Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=27116
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Bundestag: Homophobe CDU-Abgeordnete träumt von Koalition mit der AfD


#1 PeerAnonym
  • 23.09.2016, 19:57h
  • Es ist ja kein Geheimnis, dass weite Teile der Union über eine Koalition mit der AfD ernsthaft nachdenken. In vielen Bereichen liegen die ja auch voll auf einer Linie.

    Das wird halt nur aus taktischen Gründen noch nicht so offen gesagt. Aber wenn es sich ergibt, wird das genau so kommen...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 userer
  • 23.09.2016, 20:42h
  • Es wird für mich deutlicher und deutlicher: Die CDU schickt schon mal Drohnen los, um zu sondieren, wie viel Rechtsextremismus die Deutschen beklatschen und wie gut eine schwarz-blaubraune Koalition ankommen würde:

    Rheinland-Pfalz: CDU und AfD gemeinsam gegen volles Adoptionsrecht für Homosexuelle
    www.queer.de/detail.php?article_id=27112

    Bundestag: Homophobe CDU-Abgeordnete träumt von Koalition mit der AfD (dieser Artikel)

    Bellmann selbst ist aus der sächsichen Provinz noch nicht viel rausgekommen, scheint es: Neukirchen, Oederan, Flöha, Freiberg ... So was prägt vermutlich das Denken.
    de.wikipedia.org/wiki/Veronika_Bellmann
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Miguel53deProfil
  • 23.09.2016, 21:17hOttawa
  • Warum denke Ich immer an Erika Steinbach, wenn ich dieses Gesicht sehe?

    "Der Schoss ist fruchtbar noch..."

    Ohne Zweifel.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 entartetEhemaliges Profil
  • 23.09.2016, 21:52h
  • Ich habe ja schon mehrfach die Auffassung vertreten, dass die AfD der natürliche Koalitionspartner der Union ist. Inhaltlich gibt es da die größten Schnittmengen in der Parteienlandschaft.

    Die Äußerung von Edelnazi Kretschmer kann man ruhig in die Tonne kloppen. Der hat über seine ganze politische Laufbahn Äußerungen von sich gegeben, die absolut NPD-fähig waren.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FredinbkkProfil
  • 24.09.2016, 03:33hBangkok
  • ...immer wieder Sachsen,Sachsen,Sachsen,
    langsam bekomme ich Gaensehaut wenn ich deren Dialekt hoere...

    aber wen wundern die Aeusserungen der "Dame"

    hiesen die Christ-Parteinen nicht fruher "Centrum"
    und waren sie nicht die "Steigbuegelhalter" welchen den Nazis damals 33 an die Macht verhalfen.

    Irgendwie scheint sich alles zu wiederholen ,im auch so "christlichen " Deutschland.

    Fuer viele "Christen-Fans" trifft leider immernoch der Song zu:

    SCHWARZ-BRAUN ist die Haselnuss--
    SCHWARZ-BRAUN bin auch ich...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 NickAnonym
#7 ProlinoAnonym
  • 24.09.2016, 09:14h
  • Ich frage mich immer mehr warum Lesben und Schwule diese Nazi-Partei AfD wählen !
    Versprechen sie sich davon ein warmes Plätzchen im KZ ????
    Wer diesen Nazi-Abschaum wählt kann doch nur geistig unterbelichtet sein !
    Lernen sie nicht aus der Geschichte ?
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Petrillo
  • 24.09.2016, 10:09h
  • 55 ist die? Dann ist das hier zur Illustration verwendete Bild entweder schon ziemlich angejahrt oder die "Dame" wurde gewaltig gephotoshopped! Dabei ist Eitelkeit doch eine Todsünde bei den Christen?!

    Vielleicht erinnert mich das Ding deshalb so an Matt Lucas als Marjorie Doors, die Vorsitzende der Fat-Fighters?

    www.youtube.com/watch?v=G2mG0kl8q9I
  • Antworten » | Direktlink »
#9 RobinAnonym
  • 24.09.2016, 10:18h
  • "Bellmann: Ehe für alle diskriminiert Heteros"

    Die Lüge wird durch ständiges Wiederholen nicht wahrer.

    Wieso sollen Heteros diskriminiert werden, wenn andere auch heiraten dürfen? Das heißt weder, dass Heteros plötzlich nicht mehr heiraten dürfen, noch nimmt es Heteros irgendetwas weg.

    Solche Personen haben null Argumente und verzichten deshalb ganz darauf, sondern wiederholen einfach nur immer ihre zusammengelogenen Mantras in der Hoffnung, dass irgendwas davon schon hängen bleibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 RobinAnonym
  • 24.09.2016, 10:25h
  • Antwort auf #1 von Peer
  • Ehrlich gesagt liegen Union und AfD nicht nur in "vielen Bereichen", sondern sogar in fast allen Bereichen ganz auf einer Linie.

    Es ist nur eine Frage, bis die beiden koalieren. Zunächst in Landtagen, aber früher oder später werden die das auch auf Bundesebene versuchen, wenn sie da eine Mehrheit haben.

