien getragen. Poggenburg hatte bereits kurz nach dem Wahlerfolg in der FAZ gemeint, dass die Partei nicht gegen Homosexuelle sei, nur, im indirekten Zitat der Zeitung, "gegen die Homo-Ehe und gegen Exzesse wie auf dem Christopher Street Day" (queer.de berichtete).

In der letzten Woche hatte die Hamburger Drag Queen Olivia Jones Anzeige gegen ihn erstattet, nachdem die AfD Aufklärung über sexuelle Vielfalt an Kitas und Schulen in einem Facebook-Posting mit Kindesmissbrauch in Verbindung gebracht hatte (queer.de berichtete). "Die AfD wird sich intensiv gegen diese ideologische, unverantwortliche Verblendung wehren", hatte Poggeburg dazu geschrieben. "Für uns zählen Wohlbefinden und seelische Unversehrtheit unserer Kinder mehr als unsinnige und übertriebene Forderungen von Schwulen- und Lesbenverbänden."

Auf die Klage von Jones hatte der Politiker mit einem weiteren Facebook-Post reagiert, in dem er eine "Frühsexualisierung unserer Kinder" beklagte: Die Landesregierung Sachsen-Anhalt setze sich mit dem Aktionsprogramm für die Akzeptanz von LSBTTI "nicht gegen Diskriminierung von Minderheiten ein, sondern gefährdet unter dem Druck von Lobbyverbänden die Seelen unserer Kinder" (queer.de berichtete). Der Punkt findet sich auch in dem nun in den Landtag eingebrachten Antrag Rois: "Eine Fülle von Maßnahmen wie etwa der sog. Kita-Koffer greifen in einer sensiblen Phase tief in die Entwicklung unserer Kinder ein."

Auch außerhalb Sachsen-Anhalts machte die Partei in den letzten Tagen mit Homofeindlichkeit Schlagzeilen: Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am Sonntag wurde bekannt, dass ein Listenkandidat der Partei als Burschenschaftler offensichtlich eine Regenbogenflagge verbrannt hatte (queer.de berichtete). Am Dienstag wurde publik, dass der direkt gewählte Abgeordnete Kay Nerstheimer u.a. Homosexuelle als "genetisch degeneriert" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). Am Mittwoch verzichtete er auf eine Mitgliedschaft in der Fraktion; zu der Homophobie der beiden Politiker hat sich die Partei nicht weiter konkret distanzierend geäußert (queer.de berichtete).

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Tags: afd, sachsen-anhalt, magdeburg, daniel roi, andré poggenburg, andreas gehlmann
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Reaktionen zu "Sorge um Hetero-Gefühle: AfD will Aktionsplan gegen Homophobie stoppen"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
22.09.2016
19:03:37
Via Handy


(+14, 16 Votes)

Von EHka


Brennende LGBTSI-Fahnen, Homosexuellen werden als degeneriert bezeichnet. Alles wie damals zur Hitlerzeit!
Und wann bauen die Nazideutschen wieder Gaskammern?!
Wohl nur eine Frage der Zeit im Drecksland!
Höchste Zeit zum Auswandern


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#2
22.09.2016
19:38:30


(+4, 6 Votes)

Von paolo


Man sollte auch die JUDEN in deutschland unter beobachtung stellen ,schliesslich stehen die ja hinterm Finanzfaschismmuss der versucht die ganze welt unter ihre kontrolle zu bringen!!
ALSO WENN DIE DAS VON DER AFD DÜRFEN WIESO SOLLTE MAN SOWAS AUCH NICHT ZUR SPRACHE BRINGEN.Es scheint ja nun eine neue perverse sprachfreiheit sich in deutschland zu entwickeln.

Ja leute habt ihr sie noch alle,wie kann so ein dreck einzug in die politik deutschlands finden und das auch noch ungestraft und ohne protest der führenden politischen schicht !!
Es beginnt sich eine neue unsichtbare kulturelle grenze zu ziehen zwischen deutschland und frankreich ,deutschland versinkt immer mehr im eigenen christlichen dreck und kann sich bald putin vassal nennen.Adieu freie welt!!