    Denn die Union weiß auch, dass sie am meisten von ihrer Politik mit der AfD umsetzen kann und so die meisten ihrer Wähler zufriedenstellen kann.

    Umso dramatischer ist es auch, dass die SPD die historische Chance, der aktuellen Bundestagsmehrheit für volle Gleichstellung nicht nutzt, sondern stattdessen der Union ihren homophoben Kurs ermöglicht. Denn in Zukunft wird es dank des Einzugs der AfD wohl keine Mehrheit mehr geben.

    Und da wird die SPD dann behaupten, dass sie ja gerne würden, es aber keine Mehrheit gibt. Dass sie die jetzige historische Chance nicht genutzt haben und die zukünftige Situation erst verursacht haben, werden viele Wähler dann vergessen haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#11 MariposaAnonym
  • 24.09.2016, 10:52h
  • Solange Merkel und von der Leyen an der Macht sind (die beiden Feindbilder der AfD), wird es natürlich keinerlei Zusammenarbeit geben. Danach werden die Scheuklappen schnell fallen und es nützt auch das ständige SPD-Bashing nicht mehr - es kommt noch viel schlimmer...... Diese Hackfresse ist nur der Vorgeschmack.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 Carsten ACAnonym
  • 24.09.2016, 10:58h
  • Veronika Bellmann über die AfD:
    "Und dort gibt es durchaus akzeptable Leute, mit denen ein Dialog möglich ist."

    Genau diese Verharmlosung von Neofaschismus ist es, was die erst stark macht.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 remixbeb
  • 24.09.2016, 11:28h
  • Wie man sieht..es gibt mehr als einen Politiker und Bürger, die ein rückwärtsgewandtes, konservatives Weltbild haben. Auch wenn ich mir damit keine Freunde mache, meine ich wirklich ganz ernst: Wäre es nicht eine Lösung, den "rechten" ein paar Bundesländer da drüben zu überlassen, damit sie dort ihren glücklichen, braunen Staat gründen können?!
  • Antworten » | Direktlink »
#14 entartetEhemaliges Profil
  • 24.09.2016, 12:59h
  • Antwort auf #13 von remixbeb
  • "Wäre es nicht eine Lösung, den "rechten" ein paar Bundesländer da drüben zu überlassen, damit sie dort ihren glücklichen, braunen Staat gründen können?!"

    Sachsen und MeckPom sollten von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen und die verhasste BRD verlassen. Können sich dann Orban, Kaczynski und Putin anschließen. Manchmal wünscht man sich direkt die Mauer zurück.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 TheDadProfil
  • 24.09.2016, 13:33hHannover
  • Antwort auf #13 von remixbeb
  • ""Wäre es nicht eine Lösung, den "rechten" ein paar Bundesländer da drüben zu überlassen, damit sie dort ihren glücklichen, braunen Staat gründen können?!""..

    Wie kommt man auf solch einen Unsinn ?

    Bei einer Bevölkerung von 1.612.362 Einwohnern in Meck-Pomm..
    Bei 1,3 Millionen Wahlberechtigten..
    Einer Wahlbeteiligung von 61 Prozent..
    Einer Wählerschaft der "AFD" von 20,8 %..

    Also für das Ergebnis von 164.944 Wähler willst Du die anderen 1.447.418 Menschen einem Regime der Deppen ausliefern ?

    Was ist das ?
    Freiwilliges vorausschauendes Einknicken vor den Faschisten ?

    Gehts noch ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#17 NickAnonym
#18 markusbln11Anonym
  • 24.09.2016, 14:16h

  • Sachsen vorn, wieder einmal.
    A failed state.

    Haben dort nur das pech, dass sie kein beitrittsgesuch weder an polen von kaczynski noch zemans tschechien absetzen können.

    Die liegen auf dem gleichen level der akzeptanz wie lgbt. Frei nach dem werbemotto der landesregierung vor einigen jahren. Ich bin ein säxist.

    Deshalb müssen wir uns das eben weiter anhören. Ich gebe den tip ab. Im nächsten sächsischen landtag ist afd auf platz 1. God may save germany.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 markusbln11Anonym
  • 24.09.2016, 15:04h

  • Tja, die cdu scheint gerade im erzgebirge ganz besonders blendend aufgestellt zu sein.

    Vor einigen tagen hat sich alexander krauss aus der region homophob gemeldet. Jetzt die angeordnete aus mittweida. Das erzgebirge ist auch hochburg evangelikaler sekten und sondergemeinden, bisher mit starker affinität zur cdu.

    Sollen das jetzt die tonangebenden gruppen in der ganzen cdu werden, mit der afd als einpeitscher von rechts.

    So ist die cdu leider auf dem besten weg, sich aus der mitte der gesellschaft zu verabschieden. Ihr heutiger aufritt mit speerspitze aus dem erzgebirge kostet ihr beides, den rechten rand an die afd und die demokratische mitte an fdp, spd und grüne (siehe u.a. bawü). Da bleiben dann zuletzt 20%. Herr henkel aus berlin lässt schön grüssen.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 Petrillo
#21 markusbln11Anonym
  • 24.09.2016, 17:56h

  • Sachsen, ein schwieriger landesverband für die cdu mit unzähligen rechtsauslgern. Nicht nur in der pampa, auch in leipzig.

    Siehe story dazu unter:

    www.tagesschau.de/inland/kudla-105.html

    Herrn tauber möge man die daumen drücken, dass er diese kapriolen in den griff kriegt.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 TheDadProfil
  • 24.09.2016, 18:46hHannover
  • Antwort auf #20 von Petrillo
  • Ich halte es für alles andere als einen "Gag" 80 % Bevölkerung einem Bodensatz an Nazis zu unterwerfen indem man Aufspaltungs-Ideen der BRD postuliert !

    Neben der bekannten Phrase
    "Der Schoß ist immer noch fruchtbar"
    kommt hier die "Mauer in den Köpfen"
    zum Tragen..

    Man entledigt sich keiner Nazis in der Bevölkerung indem man sie aus- und umsiedelt, und eine Mauer drum baut !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 marcoberlinProfil
#24 AFD-WatchAnonym
  • 24.09.2016, 19:18h
  • So verlogen geht das zu.
    Während sich Rot-Grün seit 2 Jahrzehnten von der CDU eine rote-Socken-Kampagne gefallen lassen und versprechen müssen bundesweit nicht mit der PDS/Linkspartei zu koalieren, wird so schnell über eine CDU-AFD-Koalition nachgedacht. Zeit, den Spieß rumzudrehen und eine schwarz-blaue Sockekampagne zu starten.
    Nach der nächsten Bundestagswahl wird man eh über neue Koalitionen nachdenken und alte Vorsätze über Bord werfen müssen.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 Robby69Ehemaliges Profil
#26 myysteryAnonym
  • 24.09.2016, 19:28h

  • Überraschend, dass sie trotz ihres verquerten Weltbilds realistischerweise von 4 - 6 Millionen Homosexuellen ausgeht.

    Seltsam jedoch, wie sie dann darauf kommt, eine solch massive Anzahl an Menschen pauschal abqualifizieren zu können.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 KMBonnProfil
  • 24.09.2016, 20:15hBonn
  • Antwort auf #19 von markusbln11
  • Denken wir an die Blechschmidt-Affäre, als dieser evangelikale Stadtrat der CDU in Plauen sich wegen dessen Homosexualität gegen Guido Westerwelle als Außenminister und für Homoheilung aussprach. Auf einem Neujahrsempfang des Vogtland-Anzeigers waren abwärts vom sächsischen CDU-Landesvorsitzenden die CDU-Politiker der Meinung, Blechschmidt hätte ja recht gehabt. Er hätte es nur nicht sagen dürfen.

    Ich war darauf im Zuge der Recherchen für einen meiner Romane gestoßen. War öfters in Plauen und hatte Sachsen seit 2012/13 ziemlich genau im Blick. Was da jetzt abgeht, wundert mich gar nicht. Manchmal überkommt mich die Idee, dass gewisse sächsische Kreise in das demokratische Wertesystem schwerer bzw. gar nicht zu integrieren sind als die syrischen und irakischen Flüchtlinge.

    Da gewinnt die Verschwörungstheorie der Umvolkung, nach der Angela Merkel es plane, die deutsche Bevölkerung gegen Flüchtlinge auszutauschen, sogar an Attraktivität. :-)

    Die Leipziger CDU-Abgeordnete Kudla sieht sich in ihrem Wahlkreis zwei Gegenkandidaten gegenüber und wird wohl nicht mehr aufgestellt. Nach allem, was man so liest und hört, ist sie in ihrem Kreisverband unten durch.
    Ich denke, sie liebäugelt schon mit einem Übertritt zur AfD und bringt sich in Stellung. Man soll ihr das wohl sogar schon vor der Wahl zutrauen, was für die AfD natürlich ein gefundenes Fressen wäre.

    Das dürften Überlegungen sein, die einige CDU-Parlamentarier teilen, die ihr Mäntelchen jetzt langsam braun einfärben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#28 TheDadProfil
  • 24.09.2016, 20:53hHannover
  • Antwort auf #26 von myystery
  • ""Überraschend, dass sie trotz ihres verquerten Weltbilds realistischerweise von 4 - 6 Millionen Homosexuellen ausgeht.""..

    Und solchen Menschinnen muß man dann mit dem pauschalem Gegenargument begegnen :

    Und diese ganzen LGBTTIQ* kommen alle aus euren Hetero-Familien !

    Dieses Argument macht sich wahlweise dann auch gut bei einigen "AFD"-Abgeordneten, die sich anmaßen von "genetischer Degeneration" daher zu schwafeln..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 TheDadProfil
  • 24.09.2016, 21:00hHannover
  • Antwort auf #27 von KMBonn
  • ""Da gewinnt die Verschwörungstheorie der Umvolkung, nach der Angela Merkel es plane, die deutsche Bevölkerung gegen Flüchtlinge auszutauschen, sogar an Attraktivität. :-)""..

    Da bekommt der Werner Finck Satz
    "Die Regierung schafft das Volk ab, und wählt sich ein Neues"
    plötzlich Sinn..