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#3
22.09.2016
19:50:42


(+10, 10 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Das Grundgerüst der 95% der Bevölkerung war nahezu 2000 Jahre homohassend (homophob) und mörderisch. Da muß irgendwann mal ein Schlußstrich erfolgen, notfalls mit sehr intensiven Maßnahmen, falls die Einsicht fehlt. Diese kann nur mit intensiver Aufklärung erfolgen, um die klerikalen Lügen aus den Köpfen der 95% zu vertreiben.


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#4
22.09.2016
20:24:22
Via Handy


(+12, 12 Votes)

Von Christian71


Heute habe ich mal das Kz in Dachau besucht. Dort wurden wir wie andere auch damals erniedrigt,gequält und ermordet und uns das Leben geraubt. Und heute sind wir wieder so weit, dass Hass und billige Propaganda um sich greifen. Der Schoss ist noch fruchtbar, aus dem dies alles kroch. Wer will das? Leute... was haben die geleistet, außer Hass und Wut
Wo sind denn die Ostgebiete heute? Deutschland hat mit diesen Hass-Monstern nur verloren und nichts gewonnen und weil wir eine kleine Minderheit sind, sind wir mit die Ersten Opfer. Wehrt Euch.


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#5
22.09.2016
21:07:11


(+10, 10 Votes)

Von entartet
Aus Hürth (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 07.07.2016


Von Woche zu Woche werden homophoben Äußerungen von Funktionsträgern der AfD radikaler. Wer das jetzt noch unterstützt, muss sich Beihilfe zu allem vorhalten lassen, was die Herren und Damen Schwulenfresser demnächst noch von sich geben werden. Widernatürlich und gesellschaftsschädlich sind wir ja schon.

Wenn etwas widernatürlich ist, wird man es beseitigen müssen. Gesellschaftsschädlinge wird man auch an ihrem Tun hindern müssen. Das geht natürlich nur, indem man sie aus der Gesellschaft entfernt.

Es kann sich also jeder ausmalen, welche Forderungen demnächst aufgestellt werden. Natürlich immer mit dem Zusatz, man wird ja mal die Frage stellen dürfen... Siff wird man eben nur los, indem man ihn mit Stumpf und Stil ausrottet. Man muss die Worthülsen nur mal konsequent zu Ende denken, dann weiß man, was diese Partei wirklich will. Schwule spielen dann keine Rolle mehr. Es wird sie einfach nicht mehr geben. Und das ist dann ja wohl auch gut so.

Zumindest diejenigen, die die AfD wählen und eines Tages an dem Strick baumeln, den sie selbst mit geflochten haben, werden mein Mitleid nicht haben. Dann bin ich nämlich mal ganz böse und sage: Gut so!


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#6
22.09.2016
21:29:42


(+4, 6 Votes)

Von UrsaMajor
Antwort zu Kommentar #5 von entartet


Umso erschreckender, dass derzeit 9,7% der queer.de-Leser_innen hier für die AfD abgestimmt haben:

Link zu www.queer.de

Ich kann da nur wiederholen:

Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. (Bertolt Brecht)


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#7
22.09.2016
21:35:02


(+8, 8 Votes)

Von Felix


"Der Aktionsplan verpflichtet über 95 Prozent der Bevölkerung dazu, die abweichende Sexualität von weniger als 5 Prozent der Bevölkerung in extremer Weise zu berücksichtigen."

Wie kommt er darauf, dass GLBTI einen Anteil von "weniger als 5 Prozent der Bevölkerung" ausmachen?

Statt seiner erfundenen Zahlen, wie er es vielleicht gerne hätte, sollte er offizielle Zahlen nennen (die auch schon aufgrund der Dunkelziffer niedriger als die Realität sind, aber immer noch deutlich höher als seine Phantasie-Zahlen).

--------------------------------------------------

"Er legt die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung auf Handlungsweisen fest, die ihrem Empfinden von Normalität und Natürlichkeit zuwiderlaufen."

Wie er schon richtig erkennt, gibt es kein objektives Maß von Normalität und Natürlichkeit, sondern das ist persönliches Empfinden.