    Für diese Regierung ist offensichtlich eine völlig andere Bevölkerung geplant gewesen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#30 LarsAnonym
  • 24.09.2016, 21:09h
  • Antwort auf #26 von myystery
  • "Seltsam jedoch, wie sie dann darauf kommt, eine solch massive Anzahl an Menschen pauschal abqualifizieren zu können."

    Wenn sie sich auf homosexuelle Menschen als Menschen, als Gegenüber, als ein Du einlassen würde, nicht nur als aushaltbares nutzloses Übel, über das man pauschal urteilt, Leute, über die man redet, aber mit denen man sich nicht Auf Augenhöhe begegnet, müßte sie ihr eigenes Weltbild überdenken, insbesondere ihr in meinen Augen autistisches Gottesbild, das letzlich für alles eine schienbar logische, aber selbstreferenzielle und absolut lieblose Begründung liefert.

    Mysrtiker aller Zeiten haben immer vor so einem Gottesbild gewarnt:

    "Nichts ist als ich und Du: Und wenn wir zwei nicht sein, / So ist Gott nicht mehr Gott und stürzt der Himmel ein."
    (Angelus Silesius)

    Hinter der vehementen Ablehung der Homosexuellen als ein "Du" steckt meines Erachtens die Angst vor dem Verlust der durch die Moderne bedrohten eigenen christlichen Identität, in der Gott zum nützlichen Diener des Egos und der Parteiraison geworden ist.

    So ein Gottesbegriff war und ist aber aus meiner Sicht aber etwas mechanisches, totes. Er kann für Homosexuelle nicht zur "Keimzelle des Lebens" werden, weil er sie im doppelten Sinne nicht "anspricht". Deshalb bekämpft dieser so vertandene Gott die Fruchtbarkeit von Homosexuellen (in Regenbogenfamilien, in Adoptionen, die die leiblichen Eltern entlasten)) , statt sie, wie es doch eigentlich logisch wäre, auf eine Art zu fördern, wie es ihrer Natur entspricht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#31 entartetEhemaliges Profil
  • 24.09.2016, 21:31h
  • Antwort auf #26 von myystery
  • "Überraschend, dass sie trotz ihres verquerten Weltbilds realistischerweise von 4 - 6 Millionen Homosexuellen ausgeht. Seltsam jedoch, wie sie dann darauf kommt, eine solch massive Anzahl an Menschen pauschal abqualifizieren zu können."

    Das sind für sie aber eben auch vier bis sechs Millionen, auf die frau gut verzichten könnte. Von Feinden umzingelt. Anders kann man ja die nachstehende Einlassung nicht verstehen:

    "Letztlich seien Fragen wie die Ehe für Lesben und Schwulen oder die Regenbogenbeflaggung von Gebäuden mit Regenbogenflaggen eine Frage der Diskriminierung "aber nicht eine der 30.000 gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder der vier bis sechs Millionen Homosexuellen, sondern eine der 19 Millionen Ehen in diesem Lande (380.000 Eheschließungen pro Jahr) und aller heterosexuellen Partnerschaften".

    Daraus kann ich nur schließen, dass allein die Existenz von wenigen Homosexuellen die heterosexuelle Gesellschaft bedroht und in ihren Grundfesten erschüttert. Da muss einfach eine Koalition mit der AfD her. Dann kann frau auch Gedanken äußern, für die frau heute einen Shitstorm ernten würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#32 TheDadProfil
  • 24.09.2016, 21:32hHannover
  • Antwort auf #30 von Lars
  • Welch Geschwafel !

    ""Er kann für Homosexuelle nicht zur "Keimzelle des Lebens" werden, weil er sie im doppelten Sinne nicht "anspricht".""..

    Es gibt gar keinen Grund zu einer "Ansprache" durch ein Geistwesen..
    Mal völlig davon abgesehen das eine erfundene Figur niemanden anspricht, außer denjenigen der darauf trainiert ist Stimmen in seinem Kopf zu hören..

    ""Deshalb bekämpft dieser so vertandene Gott die Fruchtbarkeit von Homosexuellen (in Regenbogenfamilien, in Adoptionen, die die leiblichen Eltern entlasten)) , statt sie, wie es doch eigentlich logisch wäre, auf eine Art zu fördern, wie es ihrer Natur entspricht.""..

    Hä ? Oha..
    Schwule und Lesben sollen sich doch bitte auf "natürliche Weise" fortpflanzen..
    Kuck an..
    Reproduktionsmedizin ist also nur für "gute, gläubige Christen", denen die Natur versagt hat sich auf "natürliche Weise" fortzupflanzen..

    Das sich damit die "natürliche Selektion" einer evolutionären Entwicklung vollzieht, geht als Gedankengang in die Köpfe der meisten Leut schon gar nicht mehr rein..

    ""Hinter der vehementen Ablehung der Homosexuellen als ein "Du" steckt meines Erachtens die Angst vor dem Verlust der durch die Moderne bedrohten eigenen christlichen Identität, in der Gott zum nützlichen Diener des Egos und der Parteiraison geworden ist.""..

    Hinter der vehementen Ablehnung steht eine mangelhafte Bildung !
    Und die "katholische Sozialisation" der Dame..

    ""absolut lieblose Begründung liefert.""..

    Jepp..
    Manchen fehlt halt die salbaldernde Beschönigung in ihrer Sprache..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 markusbln11Anonym
#34 LarsAnonym
  • 24.09.2016, 23:55h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • "Es gibt gar keinen Grund zu einer "Ansprache" durch ein Geistwesen.."

    Ich würde "Gott" nicht als Geistwesen definieren. Im konkreten Fall reicht mir als menschliche Vetrtetung jedes politisches Du, was sich für mich und meine Belange interessiert (und umgekehrt).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#35 PrognoseAnonym
  • 25.09.2016, 01:34h

  • Die AfD hat mittelfristig (Btw 2017) ein Potential von 30% und damit zur Volkspartei. Es sind nicht nur Bürger, die die Merkel-CDU heimatlos gemacht hat, aber auch. Der Rest kommt von der Hartz-gebeutelten TTIP-SPD, die sich an verschiedenenen Fronten (Arbeit UND Wohnung) verraten fühlen und die von den Phrasen von Links nicht (mehr) angesprochen fühlen.
    Derweil sind Grüne wie Kretschmann zu Merkeljüngern mutiert.
    Und die CSU steht zwischen allen Fronten.
    Und eines ist gewiß: Von den CDU-Abgeordneten kann sich wohl jeder dritte nach 2017 eine Arbeit suchen. So viele kriegen die Lobbyisten aber nicht in der Wirtschaft unter.
    Folge: Es beginnt gerade das große Hauen und Stechen jeder gegen jeden in der CDU und evtl. auch in der CSU.
    Ergebnis völlig offen. Von Spaltung der Union bis zum Aufstand gegen Merkel ist alles drin.
    Und wenn es einen Terroranschlag oder weitere Morde (Eric) und Übergriffe gegen Kinder gibt, würde ich eine erdrutschartige Kräfteverschiebung nicht für ausgeschlossen halten. Und wenn, dann wird es in NRW zuerst knallen.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 Miguel53deProfil
  • 25.09.2016, 03:58hOttawa
  • Antwort auf #5 von Fredinbkk
  • Das mit dem Zentrum stimmt nicht so ganz. Wenn Du Dir dessen Geschichte durchliest, gab es aus diesem Lager durchaus erheblichen Widerstand. Nicht wenige Zentrums-Aktivisten landeten in den KZ's. Auch, wenn sich leider die Abgeordneten im Reichstag leider einschuechtern liessen und an die muendlichen Versprechungen Hitlers glaubten.

    Man muss da wirklich sehr differenzieren.

    Mein Vater z.B. war Mitglied dieser Partei und von Anfang an erbitteter Gegner der Nazis. Gemeinsam mit meiner Mutter hat er mit seinen Moeglichkeiten Widerstand geleistet und verbotene Texte vervielfaeltigt und weiterverbreitet. Waere der Krieg nicht im Mai 45 zuende gewesen, waere er mit Sicherheit verhaftet worden. Beide waren bereits mehrfach vorgeladen gewesen. Unterlagen ueber meine Eltern wurden spaeter im Nachlass der Gestapo gefunden.

    Richtig ist auch, dass sich das Zentrum nicht mit der CDU vereinigen wollte, weil diese ihr zu rechts erschien!

    Das schreibe ich nicht, weil ich mit dieser Partei sympathisiere oder je sympathisiert haette. Aber ein bisschen Gerechtigkeit sollte schon sein.

    Richtig ist schliesslich auch, dass Alt-Nazis bei der Neugruendung nicht dabei waren. Ganz im Gegensatz zur CDU und noch heftiger zur FDP.

    Und was da heute in der CDU so alles kreucht und fleucht, ist uns ja hinlaenglich bekannt.

    Doch auch hier muss man "gerecht" sein. Zwar stammt Veronika Bellmann aus Karl-Marx-Stadt. Die Leipziger Bundestagsabgeordnete Bettina Kuddla hingegen ist in Muenchen geboren und aufgewachsen und lediglich politisch zugereist.

    Sie ist interessant. Als Frauke Petry erst neulich den Begriff "voelkisch" wieder positiv beleben wollte, war der Aufschrei gross. Auch in der CDU. Schon da schrieb ich von Krokodilstraenen und das ich nur darauf warte, wann sich CSU und/oder CDU ebenfalls in diese (Sprach-)Richtung bewegen werden.

    Und schon nach wenigen Tagen sollte ich bestaetigt werden. Danke Frau Kuddla. Auch fuer den (fragwuerdigen) Beleg, dass der extreme Rechtsruck nicht auf den Osten beschraenkt ist.

    www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/cdu-bettina-k
    udla-nazi-sprech-umvolkung-twitter


    Vergessen darf nicht werden, dass sich die CDU direkt und ueber ihre Mitglieder und - alle - Katholikinnen, Von-Beverfoerde, Kelle und Kuby, mit AfD und NPD bei den "Besorgten Eltern" organisiert haben.