Im übrigen hat auch die Mehrheit der Heterosexuellen kein Problem mit GLBTI - circa zwei Drittel der Deutschen wollen sogar die volle Gleichstellung. Es läuft also offenbar nur einer homo- und transphoben Minderheit zuwider.

-----------------------------------------

"Dadurch wird die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung einem Druck ausgesetzt, der die vermeintliche Entlastung von weniger als 5 Prozent der Bevölkerung nicht annähernd aufwiegt."

Was denn für einen Druck?

Jeder Heterosexuelle kann genauso weiterleben wie bisher und bekommt auch keine seiner bisherigen Rechte abgenommen.

Heterosexuelle sollten sich freuen, wenn es mehr Vielfalt gibt; nicht nur, weil es dem Land wirtschaftlich und kulturell nützt. Wenn wir für unsere Freiheit und Gleichheit kämpfen, kämpfen wir für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen - davon profitieren auch die Heteros.


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#8
22.09.2016
21:44:47


(+4, 6 Votes)

Von Felix
Antwort zu Kommentar #6 von UrsaMajor


Vergiss aber bitte nicht, dass das genauso gut auch ein einzelner Troll sein kann, der immer und immer wieder für die AfD stimmt.

Oder vielleicht auch mehrere Hetero-AfD-Fans, die durch ihre Netzwerke auf diese Abstimmung aufmerksam wurden, und nur hierher kommen, um hier für ihre Partei abzustimmen.

Für die realen Zahlen, wieviele GLBTI-Wähler die AfD hat, müsste man dann schon eine professionell erhobene, repräsentative Umfrage machen.


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#9
22.09.2016
21:55:18


(+9, 9 Votes)

Von 364ef


Die AfD ist die neue NPD, denn die alte wird ja bald verboten.

Was von der AfD kommt ist rechtsextremes Gedankengut. Gegen Ausländer, gegen Flüchtlinge, gegen Homosexuelle. Dann die Betonung von "völkisch" und "Heimat", das klingt alles nach NPD bzw. NSDAP. Ängste schüren, vor allem gegenüber einer sozial schwachen Minderheit. Die Menschen spalten, gegeneinander aufhetzen. So hat es Hitlers NSDAP damals mit der Judenhetze auch geschafft. Die AfD versucht sogar Flüchtlinge gegen Homosexuelle und Homosexuelle gegen Flüchtlinge aufzuhetzen. Wer das begreift sieht glasklar, dass die Partei das gezielt tut, um Hass zu erzeugen zwischen Bevölkerungsgruppen. Aus Hass folgt Gewalt und Verfeindung und das soll der Nährboden für Wählerstimmen und die Machtergreifung seitens der AfD werden, das ist das Ziel der AfD.

Und 10 % der User hier wollen AfD wählen, laut Online-Umfrage...


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#10
22.09.2016
22:02:52


(+8, 8 Votes)

Von Carsten AC


>>> fordert die Partei, das Land solle Geld in die Kinderbetreuung stecken, anstatt das "Empfinden von Normalität und Natürlichkeit" mit "abweichender Sexualität" zu stören. <<<

Und was genau hindert einen, bei einer Bekämpfung von Homophobie nicht auch Kinder besser zu fördern und die Kinderbetreuung auszubauen?

Das sind doch zwei völlig verschiedene und auch voneinander unabhängige Bereiche.

Das ist so, als würde man sagen: ich kaufe im Supermarkt keine Bananen, weil ich ja auch noch Äpfel kaufen will.

Im übrigen gibt es ja auch in Regenbogenfamilien Kinder... Und auch Kinder in Hetero-Familien profitieren ja von einer weniger hasserfüllten Gesellschaft.

Die Wahrheit ist aber:
das alles ist egal, weil es der AfD gar nicht um die Kinder geht. Die AfD sucht nur irgendein Thema, was sie gegen Homorechte ausspielen kann, so dass man sagen kann "Ich habe ja nichts gegen Homorechte, aber xyz ist jetzt erst mal wichtiger." Und was eignet sich besonders, um es gegeneinander auszuspielen? Kinder. Denn gegen Kindeswohl hat niemand was.

Eine ganz billige Taktik. Aber deren Wähler durchschauen das natürlich nicht...


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