    Mit anderen Worten. Diese Koalition ist zumindest ausserparlamentarisch laengst Realitaet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#37 Miguel53deProfil
#38 Miguel53deProfil
  • 25.09.2016, 06:05hOttawa
  • Antwort auf #5 von Fredinbkk
  • Was ich vergass zu Deiner Erwaehnung des "Zentrum". Bei Wikipedia heisst es unter anderem: "...wird der Anteil des
    Verdienstes des Zentrums an der Einrichtung der Sozialversicherungen vielfach unterschlagen." (Oder sinngemaess so aehnlich.)

    Und ebenso heisst es dort, dass das Zentrum in den 20er Jahren massgeblich an der Einfuehrung der Arbeitslosenversicherung beteiligt war.

    Wer massgeblich fuer die Intronisierung Hitlers als Kanzler verantwortlich war, war von Papen. Der war allerdings zuvor aus der Partei ausgetreten und damit einem Ausschluss zuvor gekommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#39 NickAnonym
#40 GardloAnonym
  • 25.09.2016, 09:48h
  • >>>>>>>>>>>>>>
    "Natur" und Bibel statt "Gender-Ideologie"
    <<<<<<<<<<<<<<

    Immer interessant, wenn Politiker mit der Bibel kommen statt mit Gesetzen und demokratischen Grundrechten. Die haben wohl den falschen Job gewählt...

    Und was der Verweis auf Natur angeht:
    Homosexualität ist ganz natürlich und kommt auch im Tierreich vor. Natur ist eben nicht nur das, was mehrheitlich vorkommt, sondern auch all die kleinen und großen Abweichungen. Diese Vielfalt macht Natur sogar noch stärker als Monokultur. Wo z.B. nur eine Pflanzensorte wächst, bekommt man sehr schnell Probleme.

    Wenn die also mit Natur kommen, beweisen sie, dass sie entweder gar keine Ahnung von Natur haben oder dass sie eben einen falschen Vergleich ziehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 Neu gemischtAnonym
  • 25.09.2016, 13:12h
  • Antwort auf #35 von Prognose
  • Und dann könnten die Karten aber so neu gemischt sein, daß die AfD 30% hat und die bundesweite CSU 15% und in der CDU die Unzufriedenen ausscheren, derweil FDP und Linke knapp an der 5% Hürde scheitern und es könnte die erste AfD-geführte Regierung geben, die mit allem aufräumt, was 68er, Grüne und Merkel-CDU in den letzten insbesondere 20 Jahren durchgedrückt haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#42 TheDadProfil
  • 25.09.2016, 13:18hHannover
  • Antwort auf #34 von Lars
  • ""Ich würde "Gott" nicht als Geistwesen definieren. Im konkreten Fall reicht mir als menschliche Vetrtetung jedes politisches Du, was sich für mich und meine Belange interessiert (und umgekehrt).""..

    Natürlich nicht..
    Aber es geht hier nicht um Deine persönliche Definition eines "Gottes", denn Du dennoch als Autorität anerkennst die so stark ist, daß sie über das Bodenpersonal Regeln aufstellen läßt, die oberhalb der Staatlichen Gesetze stehen..

    Der Punkt ist, dieser Klerus ist keine politische Vertretung der "Christen", und sie hat damit kein Recht auf Vertretung, auf Einmischung, auf Einfluß, auf Aufstellung von Regeln, die dann für alle Bürger gelten würden !

    Das negiert "ihr Christen" allerdings auch in dieser Diskussion konsequent..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#43 TheDadProfil
#44 VeränderungAnonym
#45 TheDadProfil
  • 25.09.2016, 13:54hHannover
  • Antwort auf #41 von Neu gemischt
  • ""und es könnte die erste AfD-geführte Regierung geben, die mit allem aufräumt, was 68er, Grüne und Merkel-CDU in den letzten insbesondere 20 Jahren durchgedrückt haben.""..

    Zunächst :
    Ein "AFD"-geführtes Kanzleramt stünde keiner "Regierung" vor !

    Die Umfragen sehen eine bundesweite CSU auch nicht annähernd bei 15% der Wählerstimmen..
    Derzeit rangiert sie noch hinter den Linken, die es bundesweit durchaus auf 10 % bringen, bei um die 7-8%..
    Gleichzeitig würde es einen starken "Personal-Wechsel" zwischen der CSU und der CDU geben, denn um Landesverbände zu gründen, müßte die CSU erst einmal Mitglieder in den anderen Bundesländern haben..
    Diese speisten sich dann aus enttäuschten CDU-Mitgliedern, wie umgekehrt der neu zu gründende CDU-Landesverband in Bayern dann sich auch aus ehemaligen CSU-Mitgliedern speiste..

    Als Effekt daraus würde die CDU personell außer in Bayern "ausgedünnt", und die auch parteiinterne Nachfolgeschaft von Frau Merkel durchaus schwieriger..

    Und dann müßten CDU und CSU "richtige" Koalitionsgespräche führen, und auch richtige Koalitionsverträge schließen, um sich gemeinsam an einer Regierung, nicht nur im Bund beteiligen zu können..
    Denn die "Schwesternschaft" der Parteien läßt sich dann nicht mehr aufrecht erhalten, und schon gar nicht vom Bund auf die Länder "erweitern"..

    Als durchaus denkbare "Alternative" könnte die CDU dann in die Opposition gehen, während die CSU als Koalitionspartner in eine Regierung mit der "AFD" einträte..

    Spätestens dann aber sind die lange Zeit schon befürchteten "Weimarer Verhältnisse" erfüllt..
    Das "katholische Zentrum" regiert erneut mit den Faschisten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#46 LarsAnonym
  • 25.09.2016, 15:45h
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • Du verstehst mich leider falsch. Natürlich ist der Klerus keine politische Vertretung der Christen oder der christlich szialisierten Menschen, und eine christliche Partei auch nicht. Frau Bellmann vetritt also nicht den Glauben, sondern ihren speziellen Glauben, Ihre spezielle, (in meinen Augen nicht zeitgemäße und allzu eigennützige) Interpretation historischer Texte. Herr Kretschmann und Herr Ramelow sind auch Christen und setzen sich für die Homo-Ehe und für bessere Schualaufklärung ein, weil sie zu ganz anderen Schlüssen gekommen sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#47 TheDadProfil
  • 25.09.2016, 19:34hHannover
  • Antwort auf #46 von Lars
  • Es geht hier weder um Herrn Kretschmann noch um Herrn Ramelow..
    Es geht nicht einmal um die Frau Bellmann..

    Es geht um Deine "Idee" die Diskussion um die Gleichstellung und Gleichberechtigung grundsätzlich aus der Perspektive des Verdummbibelten zu betrachten, und die Lösungen dazu ausschließlich mit einer Beteiligung des Klerus zu verknüpfen, um dann die LGBTTIQ* "mitzunehmen", die sich aus welchen Gründen auch immer noch nicht von ihren "Glaubensgemeinschaften" haben lösen können..

    Es bedarf keiner Beteiligung derer, die für die Unterdrückung und Diskriminierung über Jahrhunderte hinweg die Verantwortung tragen..

    Was die innerhalb ihrer Gemeinschaften machen, geht die Mitglieder etwas an..
    Daran müssen die dann auch beteiligt sein..
    Was aber im Umkehrschluß eben nicht bedeutet, die "Religionen" seien "Teilnehmer" an einer Art "Gleichstellungskonferenz" im Staat..
    Und würden hier dann unverändert ihre Einflüße ausüben dürfen..
    Im Gegenteil..

    Nach der Beendigung der Apartheidspolitik der Südafrikanischen Regierung wurde eine "Warheedskommission" gegründet..

    Dort saßen dann Vertreter der Bürger auf der Seite der "Richter", und auf der anderen Seite die Vertreter der Unterdrücker..

    Sollte es einmal so etwas ähnliches bei uns geben, dann sitzen die Vertreter der "Religionen" auf der Seite gegenüber den "Richtern"..
    Und dann werden sie sich zu verantworten haben !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 LarsAnonym
  • 25.09.2016, 20:24h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Nach der Beendigung der Apartheidspolitik der Südafrikanischen Regierung wurde eine "Warheedskommission" gegründet.

    Um die ganze Wahrheit zu sagen, war es eine Wahrheits- und Versöhnungkommission, in deren Zentrum der Dialog, die Wahrnehmung des anderen und nicht die Bestrafung stand. (Einen ähnlichen Grundsatz meinte ich mit meinem Gedichtzitat vom Ich und Du) Vorsitzender dieser Kommission war der schwarze anglikansiche Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#49 userer
#50 TheDadProfil
  • 25.09.2016, 23:13hHannover
  • Antwort auf #48 von Lars
  • ""Um die ganze Wahrheit zu sagen,""..

    ..wurde die Kommission eingerichtet um die Verantwortlichen für die Apartheidspolitik ZU ZWINGEN die Wahrheit zu sagen, und sich zur Verantwortung zu bekennen !

    Das ist etwas, dessen der Klerus sich Stande Pedes weigert !

    Dein "Problem" ist es unter anderem dem Klerus auf den Leim zu gehen, der inzwischen Konfessionsübergreifend die Mär verbreitet, man habe sich "an die herrschenden Verhältnisse" gehalten !

    Hat man nicht..
    Man hat die herrschenden Verhältnisse geschaffen !
    Und man nutzt den bestehenden Einfluß um diese Verhältnisse so unverändert wie möglich zu belassen..

    Der Verursacher ist aber nicht Teil der Lösung !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#51 Miguel53deProfil
#52 Dummes KalbAnonym
#53 Miguel53deProfil
  • 26.09.2016, 00:18hOttawa
  • Antwort auf #45 von TheDad
  • Noch mal, das katholische Zentrum hat nicht mit Faschisten reagiert. Ihr Vorsitzender Erzberger wurde 1921 von Rechtsradikalen ermordet. Von Papen stand mit dem rechte Fluegel der Partei seinen eigenen Leuten gegenueber. Als er Kanzler wurde, trat er aus dem Zentrum aus.

    Bruening verbot noch 1932 die SA und die SS und wollte die NSDAP als staatsfeindlich verbieten lassen. Und das aufgrund der "Boxheimer Dokumente".

    de.m.wikipedia.org/wiki/Boxheimer_Dokumente

    Doch bevor seine Zentrums-Minderheitsregierung das Verbot durchsetzen konnte, wurde er von Hindenburg entlassen.

    Wobei Bruening sehr wohl mittelfristig eine Koalition mit der NSDAP plante, um, wie er glaubte, die Partei damit zaehmen zu koennen.

    Den unverzeihlichen Fehler, den das Zentrum gemacht hat und der es fuer immer diskreditierte, war die Zustimmung zu Hitlers Ermaechtigungsgesetz. Damit verhalf es der NSDAP zur notwendigen 2/3 Mehrheit im Parlament.

    Dies geschah allerdings unter dem Eindruck der Verhaftungen und dem Ausschluss der KPD-Abgeordneten und der Drohungen gegenueber der SPD. Und dem - naiven - Glauben, Hitler wuerde seine muendlichen Zusagen einhalten.

    Was fuer die heutigen Politiker geradezu ein Lehrstueck sein koennte darueber, wie wenig eine Schwenkung nach rechts hilft, wenn die extreme Rechte immer staerker wird, wird leider voellig ignoriert.

    Die "Einreihung" der CSU in die Linie der AfD und die sich ausweitenden Stimmen aus der CDU, die dieser Linie folgen, sind fuer mich einer der Gruende meiner anwachsenden Befuerchtungen.

    Die Parallelen sind einfach unuebersehbar und erschreckend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#54 TheDadProfil
  • 26.09.2016, 20:44hHannover
  • Antwort auf #53 von Miguel53de
  • Unabhängig vom Austritt von Papens 2 Tage nach der Ernennnung zum Reichskanzler, und der Zustimmung des Zentrums zum Ermächtigungsgesetz..

    Nach der Auflösung der Partei traten einige ehemalige Mitglieder in die NSDAP über..
    Unter ihnen Karl Maria Hettlage, der als ""habilitierter Jurist, Zentrums-Politiker, SS-Hauptsturmführer, Vorstandsmitglied der Commerzbank, (eine) zentrale Rolle in Albert Speers Behörde Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt sowie im Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion."" spielte..

    Andere wurden verhaftet und in KZ's interniert..

    Konrad Adenauer telegraphierte an Hitler nach der Ernennung zum Reichskanzler..
    Und später "integrierte" er führende Köpfe der "NSDAP" in seine CDU und seine Regierung..

    Es gab also durchaus Unterstützer in verschiedener Form, und die Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz erfolgte sicher unter der mündlichen Zusage, und vor allem der "Hoffnung" eines abzuschließenden Konkordats mit der RKK..
    Was durchaus vermuten läßt, daß der Widerstand des Zentrums sich auf Personen begrenzte, die dem "von Papen gegenüberliegendem Flügel" des Zentrums zuzurechnen waren..

    Insofern ist hier also tatsächlich nicht von einer "generellen Unterstützung" zu sprechen..

    Insgesamt ändert das aber auch nichts an der Haltung des Zentrums im Reichstag, wo sie sich schon 1897 gegen den von August Bebel von der SPD in den Reichstag eingebrachten und durch 6.000 Unterschriften unterstützen Antrag zur Streichung des § 175 wandten, und in der Folge bis 1927 alle Bemühungen zur Abschaffung maßgeblich mit verhinderten..

    Daran änderte sich auch nichts nach 1945..
    Weder in der kurzzeitig wiederbelebten Zentrumspartei, noch in ihrer originären Nachfolge-Organisation, der von Adenauer gegründeten CDU..

    Faktisch bestand die Zentrumspartei mindestens bis 2012 fort, und fiel immer mal wieder mit Fusions-Gedanken mit anderen "Christlichen Parteien" auf, unter anderem mit der "Partei der Bibeltreuen Christen" im Jahr 2007 und einer Fusion mit der zuvor 1995 abgespaltenen "Christliche Liga Die Partei für das Leben (LIGA)." im Jahr 2002..

    Und :
    ""Zur Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar 2008 trat die Zentrumspartei unter der Führung des ehemaligen Innensenators Dirk Nockemann (ehemals Schill-Partei und CDU), Peter-Alexander von der Marwitz (ehemals Schill-Partei), Norbert Frühauf (ehemals CDU und Schill-Partei) und Klaus Wieser (ehemals STATT-Partei) an.""..

    Da weiß man wohin der Hase hoppelt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#55 Fred MayerAnonym
  • 27.09.2016, 15:35h
  • Antwort auf #5 von Fredinbkk
  • das hat nichts mit Dialekt zu tun
    Ich bin auch Sachse jedoch meine Lebenseinstellung und Toleranz ist auf einem bessere Niveau. Schade dass einige Ostdeutsche
    nicht ganz richtig ticken.
    Wenn meine Eltern nicht noch in Sachsen wären würde ich gar nicht mehr dahin reisen.
    Ich fühle mich im Westen besser aufgehoben.
    Das lamentiere und ständige gemeckere im Osten geht mir auf den Sack
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »

» zurück zum Artikel